auf der heimreise vom norden überkam uns kurz vor kassel ein akutes bedürfnis nach einem kühlen und süssen eis. wir setzten den blinker und folgten dem schild zum autohof. meine herrn, da war vielleicht was los! wo kommen nur die ganzen reisenden her? wir holten uns das eis aus der kühltruhe und kehrten zum auto zurück. vorhin hatten wir ein hinweisschild gesehen: burgruine sichelnstein. dort würden wir in ruhe unser eis genießen können.
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| wir bogen in eine schmale, rumpelige straße ein und folgten ihr in den wald. auf der suche nach einem schattigen plätzchen fiel uns ein holzbohlenweg auf. nachdem unsere eisgelüste gestillt waren, folgten wir dem bohlenweg in eine moorfläche hinein, die von islandpferden und kühen beweidet wurde. |
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| der adlerfarn war fast zwei meter hoch und das pfeifenreinigergras bedeckte den feuchten boden. die landschaftspfleger auf 4 hufen halfen mit, die moorfläche vom bewuchs frei zu halten. |
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| ein bachlauf entwässerte gluckernd die moorfläche. |
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| imposante alte, mächtige baumriesen spendeten den pferden und kühen schatten. |
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| der bohlenweg schlängelte sich zwischen den birken hindurch. |
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| der himmel zog sich bedrohlich dunkel zu und wir beschlossen, umzukehren. hier gab es noch so viel mehr zu sehen, unter anderem ein altes steinzeitdorf, wir versprachen uns, noch einmal hierher zu kommen. |
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| wildnis mit autobahn-anschluss: die geräusche der A7 waren bis hier zu hören. |
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