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Sonntag, 5. April 2020

ab vom schuss. fast.

es geht die rede, dass die parkplätze der hotspots gesperrt werden sollen. vielleicht sogar die zufahrt dorthin. also fuhr ich heute nicht in den hohen taunus, sondern blieb nebenan.

über ein 19%ig steiles, enges strässchen war ich an den ortsausgang des städtchens gefahren, parkte den kleenen in waghalsiger neigung und wanderte los.

es ist eine weile her, dass ich hier unterwegs gewesen war und die erinnerungen daran waren nicht durchwegs angenehm, also bog ich ab und entdeckte neues.

lagern verboten! aber eine ausgedehnte pause im schatten gönnte ich mir dennoch.


jetzt wusste ich nicht mehr, wo ich war. wieso waren hier so viele birken? welche geschichte hatte dieser ort?





wie schnee das grün geworden war! und wie unterschiedlich: an den sonnenbeschienenen stellen waren wesentlich mehr grüne blätter zu sehen als an den kühleren, schattigeren.

lerchensporn!

nur durch eine kletterpartie war dieses sonnensitz zu erreichen.


blick zum atzelberg.


am rossert war es definitiv nicht ruhig. ein ort, den ich wohl nur noch zum sonnenaufgang besuchen könnte. um über die felsgrate zu gelangen, musste ich schlange stehen.


von hier wollte ich den kleinen, steilen abstieg zur rosserthütte machen. aber an der hütte: jubel, trubel, heiterkeit. ich zog mich flinks auf wenig begangene pfade zurück.

ah! himmlische ruhe! der richtige platz, um eine ausgedehnte pause zu machen.

die schatten wurden länger und ich machte mich auf den rückweg.



Montag, 15. Oktober 2018

zum wasser

so oft hatten wir sehnsüchtig über die passer hinweg nach schenna geschaut. besonders, wenn das warme licht der abenddämmerung auf das schloss fiel ... heute nahmen wir endlich den weg dorthin in angriff.

ein ordentlicher anstieg war das. aber die mühe hatte sich mehr als gelohnt. 

beim aufstieg waren wir am waalweg vorbei gekommen. er sah so verlockend aus, dass wir ihm bis nach meran folgten.

das wasser war glasklar. 

Samstag, 29. September 2018

zwei tage urlaub, erlebnisse für einen ganzen monat

ich hatte zwei tage urlaub und eine reise nach thüringen geplant. soweit ein einfacher plan. aber was dann in diese tage alles hineinpasste ... unglaublich.

bei schönstem herbstwetter starteten wir frühmorgens. das erste stück der reise legten wir auf der autobahn zurück, dann nahmen wir die landstrasse. in schlitz ereilte uns kaffeedurst.



wir deaktivierten am navi den autobahn-modus und liessen uns über kleine und mittlere sträßchen nach nordosten lotsen. unser ziel war eisenach, dort wollten wir durch die drachenschlucht wandern.






was hatten wir für ein glück! wir konnten weitgehend alleine durch die schlucht wandern, dem gluckern des wassers unter den füssen lauschen und den ausblick zur wartburg genießen.

und dann war da ja noch das ehemalige hotel hohe sonne ...







nachdem wir uns gründlich umgesehen, aber kein freies zimmer mehr vorgefunden hatten, schlugen wir den weg zum rennsteig ein.




die warnung vor dem aufstieg zur wartburg hätte anders gestaltet sein sollen: er war steil und atemberaubend.




zeit für den rückweg.


am nächsten tag zog es uns ein kurzes stück nach norden, in den hainich. bei herrlichem herbstwetter liefen wir los, atmeten die kühle luft - und erstarrten: aus dem waldgebiet vor uns klang das röhren von hirschen. natur pur.






was für eine wunderbare zeit! mit einer ordentlichen portion getankter wald-zeit machten wir uns auf den weg nach hause. und freuten uns schon auf den nächsten ausflug.