Sonntag, 26. April 2020

alte bekannte besuchen

beim einschlafen hatte ich eine idee, wohin ich wandern könnte. beim aufwachen war die idee weg. wahrscheinlich war sie schon einmal losgelaufen.

nach einer weile fiel es mir wieder ein. und nach und nach fielen mir sogar wege dorthin ein. ich schaute in die karte, mass die entfernungen und war begeistert: diese wege war ich schon lange nicht mehr gegangen und am marmorstein noch viel länger nicht mehr gewesen. was würde mich erwarten?


mein lieblingsplatz an der goldgrube war besetzt. allerdings von unglaublich netten menschen. da drückte ich gerne ein auge zu ;-)



vom blick ins blätterdach bekam ich heute nicht genug.



vor jahren war das eine vertraute mountainbikestrecke gewesen. jetzt musste ich mich immer wieder orientieren. wo gings lang?

der marmorstein war gut besucht. ich verkroch mich hinter die felswand und genoss ein ruhiges picknick.


die kahlen flächen traf ich heute oft an. es war wirklich traurig anzusehen.



die alte eiche lässt sich nicht aufhalten: leben. wachsen. werden.


hallo frankfurt!



zum geocache ging es rechts hoch. lumpige hundert meterchen. boah, die hatten es in sich.




wie weich und zart die jungen nadeln der lärche sind. ein genuss!

was für eine wunderbare tour!

Dienstag, 21. April 2020

wiederholungstäterin

das gebiet, das wir vor wenigen tagen erkundet hatten, liess mich nicht mehr los. mich zog es noch einmal dort hin. ich wollte noch mehr dieser pfade sehen. würde es mir gelingen, in das gelände oberhalb der felsen zu gelangen?


während unten der verkehr über die bundesstraße rauschte, bog dieser pfad vom tal weg. mit einem mal war es still.





wow! wo war ich denn hier? hatte ich mich in den pfälzerwald gezoomt?


die felsen, die ich erreichen wollte, waren weit unter mir im steilen hang gelegen. ich bog in einen weiteren pfad ab und erreichte andere felsen.

die schatten wurden bereits lang.

ich genoss einen moment ruhe.



wo führte mich das gps dieses mal wieder hin?



ich hatte einen abzweig auf dem display des gps falsch interpretiert. wieso soll ich bergan laufen, wenn ich doch runter wollte? das hatte ich davon: ein übel zugerichteter pfad. aber da unten nahte die hoffnung, dass ich heile zurück zum auto gelangen würde.

Sonntag, 19. April 2020

neue entdeckungen

die wolken hatten sich wieder zurückgezogen, sonne beherrschte den himmel. und würde so schnell auch nicht wieder weichen.

da die üblichen orte im taunus überlaufen waren, zog es uns in eine ecke, die wir bisher noch nicht erkundet hatten. einen wald, steil aufragend neben der bundesstraße. kaum markierte wege. na dann.

dieses grün! davon konnte ich nicht genug kriegen.

wir bogen recht bald in den ersten pfad ab und staunten: diese felsen hatten wir nicht erwartet.


hier könnten wir garantiert den erforderlichen abstand einhalten. kein mensch begegnete uns.


rien ne va plus. geordneter rückzug war angesagt. die abseilausrüsten hatten wir heute schließlich nicht dabei.


ah, deshalb heisst das hier skyline view! vorhin, als wir hier länger rasteten, war es diesig gewesen. jetzt sahen wir die vertrauten türme.

Montag, 13. April 2020

regen!

gespannt hatte ich die wettervorhersagen in den letzten tagen verfolgt: würde es endlich regen geben? es gab welchen. nicht lange, nicht viel. aber regen, hauptsache ein bissel regen.
wie bereits im letzten jahr wanderte ich daher am kapellenberg.


zwei mountainbiker machten sich nach einer rast gerade wieder fahrfertig. sie würden ein wenig kreuz und quer durch den wald fahren, sagten sie. und wenn es sich anbietet, würden sie ein paar minuten in der hängemätte ausruhen. tolle idee! wir wünschten uns gegenseitig herzlich einen wunderbaren tag.




heute hatte ich das gps-gerät wieder einmal dabei und suchte dosen. bei der gelegenheit konnte ich auch nach unbekannten pfaden ausschau halten. und fand auch diese.


ein kleiner, stiller, abgelegener ort. wunderbar für eine pause.


ob ich es irgendwann einmal schaffe, den meisterturm zu erklimmen?


die einsiedlerquelle war leider trocken. ich hingegen suchte nach einem trockenen unterstand, denn es regnete wieder.

hier war ich bestens geschützt.




und dann kam die sonne wieder raus! und mit ihr etliche jogger, spaziergänger, radfahrer, wanderer.




nach einer wunderbaren zeit draußen kehrte ich zum auto zurück.