Dienstag, 29. Mai 2018

stadtbummel

was für eine hitze! zum glück hatte ich den regenschirm in der handtasche, ich konnte mich vor der brennenden sonne und dem abendlichen gewitter gut schützen.

ein ungewohnter anblick beim stadtbummel

keine kleine flucht: hotelflucht

abends zog ich nochmal los. aber ich war müde. kehrte nur kurz irgendwo ein. dann gings zurück ins kühle hotelzimmer.

Sonntag, 27. Mai 2018

bitte keine fahrräder anlehnen!

am reiterhof an der nidda fand ein poloturnier statt. die reiter hatten wir ja bei unserem besuch am niddastrand schon einmal traininieren sehen, also wollten wir uns das spektakel nicht entgehen lassen.

durch enge gassen radelten wir richtung nidda.

alles klar! die fahrräder mussten wir heute woanders parken.

hinter dem goldenen bentley kamen die sportler zur startaufstellung.
das turnier war mehr als sehenswert: kleine, schlanke, wendige pferde, die direkt nach einem sprint in vollkommener gelassenheit zum stehen kamen. todschicke und sehr luftige sommerkleider bei den damen. kreative farben bei der kleidung der herren. dicke autos. ein edler vip-bereich. launige moderation des geschehens auf dem spielfeld. und ein äußerst leckerer, selbst gemachter kartoffelsalat.

Donnerstag, 24. Mai 2018

ziel erreicht!

bei der radtour letzte woche hatte ich es ja bis zur hünerbergswiese geschafft. für heute nahm ich mir vor, bis zur hütte eine etage höher zu kommen.

fernab des feierabendverkehrs suchte ich mir meinen weg durch die felder.


der anstieg zur hütte war recht schweisstreibend und ich liess mich erleichtert auf die bank fallen. leider war mir nicht lange ruhe vergönnt: mücken, bremsen und andere stechbiester nahmen mich hungrig in angriff.


es war ein wenig abgekühlt und nachdem ich mein abendbrot verzehrt hatte, machte ich mich auf den rückweg. über frankfurt ballten sich dunkle wolken.

ein letzter blick zurück. ab nach hause.

Sonntag, 20. Mai 2018

im urwald

wir waren von kassel aus ein kleines stück nach norden gefahren, um durch den urwald in der nähe der sababurg zu wandern.

diese baumriesen sind immer wieder beeindruckend. und alles andere als tot: entweder siedeln auf ihnen junge pflanzen oder an irgendeiner stelle treibt ein ast jung aus.

unter dem dichten blätterdach fühlten wir uns sehr wohl.

wer wohl alles in diesem baum wohnt?

leider war die pforte der sababurg geschlossen.

durch brennesseln bahnten wir uns einen weg auf die rückseite der burgmauer, um doch noch einen blick auf die fassade zu erhaschen. war dornröschen in urlaub gefahren?
auch die pferde der königlichen kutsche hatten heute frei.

Samstag, 19. Mai 2018

unterwelten

schon vor wochen hatten wir uns zu einer führung durch kassels unterwelten angemeldet. heute war es soweit. fotografieren war jedoch verboten, deshalb gibts nur sonnige ausblicke ...

zwei stunden waren wir in der unterwelt unterwegs gewesen. angenehm kühl war es dort unten. zurück am tageslicht brachte die sonne uns ordentlich ins schwitzen. für den wasserhahn im garten der kirche waren wir mehr als dankbar.

riesige parkplatzanlagen begrüssten uns am herkules. der herkules selbst rührte sich nicht vom fleck. er war eingerüstet.

heute keine wasserspiele. der blick war dennoch grandios. und insgeheim beglückwünschten wir uns für die entscheidung, dass wir das auto für den weg hierher genommen hatten. beim anblick der ganzen treppenstufen wurde uns ein wenig flau.

in jedem wasserbecken wimmelte es von kaulquappen. was die wohl zu den wasserspielen sagten ...

Mittwoch, 16. Mai 2018

abkühlen im taunus

der frühling hatte jetzt recht schnell sommerliche temperaturen angenommen. wir schwangen uns zum feierabend auf die räder, um uns ein wenig durch den fahrtwind abzukühlen.

der raps war schon längst verblüht. jetzt leuchteten kornblumen und mohn in den feldern.

eine kurze rast ...


munter plätscherte der bach und das wasser glitzerte in der abendsonne.

wir hatten es tatsächlich bis zur hünerbergwiese geschafft. nach einer verschnaufpause ging es zurück. heute ging der blick weit bis nach frankfurt hinein.

Samstag, 12. Mai 2018

autos satt

die autostadt bei wolfsburg hatten wir vor fast 20 jahren schon einmal besucht, als sie als aussenposten der weltaustellung in hannover auftrat. aber es war damals ein solch heisser sommer gewesen, dass wir nur ermüdet in die halle geschaut und stille örtchen aufgesucht hatten.

heute war daher ein ausführlicher besuch an der reihe.

teile des autowerkes, hier das imposante kraftwerk, und der gestaltete park, oasen im grünen, einträglich nebeneinander. genau so lässt sich die autostadt auch entdecken: industrie. natur. autos. natur. keine chance für langeweile.

leuchtende augen ... wenn ich mir vorstelle, welche wege diese rallyeautos bezwingen. und in welcher geschwindigkeit. hammer!

plätze zum ausruhen. und gucken.

für dieses gerät müssen wir noch ein bissel das sparschweinchen füttern. wie schnell sind eigentlich 300 km/h? kommen da blitzer überhaupt schnell genug zum blitzen?

die nutrias (oder bisamratten oder ...) liessen es sich gut gehen. das hier ist die kleine, possierliche variante. da gab es noch ganz andere kaliber ...

ein toller tag voller eindrücke! müde und erfüllt machen wir uns auf den heimweg.

Donnerstag, 10. Mai 2018

auf entdeckungstour

im frühen nachmittag hielt mich nichts mehr zuhause. ich hatte noch ein paar dosen-koordinaten auf dem gerät, die adresse eines cafes im gedächtnis und einen ort im visier, den ich schon lange einmal aufsuchen wollte.

leider ging die pizzeria, in der ich meinen mittagshunger stillen wollte, gerade in die mittagspause. vom nahen grillplatz wankten mir feiernde väter entgegen. puh. ich kaufte mir ein schälchen erdbeeren und machte mich schnellstens auf den weg ins gelände. den dosen entgegen.


ich war fündig geworden. eine sehr kreativ und liebevoll gestaltete bastelei hatte mich erwartet.

nachdem ich mich im cafe für den rest des tages gestärkt hatte, fuhr ich weiter in den taunus hinein. der himmel hatte sich zugezogen, der wind war aufgefrischt. zum glück fand ich im auto meine warme lodenjacke. weiter gings auf dosensuche.

es ist genau das, was ich am cachen liebe: einfach loslaufen, ein ziel im visier und mir den weg bis dahin selbst suchen. durch das studium von land- und wanderkarten würde ich niemals auf diesen wegen landen. zufrieden und erfüllt kehrte ich nach hause zurück.

Mittwoch, 9. Mai 2018

feierabend!

bevor morgen gewitter und horden von vätern übers land ziehen würden, ging ich heute nochmal raus. ganz still war es im wald.







Sonntag, 6. Mai 2018

mücken füttern

heute war es soweit: wir schwangen uns auf die räder und radelten richtung süden, ganz gespannt darauf, wie weit wir kommen würden, bevor uns die lust und kraft verliess.


eine erste pause legten wir im schatten des fliegerdenkmals in der nähe des flughafens ein.


heute machten wir negative höhenmeter.


bei einer kleinen pause stärkten wir uns am mitgebrachten käsebrot. und etliche mücken stärkten sich an uns.



mück's paradise ...

nach etwa 35 km hatten wir genug, steuerten den nächsten bahnhof an und liessen uns gemütlich nach hause bringen.