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Sonntag, 4. August 2019

der nächste streich folgt zugleich

beim frühstück gab ich richtig gas, denn ich hatte so einen plan geschmiedet: fahrradkeller - sbahn-station - hauptbahnhof - regionalbahn - lampertheimer forst - dosen suchen - schnüffeln.

bis jetzt hatte alles geklappt: kurz nach 11 stand ich vor dem lampertheimer bahnhof. beim recherchieren unterwegs hatte ich gesehen, dass es eine altrheinschleife in lampertheim gibt. die steuerte ich als allererstes an.

wow! wie schön! 


ich rollte eine kleine runde durchs naturschutzgebiet, genoss den blick ins grüne, die wärme, die luft, die ruhe.



erinnerungen wurden wach an meine radtouren auf rügen. seufz.

zurück in lampertheim und nach einer kleinen einkehr im eiscafe ging es über die europabrücke in eine ganz andere welt.

hm. was war da wohl mal drinnen gewesen?

in der alten training area befand ich mich nun auf dosen- und auf spurensuche. es war unglaublich heiss geworden. der boden, das holz, alles war knochentrocken. jetzt bitte keine funken sprühen!


ein paar betonsperren lockten mich auf einen reitweg. im schatten gönnte ich mir eine kurze pause und verzehrte die mitgebrachte butterbrezel.



das rollt so schön!

immer wieder querte ich den heidestreifen, der brütend heiss in der sonne lag.

bei der suche zur letzten dose musste ich mir einigermassen fahrbare wege suchen. hier ein weitere reitpfad. ich kam nur noch im schritt-tempo vorwärts und mich umschwirrten lästige fliegen. wie gern hätte ich jetzt meine mähne geschüttelt ;-)

fazit dieses tages: mein olles bike ist richtig klasse. geländegängig und zuverlässig wie eh und je. radtouren machen mir definitiv wieder freude. und ich freu mich schon auf die nächste entdeckungstour. jetzt aber ab auf befestigte wege, zurück zum bahnhof, heim in den kühlen schatten.

Freitag, 24. August 2018

ein schöner freitags-ausflug

ich war verabredet zum geocachen mit anschließendem eisessen.

wunderbare ruhe und eine kleine runde durch den wald. was will eine mehr?

und eine traumhaft aussicht noch dazu. wir hatten einige der dosen gefunden, jetzt hatten wir uns ein leckeres eis verdient!

Sonntag, 1. Juli 2018

der hitze entfliehen

etwas sehnsüchtig dachte ich an mütze, schal und handschuhe zurück, die ich in norwegen getragen hatte. zurück zu hause herrschten ganz andere temperaturen.

am brunnen mit dem frischen quellwasser hatte ich meine flasche mit kühlem wasser gefüllt. ich stieg bergan.



an dieser hütte war ich schon so oft vorbeigekommen. jetzt war es zeit geworden, ihr einen besuch abzustatten. auf den stufen der treppe richtete ich mich häuslich ein und verzehrte mein vesper.


ein paar dosen hatten mich die hälfte des altkönigs hochgelockt. jetzt wurde es zeit für den heimweg.

Sonntag, 3. Juni 2018

dosen suchen ohne fluchen

ein neues dosensymbol war in meiner pocketquery aufgetaucht. ich kannte den ort, dort war ich vor jahren schon einmal fündig geworden. ausserdem kam mir eine kleine abkühlung im wald gerade recht.

die dose war schnell geborgen, ein originelles, erfrischendes versteck. ich schlenderte weiter, nahm auf einer bank platz, plauderte mit zwei betagten spaziergängern, die ebenfalls eine abendrunde drehten.


Donnerstag, 10. Mai 2018

auf entdeckungstour

im frühen nachmittag hielt mich nichts mehr zuhause. ich hatte noch ein paar dosen-koordinaten auf dem gerät, die adresse eines cafes im gedächtnis und einen ort im visier, den ich schon lange einmal aufsuchen wollte.

leider ging die pizzeria, in der ich meinen mittagshunger stillen wollte, gerade in die mittagspause. vom nahen grillplatz wankten mir feiernde väter entgegen. puh. ich kaufte mir ein schälchen erdbeeren und machte mich schnellstens auf den weg ins gelände. den dosen entgegen.


ich war fündig geworden. eine sehr kreativ und liebevoll gestaltete bastelei hatte mich erwartet.

nachdem ich mich im cafe für den rest des tages gestärkt hatte, fuhr ich weiter in den taunus hinein. der himmel hatte sich zugezogen, der wind war aufgefrischt. zum glück fand ich im auto meine warme lodenjacke. weiter gings auf dosensuche.

es ist genau das, was ich am cachen liebe: einfach loslaufen, ein ziel im visier und mir den weg bis dahin selbst suchen. durch das studium von land- und wanderkarten würde ich niemals auf diesen wegen landen. zufrieden und erfüllt kehrte ich nach hause zurück.

Sonntag, 15. April 2018

grün, grün, grün

schon lange hatte ich keinen multi-cache mehr gemacht, dabei sind sie manchmal ideal, um eine kleine runde durch den wald zu wandern. heute nutzte ich also mal einen multi, um den bisher unbekannten schönbuch ein wenig mehr kennen zu lernen.
eine gute wahl!
das wetter war genau nach meinem geschmack: warm genug, um nicht zu schwitzen. frisch genug, um im schatten zu frösteln.
und dieses grün!
alle dosen liessen sich prima finden und ich kehrte mehr als zufrieden zum geparkten kleenen zurück.

Sonntag, 1. April 2018

eisekalt beim cachen

sonne und wolken wechselten sich ab. wir machten uns auf den weg zum kocherfels, die hatte ich schon lange im visier, ausserdem lockte dort eine dose.

an den ästen glitzerten wassertropfen. der wind blies eisekalt über die felsen.

wir schnüffelten noch ein wenig in der gegend herum, vor allem dieser alten plattform statteten wir einen besuch ab. was war hier einmal gewesen?

Mittwoch, 21. März 2018

so ist das also!

höchste zeit, das rätsel von montag zu lüften ... und was bietet sich dazu besser an, als die geocaching-datenbank zu durchsuchen? cachen bildet. definitiv!


da haben wir es: eine verlassene umladestation für die militärischen einrichtungen in der nähe. und davon gab es eine ganze menge.

und was verbirgt sich hinter dieser kreisrunden eingezäunten fläche? dieses rätsel konnte ich nicht lösen. der zaun war noch sehr unversehrt, das hielt mich davon ab, einfach mal nachschauen zu gehen.


vermutlich nur ein wasserschacht.

Montag, 28. August 2017

klitzekleine zettel im wald

das wochenende war etwas faul gewesen, naja, bei der hitze ... solch eine schöne ausrede .... also sattelten wir heute abend die wanderschuhe, packen geocache-koordinaten ein und tauchten in den kühlen wald ein. uns lockte ein döschen mit einem riesengroßen logbuch drin.

diese große buche  ist immer wieder eine willkommene gelegenheit, um kurz stehen zu bleiben, nach luft zu schnappen und den mächtigen stamm zu bewundern. bei irgendeinem unwetter ist der obere teil abgebrochen, aber sie ist immer noch so groß und kräftig.

ruckzuck hatten wir diese dose geborgen, das riesige logbuch entrollt und uns eingetragen. wer hat nur immer solche herrlichen ideen? an bartmanns brünnchen entlang wanderten wir richtung haderweg. das wasser lief noch am brünnlein, das nächste mal füllen wir dort auch nochmal unsere flaschen. jetzt waren sie noch mit dem köstlich frischen wasser des brunnens unterhalb der hünerbergwiese gefüllt. ein genuss!

wir sind ja nicht allzu weit vom parkplatz und der bundesstraße entfernt und haben hier dennoch solch einen wilden ort. nicht gerade meine erste wahl für eine nacht im wald, weil hier bestimmt jede menge tiere aufkreuzen.

ich warf nochmal einen blick zurück. so ein feierabendspaziergang ist echt klasse!