Posts mit dem Label hunsrück werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label hunsrück werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 21. März 2018

so ist das also!

höchste zeit, das rätsel von montag zu lüften ... und was bietet sich dazu besser an, als die geocaching-datenbank zu durchsuchen? cachen bildet. definitiv!


da haben wir es: eine verlassene umladestation für die militärischen einrichtungen in der nähe. und davon gab es eine ganze menge.

und was verbirgt sich hinter dieser kreisrunden eingezäunten fläche? dieses rätsel konnte ich nicht lösen. der zaun war noch sehr unversehrt, das hielt mich davon ab, einfach mal nachschauen zu gehen.


vermutlich nur ein wasserschacht.

Dienstag, 10. März 2015

open air! die saison ist eröffnet

schnee und kälte schienen ganz weit weg, die sonne wärmte und lockte mich und das jeepchen aus der tiefgarage.


ich machte mich wieder einmal auf den weg in die pfalz, ich wollte erneut schöne drifts sehen und den abgasduft von rallyeautos schnuppern. nur wenige grad trennten mich morgens noch von den offen-fahr-temperaturen, also packte ich sicherheitshalber warme sachen ein.


solange ich durch die sonne fuhr, war das offene dach möglich. aber trotzdem zog ich schön den kragen so hoch es ging.

in den schattigen ecken lag noch eine menge schnee und die rennfahrer hatten auf dem rutschigen untergrund alle hände voll zu tun, nach dem 90 grad-abzweig wieder fahrt aufzunehmen.


wegen dem aufgehäuften schnee war die rennstrecke minimal geändert worden, aber der eine oder andere hatte wohl noch einen alten aufschrieb und rauschte voll in den schneewall. zusammen mit den anderen zuschauern half ich, einen der wagen wieder auf seine vier räder zu bugsieren. mit vollgas schlidderte er zurück auf die strecke und ließ einen schlammregen auf uns nieder gehen.


in der warmen sonne trocknete der schlamm zum glück recht schnell und ich konnte mich grob abklopfen, bevor ich mich wieder ins auto zurück traute. ich hatte noch ein wenig zeit, um etwas durch die gegend zu schnüffeln.


das sieht doch mal vielversprechend aus!


in das dörfchen auf der anderen seite der kuppe führen nur zwei (erlaubte) wege: dieser hier und eine weitere einspurige straße, die mit offiziellen wegweisern ausgestattet ist. ein wenig a.d.w.

die pfälzer autobahnen kannte ich ja nun mehr als genug. ich entschied mich daher für die mitte und folgte der nahe bis bad kreuznach. imposante felsen begrenzten das tal und immer wieder führte die straße durch einen tunnel.


eine schöne art, durchs land zu reisen. und dauerte in meinem fall gerade mal ne viertelstunde länger als der highway.


Sonntag, 1. Februar 2015

autos gucken statt decke auf den kopf

ich war gerade im begriff, mich einer handfesten winterdepression hinzugeben, als die sonne mich vom sofa lockte. winterspaziergang, mountainbiketour durch den frisch gefallenen schnee - allein bei der vorstellung wurde mir wieder kalt. blieb also nur eins: mit dem auto auf die piste.


in trier war autosalon und das sonnentaler team quer hatte eines ihrer rallyeautos dort.

ich programmierte das navi auf ökonomische route, denn das ist immer für überraschungen gut. ein stückle autobahn, ein stückle überland. ich wurde nicht enttäuscht.


auf den höhen des hunsrück lag ordentlich schnee, alles sah ganz verzaubert aus, aber weihnachten war ja nun schon eine weile her, deswegen war ich froh, dass ich die heizung noch ein stück höher drehen konnte.


direkt vor der arena in trier wurde ein parkplatz frei. brrr, es nieselte und ich war froh, keinen schritt zuviel in der kaltfeuchten luft gehen zu müssen.

in der halle war es dann schön warm und dichtgedrängt: autos und jede menge besucher. gar nicht so einfach, ein paar schönheiten vor die linse zu kriegen.


draußen vor der halle, gegenüber vom fahrsimulator, dann der bmw der sonnentaler. ich habe den simulator nicht ausprobiert, vielleicht hätte ich ein paar schöne drifts gelernt? ich hätte sie auf dem rückweg im hunsrück ausprobieren können ...


Samstag, 1. November 2014

nebel des grauens

von sonne satt können wir inzwischen nur träumen. der november scheint den nebel mitgebracht zu haben. oder liegts an den fehlenden höhenmetern? vielleicht ist es besser, wenn wir uns auf den hunsrück verziehen. und tatsächlich, kaum kommen wir auf die höhe, gibts für die sonne kein halten mehr.


unser ziel ist die geisterstadt des ehemaligen militärflughafens hahn. scheid. wir finden das auf dem navi, aber den weg dahin, den finden wir nicht. ein wenig irren wir durch die sonne.


aber dann entdecken wir doch noch den eingang und stehen mitten in der verlassenen stadt.


dafür, dass hier niemand mehr wohnt, ist ganz schön was los: radfahrer, spaziergänger, autos (ist ja schließlich durchgangsverkehr hier) und dann noch die landespolizeischule. zum ungestörten schnüffeln kommen wir nochmal im dunkeln her.


auf dem rückweg kriecht der nebel wieder durchs tal und wir versinken darin wie in einem weißen wattebausch. sonne, ade!