Samstag, 1. November 2014

nebel des grauens

von sonne satt können wir inzwischen nur träumen. der november scheint den nebel mitgebracht zu haben. oder liegts an den fehlenden höhenmetern? vielleicht ist es besser, wenn wir uns auf den hunsrück verziehen. und tatsächlich, kaum kommen wir auf die höhe, gibts für die sonne kein halten mehr.


unser ziel ist die geisterstadt des ehemaligen militärflughafens hahn. scheid. wir finden das auf dem navi, aber den weg dahin, den finden wir nicht. ein wenig irren wir durch die sonne.


aber dann entdecken wir doch noch den eingang und stehen mitten in der verlassenen stadt.


dafür, dass hier niemand mehr wohnt, ist ganz schön was los: radfahrer, spaziergänger, autos (ist ja schließlich durchgangsverkehr hier) und dann noch die landespolizeischule. zum ungestörten schnüffeln kommen wir nochmal im dunkeln her.


auf dem rückweg kriecht der nebel wieder durchs tal und wir versinken darin wie in einem weißen wattebausch. sonne, ade!