Freitag, 30. März 2018

lindenfels scheint unerreichbar

zu ostern unternahmen wir noch einmal einen ausflug in den odenwald. lindenfels stand noch immer auf der to-do-liste. und wieder wurde es nichts.

wir hatten das auto auf dem vollkommen überfüllten parkplatz des winz-nestes neukirchen geparkt, uns in die wanderkleidung geschwungen und waren losgewandert.







auf verschlungenen pfaden, an einem wasserfall vorbei, erreichten wir die burgruine rodenstein. wir setzten uns in die sonne und freuten uns, dass wir unterwegs sein konnten.

den rückweg liessen wir mit der routingfunktion des gps errechnen. das klappte richtig gut. nur dieser weg war wohl nicht mehr ganz so eifrig begangen.
bei unserer rückkehr am parkplatz staunten wir über den leeren parkplatz: wir waren morgens mitten ins wallfahrtskirchengetümmel geraten. zum glück hatten wir uns zum umkleiden in den schatten zurückgezogen gehabt ... nach einem leckeren mittagessen in der urigen linden-gaststätte huschten wir schnellstens ins auto zurück: schneeregen hatte eingesetzt. es zog uns heim. lindenfels steht noch immer auf der to-do-liste.

Mittwoch, 21. März 2018

so ist das also!

höchste zeit, das rätsel von montag zu lüften ... und was bietet sich dazu besser an, als die geocaching-datenbank zu durchsuchen? cachen bildet. definitiv!


da haben wir es: eine verlassene umladestation für die militärischen einrichtungen in der nähe. und davon gab es eine ganze menge.

und was verbirgt sich hinter dieser kreisrunden eingezäunten fläche? dieses rätsel konnte ich nicht lösen. der zaun war noch sehr unversehrt, das hielt mich davon ab, einfach mal nachschauen zu gehen.


vermutlich nur ein wasserschacht.

Dienstag, 20. März 2018

besuch in einer kleinen hauptstadt

im winter hatte ich einen kulinarischen krimi als hörbuch gehört. und dieser krimi spielte in luxemburg. luxemburg - die beschreibungen der stadt, ihrer bewohner und natürlich ihrer kulinarischen einrichtungen hatten mir richtig lust auf einen besuch in dieser stadt gemacht. und da ich ohnehin noch ein wenig resturlaub abzubummeln hatte ...

vom saarland aus tingelte ich über kleinste sträßchen nach westen. natürlich stolperte ich da auch über alte grenzanlagen.

ich hatte bei der planung des ausflugs noch überlegt, den kleenen irgendwo ausserhalb an einem bahnhöfchen zu parken und ganz unkompliziert mit der regionalbahn direkt nach luxemburg in die stadt hinein zu fahren. aber dann fand ich auf der perfekt ausgebauten zufahrtsstraße keinen abzweig zum bahnhof. ganz zu schweigen zu einem anderen stillen örtchen.

ich folgte einem der ersten hinweisschilder in ein parkhaus und stand plötzlich mittendrin. prima!


hinter jeder ecke gab es etwas anderes zu entdecken. ich war begeistert.
was ich nicht erwartet hatte: luxemburg ist klitzeklein. im nu hatte ich (fast) alles gesehen. und nun? da der wind noch immer bitterkalt war, folgte ich einfach der sonne. und traf auf eine sehr interessante brücke: unter der fahrbahn für die autos konnten fussgänger und radler die schlucht queren.

jetzt gab es kein zurück mehr: mir war ein bissel wackelig zumute, links und rechts ging es ziemlich tief in die schlucht. und da war nur dieses drahtgeflecht ...
ich stieg in die schlucht hinab und wunderte mich über die vielen jogger-grüppchen. workout in der mittagspause? woher nehmen die leute nur die ganze energie?

die unterstadt war mindestens genau so interessant wie die oberstadt. aber langsam wurde ich müde.

es gibt einen aufzug zwischen ober- in die unterstadt. und natürlich hätte ich jetzt bequem nach oben schweben können, aber das wäre zu einfach gewesen. ich nahm den aufstieg zu fuss in angriff.
in der oberstadt hatte ich mich mit einem verpflegungspäckchen eingedeckt: eine flasche wasser. eine brezel. ein himbeertörtchen. auf halber strecke zwischen ober- und unterstadt stand ich plötzlich auf der sonnenseite. der richtige zeitpunkt für ein ausgedehntes picknick.

ich fuhr ins saarland zurück, am rande des hochwaldes hatte ich mein lager aufgeschlagen. und weil es so schön war, zog es mich noch einmal zu einem spaziergang hinaus.






Montag, 19. März 2018

wo gehts denn da hin?

nach dem schnee von gestern wachte ich bei strahlendem sonnenschein auf. genau das richtige wetter, um mich zu meinem ausflug nach trier und luxemburg aufzumachen.

das navi führte mich über den hunsrück, am flughafen hahn vorbei, über die gut ausgebaute bundesstraße. und dann war das plötzlich diese merkwürdige, gut und breit ausgebaute abzweigung.

schnee gab es dort auch. und gleise. und eine riesige fläche. wo war ich hier gelandet? das rätsel sollte noch eine weile ungelüftet bleiben.
gegen mittag erreichte ich trier. ich parkte den kleenen im erstbesten parkhaus und wanderte in die stadt. trier ist gespickt mit weltkulturerbe.

am wochenende ist hier bestimmt noch viel mehr los. selbst jetzt, am montag, marschierten scharen von schulgruppen durch den dom. so richtig begeistert wirkten sie nicht ...



höchste zeit für eine pause. ausserdem war der wind noch ganz schön eisig (tolle ausrede, nicht?)


und zum abschluss gab es natürlich noch die porta nigra. es zog wie hechtsuppe dort, deshalb gab ich mir recht wenig mühe beim fotografieren.


und dann kehrte ich schön hintenrum zurück ins parkhaus.






Sonntag, 18. März 2018

das ist doch ein klacks

och jo, so ne kurze fahrt zum flughafen ... da muss ich zwar früh aufstehen, aber das ist doch ein klacks. tja, und dann staunten wir nicht schlecht: schnee ohne ende.

auf der rückfahrt liess ich dann allerdings sehr gemächlich angehen.