kalt und nass ist es, als wir von der hardangervidda wegfahren. unser ziel ist der hardangerfjord, von dort weiter, noch tiefer in die fjordlandschaft rein. aber allzu weit kommen wir nicht ... die gegend, durch die wir jetzt fahren, ist der obstgarten von norwegen, alle paar meter verkäufsstände für kirschen und beeren am straßenrand. es ist eine menge los auf dem engen riksvei und wir sind ganz froh, dass wir im gegensatz zum wohnmobil vor uns so ein kleines fluchtwägelchen fahren, immer wieder müssen wir dem gegenverkehr ausweichen. auf den bergen leuchten wieder gletscherfelder und in hellen streifen läuft das schmelzwasser von den bergflanken. die letzten tage hat es so viel geregnet, dass so mancher wasserfall sogar bis auf die straße reicht. wir glauben schon beinahe am ziel zu sein, als uns bei einem fotostop ein anderer autofahrer zuruft, die straße nach odda sei gesperrt. wir können das nicht so recht glauben, denn dann müssten uns ja scharen von autos entgegengekommen sein ... wir fahren weiter.
es ist klar, wie die geschichte ausgeht, oder? es ist tatsächlich ein tunnel gesperrt, kein weiterkommen. die sperrung kann eine stunde, einen tag, eine woche dauern ...
genug ist genug. genug tunnelsperrungen, genug regen. wir wenden und fahren zurück. vorhin war bergen ausgeschildert, das hatten wir zwar bisher vom reiseplan gestrichen, weil es so weit im westen liegt, aber jetzt ist uns alles egal. bergen soll es also sein. immerhin erhalten wir so die chance, über die gerade erst eröffnete hardangerbrua zu fahren, die längste brücke norwegens, eine wahrlich spektakuläre konstruktion. heute rutschen wir also locker 300 kilometer runter, eine echte leistung, wenn wir bedenken, dass die höchstgeschwindigkeit in norwegen gemütliche 80 km/h beträgt.
bergen gilt zwar als die regenreichste stadt norwegens, aber das kann uns jetzt auch nicht mehr schrecken. pubs wird es dort auch geben und gibt es tatsächlich. bewaffnet mit regenschirm und gummistiefel hält sich der regen sowieso in grenzen und so erkunden wir in aller ruhe diese schöne hansestadt.
vor allem das hafengebiet ist hochinteressant: es gibt keinerlei absperrungen und ins wasser zu spucken oder zu fallen ist problemlos möglich, ganz nach belieben. ausserdem haben äußerst interessante schiffe festgemacht, wir googeln: unterstützungsschiffe. aha. bei diesem hier erschließt sich der zweck recht schnell, denn das ist tatsächich eine ausgewachsene hubschrauberlandeplattform da am bug.
nach zwei tagen haben wir genug gesehen und halten uns kurs süden, stavanger ruft und die fähre nach dänemark. wir befragen das navi: 200 kilometer - na, das kriegen wir locker hin, aber moment mal, wie bitte? 4 stunden 44 minuten fahrzeit? äh ... haben wir das falsche "bergen" eingegeben? nee, nee, das stimmt schon: da liegen halt 4 fährüberfahrten dazwischen. in norwegen gehört so was zu einer ordentlichen europastraße.
stavanger begrüßt uns im hellsten sonnenschein. aber jetzt haben wir unser fährticket schon gebucht, jetzt geht es ab auf die fähre. im zwischendeck ziehen wir vorsichtshalber noch mal den kopf ein und parken ganz romantisch in der ersten reihe.
wir nehmen abschied von norwegen, verzehren beim sonnenuntergang die letzten vorratskrümel und wissen genau: wir kommen wieder!
Dienstag, 20. August 2013
Samstag, 17. August 2013
ein tief hängt über skandinavien
bereits nachts weckt uns der prasselnde regen auf dem zeltdach. das zelt ist dicht, also wär das nicht so schlimm, aber wir hatten jetzt nicht gerade vor, die nächsten wochen an diesem, wenn auch schönen, platz zu verbringen. heisst: nasses zelt ins auto. nasses zelt! wie sonst sollen wir das biest trocken kriegen? heringe im fluchtwagen versenken und das ding aufspannen? in der ersten regenpause nutzen wir unsere chance, falten unsere nasse, schwere behausung zusammen und stopfen sie in die wasserdichte schuhkiste. es wird sich etwas ergeben. nach einem flüchtigen frühstück machen wir uns im strömenden regen auf den weg.
abwechslung vom regenwetter bietet der 24 km lange laerdalstunnelen. alle paar kilometer weitet sich die dunkle tunnelröhre in eine in phantastisches blaues licht getauchte parkbucht. es ist wenig los im tunnel und wir können ungestört staunen.
es regnet und regnet und regnet und zu allem unglück ist der gudvangentunnelen gesperrt. wir kommen also zum nächsten fjord, aber von da aus nicht mehr weiter. wir könnten zurück, wir könnten einen riesigen umweg über die berge machen, wir könnten ... die laune sinkt ins bodenlose, nachdem wir noch dazu vergeblich versuchen, auf einem campingplatz eine hütte oder in einem der hotels an der strecke ein zimmer zu ergattern. nichts zu machen. jetzt hilft nur eins: in der touristenhochburg flam einkehren, das letzte hotelzimmer im vermutlich kostbarsten hotel am platze beziehen und unsere barschaft in norwegischen alkoholsteuern anzulegen.
so recht können wir uns nicht entscheiden, der regen und flam mit seinen touristenmassen und souvenirläden zehrt an unseren nerven: weder lockt uns eine spektakuläre bahnfahrt, noch eine schiffstour durch die fjorde. aber viel hilft viel und so lassen wir uns nochmal ordentlich von der schlechtwetter-medizin nachschenken, unterhalten uns mit einem äußerst interessanten quantenphysiker, wälzen landkarten und entscheiden schließlich: wir müssen übers gebirge, wir müssen über die hardangervidda.
am nächsten morgen sieht die welt schon wieder freundlicher aus und bevor wir die berge in angriff nehmen, schlendern wir nochmal am wasser entlang. sehnsüchtig schauen wir den großen pötten nach. könnten wir den fluchtwagen nur im handgepäck auf so ein schiff packen ...
aber die fahrt durchs gebirge entschädigt. die straßen sind kaum befahren, wir können durch die kurven kreuzen, dass es eine wahre freude ist. zur stärkung kehren wir in einem cafe am straßenrand ein, kaffee wär jetzt gerade richtig und dann werfen wir einen blick in die tortentheke und sind hin und weg. oberlecker!
wieder fällt unsere wahl auf eine turisthytte. die turisthytten gehören zum netzwerk der bewirtschafteten und selbstbedienungshütten im hochland, jeweils etwa eine tageswanderung voneinander entfernt. die zimmer sind sauber und in der regel einfach, ebenso die sanitären anlagen, dafür gibt es neben dem gastraum eine äußerst gemütliche und gut geheizte stube, in der sich ein abend hervorragend mit spielen, lesen, reden oder auch nichts-tun verbringen lässt.
inzwischen lugt die sonne zwischen den wolken vor, es ist abgetrocknet und ein frischer wind geht übers land. wir nutzen sofort die chance und breiten das nasse zelt auf den glatten felsen vor der hütte aus. in nullkommanix sind die planen trocken und wir können wieder ordnung im kofferraum schaffen.
wir wandern wieder ins hochland hinein, nur wenige meter von der straße, vom parkplatz, von der hütte entfernt, ist nur noch natur um uns herum und unser blick verliert sich in der weiten hardangervidda. von ganz dahinten, irgenwo hinter den bergen, sind wir gestern morgen aus unserem nassen zelt gekrochen.
das kuriose in dieser turisthytte ist der gusseiserne bullerofen im zimmer, nix mit zentralheizung, und da der strom aus dem generator kommt, ist er von 23 bis 7 uhr abgeschaltet. wir legen schon mal die taschenlampen bereit, schließlich sind dusche und klo auf dem flur. nachts rüttelt der wind am fenster und der regen kehrt zurück. kalt und scharf kriecht der wind unter unsere jacken und es wird zeit, wieder aufzubrechen.
abwechslung vom regenwetter bietet der 24 km lange laerdalstunnelen. alle paar kilometer weitet sich die dunkle tunnelröhre in eine in phantastisches blaues licht getauchte parkbucht. es ist wenig los im tunnel und wir können ungestört staunen.
es regnet und regnet und regnet und zu allem unglück ist der gudvangentunnelen gesperrt. wir kommen also zum nächsten fjord, aber von da aus nicht mehr weiter. wir könnten zurück, wir könnten einen riesigen umweg über die berge machen, wir könnten ... die laune sinkt ins bodenlose, nachdem wir noch dazu vergeblich versuchen, auf einem campingplatz eine hütte oder in einem der hotels an der strecke ein zimmer zu ergattern. nichts zu machen. jetzt hilft nur eins: in der touristenhochburg flam einkehren, das letzte hotelzimmer im vermutlich kostbarsten hotel am platze beziehen und unsere barschaft in norwegischen alkoholsteuern anzulegen.
| im vordergrund eine bunte auswahl von schlechtwetter-medizin, im hintergrund der urige winkinger-pub |
so recht können wir uns nicht entscheiden, der regen und flam mit seinen touristenmassen und souvenirläden zehrt an unseren nerven: weder lockt uns eine spektakuläre bahnfahrt, noch eine schiffstour durch die fjorde. aber viel hilft viel und so lassen wir uns nochmal ordentlich von der schlechtwetter-medizin nachschenken, unterhalten uns mit einem äußerst interessanten quantenphysiker, wälzen landkarten und entscheiden schließlich: wir müssen übers gebirge, wir müssen über die hardangervidda.
am nächsten morgen sieht die welt schon wieder freundlicher aus und bevor wir die berge in angriff nehmen, schlendern wir nochmal am wasser entlang. sehnsüchtig schauen wir den großen pötten nach. könnten wir den fluchtwagen nur im handgepäck auf so ein schiff packen ...
aber die fahrt durchs gebirge entschädigt. die straßen sind kaum befahren, wir können durch die kurven kreuzen, dass es eine wahre freude ist. zur stärkung kehren wir in einem cafe am straßenrand ein, kaffee wär jetzt gerade richtig und dann werfen wir einen blick in die tortentheke und sind hin und weg. oberlecker!
wieder fällt unsere wahl auf eine turisthytte. die turisthytten gehören zum netzwerk der bewirtschafteten und selbstbedienungshütten im hochland, jeweils etwa eine tageswanderung voneinander entfernt. die zimmer sind sauber und in der regel einfach, ebenso die sanitären anlagen, dafür gibt es neben dem gastraum eine äußerst gemütliche und gut geheizte stube, in der sich ein abend hervorragend mit spielen, lesen, reden oder auch nichts-tun verbringen lässt.
inzwischen lugt die sonne zwischen den wolken vor, es ist abgetrocknet und ein frischer wind geht übers land. wir nutzen sofort die chance und breiten das nasse zelt auf den glatten felsen vor der hütte aus. in nullkommanix sind die planen trocken und wir können wieder ordnung im kofferraum schaffen.
wir wandern wieder ins hochland hinein, nur wenige meter von der straße, vom parkplatz, von der hütte entfernt, ist nur noch natur um uns herum und unser blick verliert sich in der weiten hardangervidda. von ganz dahinten, irgenwo hinter den bergen, sind wir gestern morgen aus unserem nassen zelt gekrochen.
das kuriose in dieser turisthytte ist der gusseiserne bullerofen im zimmer, nix mit zentralheizung, und da der strom aus dem generator kommt, ist er von 23 bis 7 uhr abgeschaltet. wir legen schon mal die taschenlampen bereit, schließlich sind dusche und klo auf dem flur. nachts rüttelt der wind am fenster und der regen kehrt zurück. kalt und scharf kriecht der wind unter unsere jacken und es wird zeit, wieder aufzubrechen.
Donnerstag, 15. August 2013
im heim der riesen lacht die sonne
wir verabschieden uns von den kahlen bergen des rondane, es zieht uns weiter nach westen. die kleine straße schraubt sich höher und höher. nicht umsonst ist das hier das jotunheimengebirge. nachdem wir an einigen vielversprechenden hotels vorbei gefahren sind, entscheiden wir uns für die kurz vor der passhöhe, auf knapp 1400 metern höhe liegende turisthytte. eine gute wahl. zwar ist das zimmer eisekalt, aber dafür haben wir die sechs betten ganz für uns allein. jetzt aber schnell umziehen und ab in die berge, wir wollen noch ein wenig wandern.
wir sind noch keine 10 minuten unterwegs und durch den ersten sumpf gestolpert, da geben die akkus im gps den geist auf. egal. wenn wir uns am bach orientieren, können wir nicht fehl gehen, der bringt uns sicher wieder zur hytte zurück. weiter und weiter folgen wir dem wasserlauf, bewundern das panorama und die hellen schneefelder in der ferne. vor uns tut sich ein moränenwall auf, wir klettern drüber, es wird kälter, es wird stiller, es wird heller. wir stehen direkt vor einem gletscher.
lange genießen wir diesen ort, dann treibt uns die kälte wieder zurück.
an der turisthytte angekommen, genießen wir ein zünftiges abendessen, bevor wir uns in die warme stube der turisthytte zurückziehen und dort die längst fälligen urlaubpostkarten schreiben.
am nächsten morgen weckt uns strahlender sonnenschein. das scheint ein herrlicher tag zu werden. ganz mutig kombinieren wir beim frühstück porridge mit eingelegten heringen. wenn uns heute schlecht wird, dann stehen wir wenigstens nicht im regen.
weiter geht es, wir hören schon die fjorde rufen. am pass oben spiegeln sich die umliegenden berge in den blitzeblanken seen. es ist sagenhaft schön.
alle paar kilometer halten wir an, genießen die kühle luft, die warme sonne und die aussicht auf die berge, die schneefelder, das glasklare wasser.
die straße, der wir folgen, ist einer der turistvegen, bei denen es nicht darum geht, ans ziel zu kommen, sondern das unterwegs zu genießen. eines ist sicher: das ist den turistvegen gelungen. da verzichten wir sogar auf diesen vielversprechenden umweg:
erstaunlich, dass jetzt im sommer noch schnee in den schattenecken der berge liegt. als minigletscher wird er wohl das ganze jahr dort liegen bleiben.
die straße wird enger und die abhänge steiler. wir können nur hoffen, dass die wohnmobilisten, bus- und lkw-fahrer noch einen zusätzlichen frühstückskaffee trinken, denn selbst der normal dimensionierte gegenverkehr drängt uns beängstigend nah an den ungesicherten straßenrand.
wir lassen den blick noch einmal in die ferne schweifen. wohin mag wohl diese straße führen?
den kleinen fluchtwagen-bremsen wird in den engen und steilen kurven etwas warm, dafür wundern wir uns, wie es ein kleiner traktor-gezogener viehtransporter schafft, ohne schrammen auf der einspurigen straße am gegenverkehr vorbeizukommen. wir klemmen uns hinter ihn und machen es ihm nach. eigentlich ganz einfach: das ding hat überbreite und schüchtert die entgegenkommenden dermassen ein, dass sie äußerst bereitwillig den weg frei machen. gewusst wie!
am sognefjord begrüßt uns feinstes sommerwetter und nach einer kleinen stärkung mit äußerst leckerem, frischen zimtgebäck steuern wir den erstbesten campingplatz an. es ist erst mittag und noch vollkommen ruhig am platz und so können wir uns ein herrliches plätzchen in der ersten reihe aussuchen. den rest des tages verbringen wir mit faulenzen, faulenzen und nochmals faulenzen. und damit der fluchtwagen keinen sonnenstich kriegt, wird er sorgsam abgedeckt.
Sonntag, 11. August 2013
noch mehr maut :-)
der peer-gynt-veien zieht sich knapp 50 oder 70 kilometer lang durch ein skigebiet und das fjell. es ist ein kostenpflichtiges privatsträßchen. und nur geschottert. das wollen wir uns nicht entgehen lassen und der wetterbericht ist ohnehin nicht so dolle.
skigebiete sind ja in der regel im sommer nicht so erhebend. und so sind auch die ersten kilometer durch die eng gebauten winterferiengebiete etwas trostlos. aber dann gehts durch die mautschranke (topmodern, nicht so wie auf die grassjoen) und das vergnügen beginnt.
diese schöne strecke können wir nicht an einem stück fahren. immer wieder halten wir an und schauen staunend über das hochland.
auf dem veien ist eine menge los. sogar eine rote sportflunder begegnet uns. respekt, die schlaglöcher sind nicht ohne. wir lassen es gemütlich angehen, denn dieses vergnügen wollen wir auskosten.
auch der blick aufs navi macht uns freude: weit und breit nichts als wir und ein paar seen. das ist urlaub!
und dann kommt doch noch der regen und wäscht die ganzen schönen peer-gynt-veien-spuren vom autochen weg ...
skigebiete sind ja in der regel im sommer nicht so erhebend. und so sind auch die ersten kilometer durch die eng gebauten winterferiengebiete etwas trostlos. aber dann gehts durch die mautschranke (topmodern, nicht so wie auf die grassjoen) und das vergnügen beginnt.
diese schöne strecke können wir nicht an einem stück fahren. immer wieder halten wir an und schauen staunend über das hochland.
auf dem veien ist eine menge los. sogar eine rote sportflunder begegnet uns. respekt, die schlaglöcher sind nicht ohne. wir lassen es gemütlich angehen, denn dieses vergnügen wollen wir auskosten.
auch der blick aufs navi macht uns freude: weit und breit nichts als wir und ein paar seen. das ist urlaub!
und dann kommt doch noch der regen und wäscht die ganzen schönen peer-gynt-veien-spuren vom autochen weg ...
| regen bringt segen: erspart uns das rasenmähen und die autowäsche sowieso |
Samstag, 10. August 2013
unterwegs im rondane
damals, in island, da haben wir bei der wanderung im landmannalaugur die mulde mit wollgras bewundert und seit da ist es für uns der inbegriff einer seltenen kostbarkeit der natur. und dann fahren wir hier im rondane nur wenige kilometer weit zu einem kleinen wanderparkplatz, steigen aus und staunen nicht schlecht, was da vor unserer stoßstange im wind wippt:
unsere norwegischkenntnisse tendieren gen null. dieses brückchen hier, darf man da drüber fahren oder nur gehen? die spuren von und zur brücke könnten durchaus reifenabdrücke sein. aber so recht trauen wir der sache nicht und lassen das auto zur sicherheit mal am straßenrand zurück.
zuweilen ist die sicht nicht ganz so gut und da wundert es uns auch nicht, dass scheinbar unscheinbare bächlein von eindrücklichen geröllhalden gesäumt sind.
unsere norwegischkenntnisse tendieren gen null. dieses brückchen hier, darf man da drüber fahren oder nur gehen? die spuren von und zur brücke könnten durchaus reifenabdrücke sein. aber so recht trauen wir der sache nicht und lassen das auto zur sicherheit mal am straßenrand zurück.
| gangbru - hört sich nicht nach zweieinhalb tonnen an, oder? |
zuweilen ist die sicht nicht ganz so gut und da wundert es uns auch nicht, dass scheinbar unscheinbare bächlein von eindrücklichen geröllhalden gesäumt sind.
| iss ja blöd, wir haben den schnorchel daheim vergessen ... |
Freitag, 9. August 2013
maut macht freude!
die mautstellen in norwegen sind nicht immer so ganz modern wie die in frankreich oder italien. und sie machen viel mehr spaß!
von den mautpflichtigen privatsträßchen haben wir schon im reiseführer gelesen. ausserdem sind sie auf dem navi als spinnenbeindünne strichelchen zu sehen. also folgen wir dem wegweiser zur oder zum grassjoen, auch wenn wir keine ahnung haben, was oder wo das sein soll. unsere straßenkarte kennt das nicht und auf dem gps-gerät ist nur die grob dimensionierte europakarte. also dann mal los.
wir kurven auf einem schotterweg durch dichten wald, links herum und rechts herum, zuweilen gibts gegenverkehr und dafür sogar großzüge ausweichstellen. wir schrauben uns auf den berg hinauf und dann öffnet sich eine weite hochebene.
zu unserer überraschung gibt es hier oben sogar ausgesprochen schöne plätzchen zum parken. sind die in der maut inbegriffen? wir parken und laufen ins fjell hinein.
stunden könnten wir hier zubringen. aber dahinten ziehen dunkle wolken auf und so machen wir uns auf den rückweg.
von den mautpflichtigen privatsträßchen haben wir schon im reiseführer gelesen. ausserdem sind sie auf dem navi als spinnenbeindünne strichelchen zu sehen. also folgen wir dem wegweiser zur oder zum grassjoen, auch wenn wir keine ahnung haben, was oder wo das sein soll. unsere straßenkarte kennt das nicht und auf dem gps-gerät ist nur die grob dimensionierte europakarte. also dann mal los.
wir kurven auf einem schotterweg durch dichten wald, links herum und rechts herum, zuweilen gibts gegenverkehr und dafür sogar großzüge ausweichstellen. wir schrauben uns auf den berg hinauf und dann öffnet sich eine weite hochebene.
zu unserer überraschung gibt es hier oben sogar ausgesprochen schöne plätzchen zum parken. sind die in der maut inbegriffen? wir parken und laufen ins fjell hinein.
stunden könnten wir hier zubringen. aber dahinten ziehen dunkle wolken auf und so machen wir uns auf den rückweg.
Donnerstag, 8. August 2013
nordluft
bei schönstem norwegen-sommerwetter verlassen wir oslo. aus oslo raus zu kommen ist genauso entspannt, wie dort rein zu kommen, kein gehupe, kein nichts. selbst die ecken im parkhaus verhalten sich ruhig und bleiben, wo sie sind. brave dinger.
die breite e6 würde uns auch ans nordkap bringen, aber so weit wollen wir heute nicht, also biegen wir nach zwei stunden ab und folgen einem engen, verwinkelten, steilen sträßchen hoch aufs fjell.
nach einem ausgiebigen picknick mit einem letzten blick aufs liebliche gudbrandsdalen biegen wir um weitere ecken und landen staunend auf der weiten hochebene.
wir sind auf den südlichen ausläufern des rondane nationalparks und es ist einfach wunderschön hier.
wir steigen auf den kegelförmigen kahlen berg, den muen, und schauen von oben auf das winzige gewundene sträßchen, das uns so viel freude bereitet.
die breite e6 würde uns auch ans nordkap bringen, aber so weit wollen wir heute nicht, also biegen wir nach zwei stunden ab und folgen einem engen, verwinkelten, steilen sträßchen hoch aufs fjell.
nach einem ausgiebigen picknick mit einem letzten blick aufs liebliche gudbrandsdalen biegen wir um weitere ecken und landen staunend auf der weiten hochebene.
wir sind auf den südlichen ausläufern des rondane nationalparks und es ist einfach wunderschön hier.
wir steigen auf den kegelförmigen kahlen berg, den muen, und schauen von oben auf das winzige gewundene sträßchen, das uns so viel freude bereitet.
| der muen von unten |
| nee, das ist nicht der wanderweg. das ist die straße. und sie macht wirklich so viel spaß, wie es von hier aus ausschaut. |
Mittwoch, 7. August 2013
nach norden
frische bremsbeläge und vier wochen urlaub: wir werden die zeit sicher nicht mit rasenmähen verbringen, sondern packen das wägelchen voll bis unters dach und fahren nach norden.
in kiel geht es am norwegenkai auf die fähre nach ... na? nach norwegen, richtig!
am nächsten morgen legen wir ausgeruht in oslo an und schlagen den weg zum hotel mitten in der stadt ein. hier lässt es sich vollkommen entspannt fahren und auch mal ratlos in die gegend gucken. ein erster vorgeschmack auf die gelassenheit der norweger. aber das nächste abenteuer wartet schon im hotelparkhaus:
oslo ist eine schöne stadt. hätten wir schienen am fluchtwagen, könnten wir an dieser kreuzung eine unterbodenwäsche genießen:
das thema parkhaus lässt uns nicht mehr los und wir staunen über den einfallsreichtum der osloer: schöner parken im bunker. geht auch.
schließlich darf bei einem ordentlichen besuch in norwegens hauptstadt auch nicht das königliche schloss fehlen und wir kommen rechtzeitig zur - wenn auch etwas unromantischen - wachablösung.
mit diesem ersten eindruck von norwegen verabschieden wir uns von oslo und fahren weiter nach norden.
in kiel geht es am norwegenkai auf die fähre nach ... na? nach norwegen, richtig!
| da parkt es sich doch richtig schön |
am nächsten morgen legen wir ausgeruht in oslo an und schlagen den weg zum hotel mitten in der stadt ein. hier lässt es sich vollkommen entspannt fahren und auch mal ratlos in die gegend gucken. ein erster vorgeschmack auf die gelassenheit der norweger. aber das nächste abenteuer wartet schon im hotelparkhaus:
| ja, hinunter kann man der erdanziehungskraft folgen, auch, wenn die 90 grad ecke da oben haarig ist. aber in zwei tagen müssen wir da wieder hoch ... |
oslo ist eine schöne stadt. hätten wir schienen am fluchtwagen, könnten wir an dieser kreuzung eine unterbodenwäsche genießen:
| nächstes mal kommen wir mit unserer straßenbahn |
das thema parkhaus lässt uns nicht mehr los und wir staunen über den einfallsreichtum der osloer: schöner parken im bunker. geht auch.
schließlich darf bei einem ordentlichen besuch in norwegens hauptstadt auch nicht das königliche schloss fehlen und wir kommen rechtzeitig zur - wenn auch etwas unromantischen - wachablösung.
mit diesem ersten eindruck von norwegen verabschieden wir uns von oslo und fahren weiter nach norden.
Montag, 5. August 2013
flundern
der nachteil von einem großen auto ist die frage : passt der da in die garage rein?
der vorteil ist: es gibt im sommer immer schatten, in dem man sich verkriechen kann.
bei einem sportwagen ginge das nicht. da könnte man sich noch nicht mal drunter verkriechen.
der vorteil ist: es gibt im sommer immer schatten, in dem man sich verkriechen kann.
bei einem sportwagen ginge das nicht. da könnte man sich noch nicht mal drunter verkriechen.
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