Samstag, 30. Dezember 2017

auf großer fahrt

zum jahresausklang machten wir einen ausflug an den rhein. mit ganz großem gefährt.

von frankfurt aus ging über es den taunus an die lahn, von dort weiter an den rhein, nach koblenz und schließlich nach boppard. dort war genug zeit, um ein gläschen wein und anschließend ein törtchen zu genießen.



Sonntag, 24. Dezember 2017

Sonntag, 17. Dezember 2017

kleine spazierfahrt

während auf dem römer das weihnachtsmarkttreiben tobte, spazierten wir am mainufer herum und warteten auf die dampflok. und dann fuhren wir natürlich auch eine kleine runde ...



Sonntag, 10. Dezember 2017

auf eisigen höhen

sonntag. und wieder gab es pünktlich zur sonntagswanderung schnee. ui, das hörte gar nicht mehr auf.

heute sparte ich mir eine große anfahrt durch den taunus. ich parkte nur wenige kilometer entfernt und stapfte durch ein dichtes schneetreiben bergan. die sicht war mehr als eingeschränkt: schnee, schnee und nochmal schnee.

irgendwann lief ich quer oder folgte wilden bike-trails. mein ziel waren die altenhöfe, das grab des unbekanten kriegers. gerade querte ich einen tief verschneiten weg, da tauchte ein anderer wanderer auf: auch ein querläufer mit ziel fuchstanz. auf den altenhöfen angekommen wurde der wind schärfer und ich machte mich eiligst auf den rückweg, bevor ich mich komplett in eine eisstatue verwandelte.

Sonntag, 3. Dezember 2017

viel schnee? da geht noch was!

meine bewährte eierlikörquelle war versiegt. der bauernmarkt war bis auf weiteres geschlossen. und nun? in wenigen wochen wäre weihnachten! weihnachten ohne eierlikör? undenkbar. eine lösung musste her.

der kleene hatte sich ja im schwarzwald schon im schnee bewährt. aber jetzt war es richtig dicke gekommen: schneechaos im taunus. hui, da war was los! und der kleene? ging unbeeindruckt über schnee und eis. klasse!

mein plan war folgender: im hessenpark war adventsmarkt. hessenmarkt = bauernmarkt = eierlikör. allerdings war bei solchen gelegenheiten der parkplatz rippelrappelvoll. also fuhr ich hintenrum (und natürlich einen ordentlichen verschneiten umweg), parkte in anspach, schulterte den rucksack und machte mich auf die wanderung in den hessenpark.

wunderbar!

auf den feldern waren die pferde draußen und hier eine rinderherde. das winterfeste taunusrind?

der wind fegte wieder ordentlich über die felder und er brachte noch immer schnee mit sich.

ich konnte meinen auftrag erfüllen! gleich im ersten bauernladen bekam ich meinen eierlikör. ich futterte mich noch ein wenig durch die stände, dann machte ich mich auf den rückweg. das füllige kaltblut stand noch immer gelassen im schneetreiben.

Freitag, 1. Dezember 2017

noch mehr schnee!

nachts hatte es nochmal geschneit und da ich vom schnee noch nicht genug und noch urlaub hatte, stand der beschluss schnell fest: nach dem frühstück gehts nochmal raus.

im taunus gibt es noch so viele ecken, an denen ich noch nicht war, das ist die wahre pracht. heute bewegten wir uns zwischen hohemark und sandplacken. das ist zwar ein gelände, das wir öfters mit den mountainbikes unsicher gemacht hatten, aber meistens bergab und da bleibt doch vieles unerforscht.

voila, rätsel nummer 1: was ist das für ein graben? wir waren (mal wieder) vom weg abgebogen und quer gelaufen und erwarteten oberhalb des walls einen breiten weg. tja, mit einem wasserweg hatten wir jedoch nicht gerechnet. wo kam er her? wo führte er hin? und wozu?

noch dazu floss das wasser scheinbar bergauf. ein stück oberhalb des wasserlaufs trafen wir auf rätsel nummer 2: was is'n das?

rätsel nummer 3 schließlich löste sich später: wir sahen auf einer alten wanderkarte, dass an dieser stelle eine hütte eingezeichnet war. waren das die reste? aber wie passte alles zusammen? wasserlauf? steinsetzungen? hütte? hm.

auch der taunuswichtel konnte unsere fragen nicht beantworten, aber mittlerweile drängte uns eher die lust auf ein warmes essen, also grüßten wir nur kurz und zogen weiter.

ab jetzt gings nur noch bergab. die warmen suppen riefen.

Mittwoch, 29. November 2017

schnee!

beinahe täglich erinnerten mich die warnmeldungen des deutschen wetterdienstes daran, dass winter war: leichter schneefall über 400 meter. es wurde also höchste zeit, einmal wieder durch den wald zu stromern.

den kleenen parkte ich am forellengut, heute wollte ich nochmal den bleibeskopf in angriff nehmen. hoffentlich ohne schiesserei ...

recht schnell kam ich wieder vom wege ab und genoss die stille im wald.

das kalte wasser. einer meiner lieblingsbäche im taunus!

wie oft waren wir diese wege mit den mountainbikes gefahren!

stille. stille. stille. es war der reine genuss, hier durch den wald zu streifen.


ich wunderte mich, wieviel grün im wald zu sehen ist. grün, so hatte ich vor kurzem gelesen, ist die farbe des lebens. ja, das ist es hier. lebendig.

und nass. das ist es hier auch.

sie haben ihr ziel erreicht! tatsächlich, ich war am bleibeskopf angekommen.

sonne und wolken wechselten sich ab.

für meine mittagspause richtete ich mich gemütlich ein und eröffnete das büffet. die ollen kekse, die ich dabei hatte, daran biss ich mir schier die zähne aus ...

die lange mittagsrast hatte mich ausgekühlt und ich wärmte mich auf, indem ich dem weg bergan folgte. und da fand ich ihn dann, den schnee.

immer wieder gingen schneeschauer nieder. ich fand es an der zeit, mich an den rückweg zu machen.

schleunigst zog ich mir das mützchen über die ohren. denn jetzt legte der schnee erst richtig los. bis ich am auto ankam, schien zwar die sonne wieder, aber ich hatte noch ein kleines häufchen schnee auf dem deckel des rucksacks liegen. jetzt heim, ab ins warme.

Freitag, 24. November 2017

und wieder wird geschossen

nach den ganzen ausflügen zog es mich in den taunus. ich packte rucksack, wanderschuhe und heisses wasser in die thermoskanne und los ging es.

ich fackelte nicht lange und schlug mich gleich nach dem parkplatz in die büsche.

anvisiert hatte ich den bleibeskopf. der lag ein gutes stück hinter dem lindenberg und genau den nahm ich gerade in angriff.

ganz ungeplant war ich auf wege gestoßen, die ich erst einmal, vom berg herab kommend, gegangen war.

zunächst hatte ich mich über das im wald abgestellte auto gewundert. ich hatte eindeutig zu viele krimis gelesen und gesehen in letzter zeit ... dann entdeckte ich den jäger auf seinem hochsitz im wald. ich winkte ihm zu. gerade, als ich mich zu einem mittagsimbiss niederlassen wollte, sah ich diese kühltasche. nanu? ich erinnerte mich wieder an meine krimis ... schüsse knallten im wald. ich warf mutig einen blick in die kühlbox. proviant. also war heute treibjagd. nur wo? auch darauf kam ich ziemlich schnell, denn als ich weiterging, geriet ich mitten hinein. ein älterer jäger winkte mich zu sich und lud mich ein, das ende der jagd bei ihm auf dem ansitz abzuwarten. eineinhalb stunden lang unterhielten wir uns, lachten, guckten in den wald. kein wild in sicht (wahrscheinlich hatten wir zu laut gelacht).

die treibjagd war beendet, ich konnte weiter. das war auch dringend nötig, denn mittlerweile war ich ordentlich durchgefroren. kaum hatte ich mich warmgelaufen, setzte regen ein. ich legte einen zahn zu. mein warmes, trockenes sofa rief laut nach mir.

Donnerstag, 23. November 2017

heute schießtag

kurz hinter aachen kurvten wir über schmale belgische sträßchen, froren im hohen venn und gerieten zum glück nicht unter beschuss.

aaahhh! diese endlose weite! die engen sträßchen! kreuzungen ohne wegweiser! stundenlang könnte ich hier herumkurven!

unvermittelt tauchen die drachenzähne auf.

ein kalter wind fegte über das hohe venn.

allzu lange hielten wir es nicht aus auf den bohlenwegen. zum wind gesellte sich regen, der zunehmend stärker wurde. rasch kehrten wir zum auto zurück.

nach einem leckeren mittagessen in monschau wollten wir noch einmal ins belgische rüber. aber, äh, schiesstag? rote ampel? nee, dann lieber doch nicht. wir trollten uns nach hause.

Mittwoch, 22. November 2017

erinnerungen an london

und weiter ging es mit den stadtbesichtigungen: aachen stand auf dem plan.

wir trafen im dom ein, als gerade eine ökumenische meditation stattfand. wunderschön!

brennt das am anfang oder am ende?

rund um den dom erinnerten mich die gassen und häuser an london.

hinter dem rathaus war eine kneipe an die aussenwand geklebt. auch das erinnerte mich an london, an die gemütlichen pubs. ich steckte die nase in den schankraum, es war alles andere als gemütlich drin.

Dienstag, 21. November 2017

eine altstadt, die neu entsteht

nachdem ich in der letzten zeit so viele schöne städte gesehen hatte, wollten wir uns heute einmal frankfurt aus einem neuen blickwinkel anschauen. wir bummelten durch die stadt, gingen ins architekturmuseum und warfen einen blick in die neue altstadt.

schön ordentlich wie sich das gehört, sassen die möwen am eisernen steg. warteten sie auf die eröffnung des weihnachtsmarktes? das dauert noch eine weile, jungs und mädels.

das sieht schon einmal richtig gut aus. noch waren die bauarbeiten in vollem gange, nächstes jahr gibt es wohl noch mehr zu sehen.