nach den ganzen ausflügen zog es mich in den taunus. ich packte rucksack, wanderschuhe und heisses wasser in die thermoskanne und los ging es.
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| ich fackelte nicht lange und schlug mich gleich nach dem parkplatz in die büsche. |
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| anvisiert hatte ich den bleibeskopf. der lag ein gutes stück hinter dem lindenberg und genau den nahm ich gerade in angriff. |
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| ganz ungeplant war ich auf wege gestoßen, die ich erst einmal, vom berg herab kommend, gegangen war. |
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| zunächst hatte ich mich über das im wald abgestellte auto gewundert. ich hatte eindeutig zu viele krimis gelesen und gesehen in letzter zeit ... dann entdeckte ich den jäger auf seinem hochsitz im wald. ich winkte ihm zu. gerade, als ich mich zu einem mittagsimbiss niederlassen wollte, sah ich diese kühltasche. nanu? ich erinnerte mich wieder an meine krimis ... schüsse knallten im wald. ich warf mutig einen blick in die kühlbox. proviant. also war heute treibjagd. nur wo? auch darauf kam ich ziemlich schnell, denn als ich weiterging, geriet ich mitten hinein. ein älterer jäger winkte mich zu sich und lud mich ein, das ende der jagd bei ihm auf dem ansitz abzuwarten. eineinhalb stunden lang unterhielten wir uns, lachten, guckten in den wald. kein wild in sicht (wahrscheinlich hatten wir zu laut gelacht). |
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| die treibjagd war beendet, ich konnte weiter. das war auch dringend nötig, denn mittlerweile war ich ordentlich durchgefroren. kaum hatte ich mich warmgelaufen, setzte regen ein. ich legte einen zahn zu. mein warmes, trockenes sofa rief laut nach mir. |
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