Samstag, 21. Februar 2015

vorfreude ist die schönste freude

was hatten wir uns auf diese saisoneröffnung gefreut: scharfe kurven und schnelle autos. eröffnung der rallyesaison bei der rallye zorn. vom letzten jahr wussten wir, es reicht, wenn wir erst mittags losfahren und so haben wir uns schön zeit gelassen, auszuschlafen und gemütlich zu frühstücken.

und dann hieß es warten, warten, warten. im rallyeablauf gab es leider mindestens eineinhalb stunden verzug. so hatten wir zwar die chance auf plätze in der ersten reihe, aber es wurde uns auch ganz schön kalt.

nach den vorauswagen machen wir uns wieder heim aufs warme sofa.

nächstes jahr probieren wir es wieder

Donnerstag, 19. Februar 2015

liebe wetter-app

ja super, die wetter-app warnt vor nebel. sichtweite unter 150 metern.  gut, das ist natürlich eine ansage.

könnte ich bitte auch eine warnung vor sonnenschein haben? ich weiß, dieser tage ist der mehr als rar, aber ich brauch doch dann meine sonnenbrille. sonst seh ich auch nix.

Sonntag, 15. Februar 2015

oben ist es noch ganz schön kalt

wieder hat mich nichts zu hause gehalten, ich bin wieder losgezogen. dieses mal nach süden, der sonne entgegen.


ich fuhr in die pfalz, nur wenige kilometer von der französischen grenze entfernt. ich dachte mir: pfalz und frankreich, eine gute mischung, da lässt es sich bestimmt gut sein.


frühmorgens hatte mich nieselregen begrüßt, aber gegen mittag kam die sonne raus und dann hielt mich auch nichts mehr drinnen. ich streckte meine nase in die luft.


ich orientierte mich wieder an den kleinen sträßchen, kurvte durch enge täler und freute mich über die ruhe. valentinstag - da gehen die leute lecker essen oder sonst was, aber auf die piste gehen sie zum glück nicht.


ich fuhr rüber nach frankreich, etliche kilometer durch truppenübungs- und kasernengelände. da hielt ich mich schön zurück, am auslöser der kamera zu spielen. so gut sind meine französischkenntnisse nicht, dass ich mich da rausreden könnte, würde ich erwischt.

dann folgte ich einem kleinen abzweig, der mich zurück nach deutschland bringen sollte.


mittendrin, gut erkennbar zunächst nur auf dem navi, die grenze. gut erkennbar im wahren leben auch an der angebrachten geschwindigkeitsbegrenzung: statt 30 waren auf deutscher seite nur noch 10 km/h erlaubt.

von wegen deutsche schikane! deutsche schlaglöcher, so groß, dass ich locker mein reserverad da drin hätte versenken können. und ich habe KEIN notrad!


auf direktem weg fuhr ich zurück ins hotel, ich hatte hunger aufs abendessen.


am nächsten morgen hatte sich die sonne wieder verabschiedet. war bestimmt karneval feiern gewesen und jetzt noch nicht so richtig fit. ich machte mich langsam auf in richtung heimat.


einen kleinen abstecher zum donnersberg gönnte ich mir noch. ich war dort schon einige male zum wandern gewesen und habe es beinahe jedes mal geschafft, mich zu verlaufen. der berg hat einfach einen ganz eigenen charakter.

plötzlich ein abzweig hoch zum berg. ich konnte einfach nicht widerstehen.


das nenn ich eine winterlandschaft. schnee, eis, nebel, kaum sicht. zum glück alles als einbahnstraße befahrbar. oben große parkplätze, vermummte spaziergänger, nein, ich steig nicht aus, mich ziehts aufs warme sofa.


direkter weg, da weiß ich nur, wie man das schreibt, aber ich schaff es einfach nicht. ein spinnenbeindünnes strichelchen lockte mich noch in richtung eines steinbruchs, tief verborgen im wald, erreichbar nur auf einer breiten schotterpiste.

genug. heim.

Samstag, 14. Februar 2015

alles wird gut

ich hab schon befürchtet, mir wären die worte ausgegangen.
sind sie aber nicht.
welch ein glück.

Sonntag, 8. Februar 2015

ein herrlich verschneites stück grünes band

der februar hat erst angefangen, es konnte also noch dauern, bis es richtig nach frühling roch. so lange wollte ich nicht warten, also setzte ich mich ins auto und fuhr los.


es zog mich nach thüringen, in die nähe von eisenach. würde es mir jetzt gelingen, mehr von der stadt zu sehen? als ich vor jahren auf dem rückweg von einer zweitageswanderung durch die stadt getrottet war, interessierte mich nur ein kännchen kaffee und ein stück himbeertorte, zu allem anderen war ich zu müde gewesen.


tja, noch keine fünf minuten vom hotel entfernt, traf ich auf diesen weg. die sehenswürdigkeiten von eisenach würde ich wohl ein anderes mal erkunden müssen.


ich war wieder mit dem winter versöhnt. der gefrorene boden erlaubte mir wege, die ich sonst nicht unter die räder genommen hätte.


ich konnte nicht genug bekommen, folgte den dünnen strichelchen im navi und wurde mit wunderbaren plätzen belohnt. eine pause in der sonne, so strahlend, dass sie sogar ein wenig wärmen konnte.


den nächsten abzweig nahm ich hinter einer scheune, keine ahnung, wohin er mich führen würde, alles war tief verschneit. ich gelangte in einen herrlichen hohlweg. hier wollte ich gar nicht mehr weg.


bis jetzt vermisste ich nicht einen moment ein warmes eisenacher cafe, was ich hier vorfand, war einfach nur ein traum.


in den schattigen ecken war es teils noch empfindlich gefroren. dieser weg führte über eine aussichtsreiche kuppe und war entsprechend gut befahren. eine einzige spiegelglatte fläche, ich war ganz froh, dass ich kaum gegenverkehr hatte.


an meinem zweiten tourentag hielt die sonne sich zunächst noch zurück, nachts hatte es ein wenig geschneit.


der wind hatte stellenweise ordentliche schneemengen angehäuft. eine kurze pause konnte ich nur im auto verbringen, draußen war es viel zu kalt.


ein kleines sträßchen führte mich an der ulster entlang, direkt auf die grenze von hessen und thüringen zu. auch heute noch schien ich mitten im niemandsland zu sein.


meine tour beschloss ich im windschatten des waldes, genoss die warmen strahlen der sonne.

auch ohne einen besuch in eisenach, ich hatte genug gesehen, ich konnte wieder nach hause fahren.




Sonntag, 1. Februar 2015

autos gucken statt decke auf den kopf

ich war gerade im begriff, mich einer handfesten winterdepression hinzugeben, als die sonne mich vom sofa lockte. winterspaziergang, mountainbiketour durch den frisch gefallenen schnee - allein bei der vorstellung wurde mir wieder kalt. blieb also nur eins: mit dem auto auf die piste.


in trier war autosalon und das sonnentaler team quer hatte eines ihrer rallyeautos dort.

ich programmierte das navi auf ökonomische route, denn das ist immer für überraschungen gut. ein stückle autobahn, ein stückle überland. ich wurde nicht enttäuscht.


auf den höhen des hunsrück lag ordentlich schnee, alles sah ganz verzaubert aus, aber weihnachten war ja nun schon eine weile her, deswegen war ich froh, dass ich die heizung noch ein stück höher drehen konnte.


direkt vor der arena in trier wurde ein parkplatz frei. brrr, es nieselte und ich war froh, keinen schritt zuviel in der kaltfeuchten luft gehen zu müssen.

in der halle war es dann schön warm und dichtgedrängt: autos und jede menge besucher. gar nicht so einfach, ein paar schönheiten vor die linse zu kriegen.


draußen vor der halle, gegenüber vom fahrsimulator, dann der bmw der sonnentaler. ich habe den simulator nicht ausprobiert, vielleicht hätte ich ein paar schöne drifts gelernt? ich hätte sie auf dem rückweg im hunsrück ausprobieren können ...