Montag, 27. März 2017

flachlandbiken

was für ein wetterchen! und ich hatte nochmal einen tag frei - gehts besser? nachmittags sattelte ich das mountainbike und zog zu einer weiteren runde flachrandradeln los.

hopsel ... die staubtrockene boden war verfl... hart.

ein fall für fortgeschrittene heimatkunde: hier war ich bisher immer vorbei geradelt (oder zum biertrinken eingekehrt), aber heute guckte ich mal genauer hin: ein stück altstadt (oder -dorf) in sulzbach.

jetzt mal bitte keinen gegenverkehr!

selfie!

ein verdächtiges altes tor. dahinter ist heute ein rückzugsgebiet für tiere, früher war da ... tja, was? bestimmt irgendwas verbotenes.

:-)

der alte hangar. natürlich ist der zugang streng verboten. aber so ein kamerazoom hat schon was ...

irgendwo hier (oder vielleicht auch später) fuhr ich mir einen dorn in den reifen, denn ...

... genau hier hatte ich platt. aber es gibt schlimmere orte zum reifenwechseln, oder?


Sonntag, 26. März 2017

frühlingsduft

gestern hatten wir die garten- und rasenmähsaison eröffnet und vor lauter freude darüber ruckizucki die platten schläuche der bikes gewechselt. heute gings auf probefahrt.

es rollte fast wie von selbst und wir verließen schnell die befestigen wege.


was für ein blütentraum! und was für ein duft!

einfach klasse!

Donnerstag, 23. März 2017

etwas ganz neues: altbier

natürlich bin ich nicht extra zum altbier-verkosten nach düsseldorf gereist, nein, ich hatte auch ganz vernünftige gründe, z.b. das grausliche wetter daheim ...

Montag, 13. März 2017

und wieder sonne auf der reise

kaum hatte ich mich daran gemacht, meine koffer für das wochenende im schwarzwald zu packen, ließ der regen nach und die wolkendecke riß auf: am freitag morgen begrüßte mich strahlend blauer himmel. wenn engel reisen ... ;-)

stau, stau, stau ... bei diesem tollen wetter waren wohl auch die autobahnbauarbeiter begeistert vom draußen-sein ... ich steckte immer wieder im stau fest. irgendwann hatte ich genug, linste nach einer geeigneten möglichkeit und verließ über die böschung die autobahn. über leere feldwege suchte ich mir den zugang zur bundesstraße. endlich wieder fahren ...


als ich am abend über den feldberg ins wiesental fuhr, stand der vollmond hell am abendhimmel. die straße war kaum befahren, ich konnte kurz anhalten und die aussicht bewundern.

"kennt ihr schon den alten steinbruch da oben?", fragte ich meine eltern und noch bevor sie die köpfe schütteln konnten, hatte ich bereits den blinker gesetzt und war abgebogen. wunderschön! über die abbruchkante rauschte ein kleiner wasserfall herab.

in den schattigen ecken lag noch eine menge schnee. aber die schneedecke trug das jeepchen noch ganz gut ;-)

am sonntag machten wir uns auf den weg richtung spaichingen, wir wollten hoch auf den dreifaltigkeitsberg. aber wir erwischten den falschen zuweg und zirkelten erst einmal auf das klippeneck hinauf. was für eine aussicht!

der kleine vulkankegel da hinten ist der "hohenkarpfen". den setzte ich mir auf die liste für die orte, die ich noch mal genauer anschauen wollte.

auf dem kleinen flugplatz war ordentlich was los: segler, motorsegler und kleine propellermaschinen starteten schier im minutentakt. die segler wurden von einer winde senkrecht in die luft gezogen. urgs.

einer der letzten erhaltenen trigonometischen punkte des "rheinischen dreiecksnetzes". es spannte sich vom süden von der schweiz bis hoch in den norden in die niederlande.

wir machten uns auf den rückweg zum jeepchen. jetzt waren wir gespannt auf den riesigen turm in rottweil. unterwegs guckten wir uns noch eine alte brücke über die prim an und landeten dabei am doppelt gesicherten tor eines gigantischen, tief im wald versteckten schießplatzes. unserer neugierde war mehr als geweckt und wir schnüffelten eine weile am zaun entlang.

246 meter ist der thyssen testturm hoch. 12 aufzugsschächte befinden sich darin. an der aussichtsplattform zu füßen des turms hat thyssen holzgestelle angebracht, an die die besucher sich lehnen können und nicht umfallen, wenn sie fassungslos bis zum turm hochstarren. irre!

rottweil. das ist jetzt nicht gerade die vorzeigeecke, aber deshalb nicht weniger interessant. offenbar eine alte brauerei, in der jetzt in einem der räume eine bar untergebracht war. aus dem geöffneten fenster drangen alkoholische schwaden ... wir ließen uns davon nicht abhalten und guckten neugierig in den hinterhof.

und dann war das wochenende auch schon wieder vorbei - viel zu schnell - und ich musste mich auf den rückweg machen. etwas wehmütig bog ich noch einmal kurz in den wald ab, bevor ich den tempomat auf 110 stellte und das navi auf norden programmierte.

Sonntag, 5. März 2017

stäffele nuf, stäffele nab

stuttgart. wieso ausgerechnet stuttgart? meine erinnerungen an die stadt sind äußerst zweispältig: im dezember bin ich immer einen tag dort auf dem weihnachtsmarkt. voll schön. vor allem der glühwein lecker hoch zehn und die leute entspannt. aber sonst ... ein missratenes vorstellungsgespräch in urgrauer zeit. später dann reisen mit der ente dorthin: erst sprang die zündkerze aus dem motorblock, dann versagte die bremse. noch nicht mal das auto wollte also nach stuttgart. und jetzt?

mitten im berühmten bohnenviertel. tagsüber war ich dort zu einem seminar gewesen, es hatte mir gut gefallen. nach dem abendessen machte ich mich noch einmal auf den weg. es war still im viertel. der himmel klar. alles war so lauschig und gemütlich. selbst dieser großzügige parkplatz.

ich wurde mutiger und wanderte weiter. dieses schöne gebäude ist die philharmonie. bissi kleiner als in hamburg, ja, aber auch etwas klassischer. direkt dahinter zeigte mir der stadtplan eine kleine fussgängerzone. ich zögerte: es war das rotlichtviertel. auch hier, wie bisher alles in dieser stadt: klein und ruhig.

auf dem weg zum schloss zurück verließ ich recht bald die königstrasse. dort war so viel los! hier war es wunderbar still. lauschig. und direkt am schlossplatz wartete der bus, der mich fast direkt bis zur jugendherberge bringen würde.

ich machte noch einen spaziergang über die uhlandshöhe und genoß den ausblick auf die riesige baustelle am bahnhof.

stuttgart liegt in einem kessel, die jugendherberge war steil oben am berg. noch steiler hinauf fuhr die ubahn. sogar eine zahnradbahn gibt es in stuttgart. und überall und zwischendrin treppen. stäffele, wie sie heißen. dieses stäffele brachte mich von der jugendherberge senkrecht den berg und über vier weitere stäffele bis fast zum bahnhof runter.

noch ein stäffele. an einem lost place, an den mich die dosen-koordinaten gelockt hatten.

viel zu schnell hieß es wieder abschied nehmen von stuttgart. ich gebs zu, die stadt hat mir sehr gut gefallen und ich will unbedingt wieder kommen. um durch die kleinen cafes, bistros und bars zu ziehen. und wieder bähnle zu fahren. und weitere stäffele zu entdecken.