kaum hatte ich mich daran gemacht, meine koffer für das wochenende im schwarzwald zu packen, ließ der regen nach und die wolkendecke riß auf: am freitag morgen begrüßte mich strahlend blauer himmel. wenn engel reisen ... ;-)
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| stau, stau, stau ... bei diesem tollen wetter waren wohl auch die autobahnbauarbeiter begeistert vom draußen-sein ... ich steckte immer wieder im stau fest. irgendwann hatte ich genug, linste nach einer geeigneten möglichkeit und verließ über die böschung die autobahn. über leere feldwege suchte ich mir den zugang zur bundesstraße. endlich wieder fahren ... |
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| als ich am abend über den feldberg ins wiesental fuhr, stand der vollmond hell am abendhimmel. die straße war kaum befahren, ich konnte kurz anhalten und die aussicht bewundern. |
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| "kennt ihr schon den alten steinbruch da oben?", fragte ich meine eltern und noch bevor sie die köpfe schütteln konnten, hatte ich bereits den blinker gesetzt und war abgebogen. wunderschön! über die abbruchkante rauschte ein kleiner wasserfall herab. |
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| in den schattigen ecken lag noch eine menge schnee. aber die schneedecke trug das jeepchen noch ganz gut ;-) |
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| am sonntag machten wir uns auf den weg richtung spaichingen, wir wollten hoch auf den dreifaltigkeitsberg. aber wir erwischten den falschen zuweg und zirkelten erst einmal auf das klippeneck hinauf. was für eine aussicht! |
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| der kleine vulkankegel da hinten ist der "hohenkarpfen". den setzte ich mir auf die liste für die orte, die ich noch mal genauer anschauen wollte. |
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| auf dem kleinen flugplatz war ordentlich was los: segler, motorsegler und kleine propellermaschinen starteten schier im minutentakt. die segler wurden von einer winde senkrecht in die luft gezogen. urgs. |
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| einer der letzten erhaltenen trigonometischen punkte des "rheinischen dreiecksnetzes". es spannte sich vom süden von der schweiz bis hoch in den norden in die niederlande. |
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| wir machten uns auf den rückweg zum jeepchen. jetzt waren wir gespannt auf den riesigen turm in rottweil. unterwegs guckten wir uns noch eine alte brücke über die prim an und landeten dabei am doppelt gesicherten tor eines gigantischen, tief im wald versteckten schießplatzes. unserer neugierde war mehr als geweckt und wir schnüffelten eine weile am zaun entlang. |
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| 246 meter ist der thyssen testturm hoch. 12 aufzugsschächte befinden sich darin. an der aussichtsplattform zu füßen des turms hat thyssen holzgestelle angebracht, an die die besucher sich lehnen können und nicht umfallen, wenn sie fassungslos bis zum turm hochstarren. irre! |
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| rottweil. das ist jetzt nicht gerade die vorzeigeecke, aber deshalb nicht weniger interessant. offenbar eine alte brauerei, in der jetzt in einem der räume eine bar untergebracht war. aus dem geöffneten fenster drangen alkoholische schwaden ... wir ließen uns davon nicht abhalten und guckten neugierig in den hinterhof. |
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| und dann war das wochenende auch schon wieder vorbei - viel zu schnell - und ich musste mich auf den rückweg machen. etwas wehmütig bog ich noch einmal kurz in den wald ab, bevor ich den tempomat auf 110 stellte und das navi auf norden programmierte. |
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