kaum war die uhr umgestellt, kam die kälte zurück und mit ihr jede menge nieselregen. noch ungemütlicher geht es nicht. wir hätten uns auf das sofa zurückziehen können, ein warmes getränk in die hand nehmen, die kissen für ein entspanntes nickerchen locker aufschütteln, um dann mit einem buch in der hand vor uns hin zu dümpeln. aber darüber lässt sich ja nichts schreiben ... ausserdem hatten wir für den abend konzertkarten in mannheim. das jetztmusikfestival in seiner 2015er auflage versprach wieder ungewöhnlichen musikgenuss.
wir schalteten also die sitzheizung auf die höchste stufe, drehten die heizung auf angenehme 22 grad und zogen los.
nach mannheim kann man auf direktem weg fahren, man muss es aber nicht. wir entschieden uns für die variante mit jeder menge umwege. unser erster abstecher führten uns zur burg frankenstein. selbst dem monster war es dort oben viel zu kalt. nach einer leckeren und erwärmenden suppe zogen wir wieder weiter.
frei schnauze fuhren wir weiter und weiter in den odenwald hinein. irgendwann ließ die dichte der verbotsschilder nach. jetzt wurde nur noch gewarnt: sie befahren diesen weg auf eigene gefahr (aber gern doch) und landwirtschaftlicher verkehr hat vorrang (wenn es sonst nichts ist). blinker setzen und ab dafür.
schließlich landeten wir in hirschhorn am neckar. soll ein schönes städtchen sein, wenn nicht gerade wieder ein fieser regenschauer niedergeht. wir schoben hirschhorn in gedanken auf die must-see-liste beim nächsten odenwald-trip (irgendwann wird das wetter ja auch mal besser werden. oder etwa nicht?) und schlugen den weg richtung mannheim ein.
und dann gaben wir uns ganz dem genuss der musik hin ...
Sonntag, 29. März 2015
Freitag, 27. März 2015
essen und trinken halten leib und seele zusammen - schnüffeln auch
was habe ich mich an weihnachten gegrämt, als ich arbeiten musste, anstatt mich den weihnachtsvor- und -nachbereitungen widmen zu können. aber jetzt hab ich schon die dritte woche jeweils den freitag frei genommen und mich am kommenden frühling erfreut, ich war wieder versöhnt. gut, ohne mütze und handschuhe geht halt noch nichts ...
diese woche stand ein besuch im spessart an.
in miltenberg, habe ich gelesen, soll es brauereien geben. dann gibt es bestimmt auch was leckeres zu essen in diesem schönen sehenswerten städtchen. sehr gut - und was bietet die umgebung? ich konnte mein glück kaum fassen: alte nato-hinterlassenschaften. nichts wie hin.
eisig fegte der wind über die freie hochebene. tief zog ich die mütze über meine ohren und trabte in den schützenden wald. auf zehenspitzen pirschte ich mich an die alten gebäude heran. willkommen war ich hier bestimmt nicht und auf ein überraschendes begrüßungskomittee mochte ich gern verzichten.
eine holzfirma hatte sich auf dem gelände eingerichtet, ich schlich zwischen waldmaschinen und holzstapeln hindurch und staunte über die alten spuren. in die wallanlagen war jeweils ein einziger bunker eingebaut und was in die engen türen führte, sah nach schienen aus.
da ich "hintenrum" aufs gelände gekommen war, stand ich natürlich auch vor verschlossenen toren. "betreten verboten" - was sonst?
ein paar meter weiter erreichte ich die alten mannschaftsunterkünfte und fahrzeughallen. hier konnte ich mich nicht durch die hintertür nähern, die zäune waren voll intakt, das gelände erstaunlich gepflegt. da schien jemand spaß am rasenmähen zu haben.
ich studierte das gps-gerät: der asphaltierte weg führte noch ein stück weiter, auf der karte war ein "schießplatz" vermerkt. hm. waren in den bunkern also noch andere dinge als nur dosenravioli gelagert worden?
heute wird der schießplatz vom örtlichen jagdverband genutzt und natürlich war auch hier zutritt mehr als verboten. ich wählte erneut den nebeneingang.
meine neugierde war endlich befriedigt und ich verspürte hunger. ich machte mich auf den rückweg. schließlich war ich wegen miltenberg hierher gekommen und nicht zum schnüffeln. oder?
diese woche stand ein besuch im spessart an.
in miltenberg, habe ich gelesen, soll es brauereien geben. dann gibt es bestimmt auch was leckeres zu essen in diesem schönen sehenswerten städtchen. sehr gut - und was bietet die umgebung? ich konnte mein glück kaum fassen: alte nato-hinterlassenschaften. nichts wie hin.
eisig fegte der wind über die freie hochebene. tief zog ich die mütze über meine ohren und trabte in den schützenden wald. auf zehenspitzen pirschte ich mich an die alten gebäude heran. willkommen war ich hier bestimmt nicht und auf ein überraschendes begrüßungskomittee mochte ich gern verzichten.
eine holzfirma hatte sich auf dem gelände eingerichtet, ich schlich zwischen waldmaschinen und holzstapeln hindurch und staunte über die alten spuren. in die wallanlagen war jeweils ein einziger bunker eingebaut und was in die engen türen führte, sah nach schienen aus.
da ich "hintenrum" aufs gelände gekommen war, stand ich natürlich auch vor verschlossenen toren. "betreten verboten" - was sonst?
ein paar meter weiter erreichte ich die alten mannschaftsunterkünfte und fahrzeughallen. hier konnte ich mich nicht durch die hintertür nähern, die zäune waren voll intakt, das gelände erstaunlich gepflegt. da schien jemand spaß am rasenmähen zu haben.
ich studierte das gps-gerät: der asphaltierte weg führte noch ein stück weiter, auf der karte war ein "schießplatz" vermerkt. hm. waren in den bunkern also noch andere dinge als nur dosenravioli gelagert worden?
heute wird der schießplatz vom örtlichen jagdverband genutzt und natürlich war auch hier zutritt mehr als verboten. ich wählte erneut den nebeneingang.
meine neugierde war endlich befriedigt und ich verspürte hunger. ich machte mich auf den rückweg. schließlich war ich wegen miltenberg hierher gekommen und nicht zum schnüffeln. oder?
Montag, 23. März 2015
kann ich mich irgendwo beschweren?
ich hab mir eine sündhaft teure relaxliege gekauft. eigentlich ist sie ja für den garten, aber ich probierte sie auf dem balkon aus. perfekt! so richtig s...bequem, dass ich darin herrlich den ganzen mittwoch vertrödelt habe. noch dazu im warmen sonnenschein. am donnerstag bin ich den garten gefahren und musste mich daran erinnern, dass erst ende märz ist, also noch viel zu früh zum rosen schneiden. ich hab wieder ein wenig in der sonne getrödelt. am freitag ... na, ist klar, oder?
und gestern? ja, gut, mittags kam die sonne raus. aber lange unterhosen hab ich trotzdem gebraucht.
gehört das immer noch zur sonnenfinsternis? ich dachte, die wäre freitag mittag wieder vorbei. kann ich mich irgendwo beschweren?
und gestern? ja, gut, mittags kam die sonne raus. aber lange unterhosen hab ich trotzdem gebraucht.
gehört das immer noch zur sonnenfinsternis? ich dachte, die wäre freitag mittag wieder vorbei. kann ich mich irgendwo beschweren?
Sonntag, 22. März 2015
gegen kälte gibt es ein patentrezept
auch,
wenn sich die kälte noch hartnäckig hält, ab jetzt werden die tage
wieder länger und der frühling lässt sich einfach nicht mehr aufhalten.
zeit für eine wanderung durch die heimischen wälder.
der wind wehte bitter kalt und während sogar in unserem garten bereits die ersten frühlingsblumen blühten, war es hier im wald noch recht kahl. oben auf der höhe lag wohl noch ein wenig schnee. die jungen buchen raschelten mit ihrem trockenen laub.
wir hatten ein paar dosen auf dem gps-gerät und ließen uns von den koordinaten durch den wald führen. eine hundeführerin begegnete uns ganz hektisch - zunächst ohne, dann mit einem hund an der leine. war sie auf der pirsch? wonach?
auf dem rückweg kehrten wir in dem cafe ein, das seit etwa einem jahr neu eröffnet hatte. ah, herrliche torten begrüßten uns in der auslage. so macht wandern spaß. kälte hin, kälte her.
der wind wehte bitter kalt und während sogar in unserem garten bereits die ersten frühlingsblumen blühten, war es hier im wald noch recht kahl. oben auf der höhe lag wohl noch ein wenig schnee. die jungen buchen raschelten mit ihrem trockenen laub.
wir hatten ein paar dosen auf dem gps-gerät und ließen uns von den koordinaten durch den wald führen. eine hundeführerin begegnete uns ganz hektisch - zunächst ohne, dann mit einem hund an der leine. war sie auf der pirsch? wonach?
auf dem rückweg kehrten wir in dem cafe ein, das seit etwa einem jahr neu eröffnet hatte. ah, herrliche torten begrüßten uns in der auslage. so macht wandern spaß. kälte hin, kälte her.
Freitag, 20. März 2015
es war ja die ganze zeit hell ...
die letzte sonnenfinsternis vor etwas mehr als 15 jahren hatte ich auf der teck im schwäbischen beobachtet, das war ein rechtes spektakel gewesen, vor allem der stau auf der rückreise ist mir bis heute gut in erinnerung. damit mir das nicht noch mal passiert, blieb ich dieses mal einfach zuhause. beobachten lässt sich sowas auch direkt vor der haustür. und selbst, wenn alle sonnenfinsternisbrillen schon längst ausverkauft sind: ab in den wald! das spannende ist ja nicht unbedingt, was da direkt in der sonne geschieht, davon gibt es nachher bilder mehr als genug, spannend ist, was drum rum passiert.
ich stand also schön früh auf, frühstückte und machte mich auf den weg.
ein herrlicher tag! ich würde in der sonne sitzen können, mich bequem zurücklehnen und beobachten, was so vorgeht. so dachte ich mir das. aber irgendwie passierte so gar nichts. ausser, dass mir langsam kalt wurde. naja, es war ja auch noch früh am morgen. ich stand auf und ging ein stück in den wald hinein und schaute immer wieder auf die uhr. die finsternis müsste voll im gange sein. hatte ich mich im tag geirrt?
hatte ich nicht! das licht im wald wurde grauer, beinahe bleiern schwer.
und es wurde kalt, kalt, kalt. gemütlich sitzen und in ruhe beobachten war nicht allzu lange möglich, ich musste mich bewegen, um einigermassen warm zu bleiben. beinahe unheimlich, das ganze.
auf dem schmalen pfad blieb ich eine weile mitten im kalten sonnenschein stehen, eine maus huschte vor mir ins laub. als ich die kälte nicht mehr aushielt, drehte ich mich um und ging weiter. plötzlich spürte ich wärme im rücken. es wurde wieder heller. die sonne war zurück. welch eine wohltat!
zuhause begrüßte mich die nachbarin ganz enttäuscht: "haben sie die sonnenfinsternis gesehen?", "ja, es war toll.", "naja, aber es war ja die ganze zeit hell ..."
ich stand also schön früh auf, frühstückte und machte mich auf den weg.
ein herrlicher tag! ich würde in der sonne sitzen können, mich bequem zurücklehnen und beobachten, was so vorgeht. so dachte ich mir das. aber irgendwie passierte so gar nichts. ausser, dass mir langsam kalt wurde. naja, es war ja auch noch früh am morgen. ich stand auf und ging ein stück in den wald hinein und schaute immer wieder auf die uhr. die finsternis müsste voll im gange sein. hatte ich mich im tag geirrt?
hatte ich nicht! das licht im wald wurde grauer, beinahe bleiern schwer.
und es wurde kalt, kalt, kalt. gemütlich sitzen und in ruhe beobachten war nicht allzu lange möglich, ich musste mich bewegen, um einigermassen warm zu bleiben. beinahe unheimlich, das ganze.
auf dem schmalen pfad blieb ich eine weile mitten im kalten sonnenschein stehen, eine maus huschte vor mir ins laub. als ich die kälte nicht mehr aushielt, drehte ich mich um und ging weiter. plötzlich spürte ich wärme im rücken. es wurde wieder heller. die sonne war zurück. welch eine wohltat!
zuhause begrüßte mich die nachbarin ganz enttäuscht: "haben sie die sonnenfinsternis gesehen?", "ja, es war toll.", "naja, aber es war ja die ganze zeit hell ..."
Montag, 16. März 2015
das hält!
einer der vorsätze fürs neue jahr war es, ein wenig abzunehmen. hand aufs herz - wer nimmt sich das nicht jedes jahr aufs neue vor? ich bin also in bester gesellschaft ... nein, modelmasse möchte ich nicht erreichen, aus dem alter bin ich längst raus. aber ein wenig weniger schnaufen müssen, wenn es bergauf geht, das wär dann doch was. und dass es am bauch nimmer so zwickt, wenn ich mir die schuhe binden muss. und dann ist da noch die sache mit dem schnüffeln ...
ein wunderbares kleines pumpwerk lief mir da vor die füße. das helle frühlingslicht flutete durch die breite türöffnung (nein, ich hab die tür nicht geknackt! war schon offen!). und was ist da oben? hält die leiter mein gewicht aus?
p.s.: die leiter hat gehalten! schließlich zwickt der bauch auch nimmer.
ein wunderbares kleines pumpwerk lief mir da vor die füße. das helle frühlingslicht flutete durch die breite türöffnung (nein, ich hab die tür nicht geknackt! war schon offen!). und was ist da oben? hält die leiter mein gewicht aus?
p.s.: die leiter hat gehalten! schließlich zwickt der bauch auch nimmer.
Sonntag, 15. März 2015
sonne und eis
das offen-fahren hat es mir wirklich angetan. von mir aus könnte der frühling ganz ganz schnell kommen. aber ich muss mich noch etwas gedulden, denn eine reise in den schwarzwald steht an und da liegt sie noch, die weiße pracht.
vor jahren habe ich in freiburg gearbeitet und mich jeden morgen durch den entnervend langen stau gequält. zwischenzeitlich gibt es einen tunnel, der die staus überflüssig macht. und schnee gibts da auch nicht:
im engen höllental schaffte es die sonne mittlerweile auch bis fast auf den talgrund.
bei einem kurzen halt traf ich meine entscheidung: trotz 6 grad aussentemperatur mache ich jetzt das verdeck auf - und wenn ich dafür nur noch im bummeltempo weiterfahren kann. die sonne schien mir so warm ins auto, dass ich meine entscheidung keine sekunde bereute.
dieses tal lag auch eindeutig auf der sonnenseite. aber mit jedem meter, den ich bergan kletterte, wurden die schneeflächen größer und höher ...
... bis ich schließlich sogar auf vereiste wege traf. das verdeck hatte ich längst wieder verschlossen und den warmluftstrom auf meine füsse gerichtet. erkältung? nein, danke!
ich fuhr durch ein tal. rechts von mir die hänge volller schnee. links von mir alles weggetaut. winterseite - sommerseite. mich zog es eindeutig auf die sommerseite ...
etliche höhenmeter tiefer war alles sommerseite und so setzte ich den blinker und folgte einem kleinen steilen weg bergan. auf gegenverkehr mochte ich gerne verzichten und auch die aussicht in die tiefen schluchten unter mir konnte ich nicht recht würdigen.
steiler und steiler wand sich der weg hinauf. als ich die schnee- und eisgrenze erreichte wendete ich. soeben war mir ein auto begegnet und wir kamen aneinander vorbei, weil ich mich richtung abgrund getastet hatte. solch ein manöver auf glattem untergrund? heute bitte nicht.
also zog ich zu fuß los ...
die sonne verabschiedete sich hinter den wolken. heute hatte sie bestimmt einige quadratmeter schnee wegtauen müssen.
auch ich verabschiedete mich von den schneebedeckten höhen ...
... um in der rheinebene etwas sonne zu tanken. welche in unterschied! dass so viele gegensätze in einen tag passen, ist schon schier unglaublich. zwar war auch hier der wind eisig, aber das hielt die ersten bienen nicht davon ab, auf futtersuche zu geben. geschützt unter büschen und trockenem gras leuchteten und dufteten veilchen.
wunderbar. ich freute mich noch viel mehr auf den frühling und machte mich auf den heimweg.
vor jahren habe ich in freiburg gearbeitet und mich jeden morgen durch den entnervend langen stau gequält. zwischenzeitlich gibt es einen tunnel, der die staus überflüssig macht. und schnee gibts da auch nicht:
im engen höllental schaffte es die sonne mittlerweile auch bis fast auf den talgrund.
bei einem kurzen halt traf ich meine entscheidung: trotz 6 grad aussentemperatur mache ich jetzt das verdeck auf - und wenn ich dafür nur noch im bummeltempo weiterfahren kann. die sonne schien mir so warm ins auto, dass ich meine entscheidung keine sekunde bereute.
dieses tal lag auch eindeutig auf der sonnenseite. aber mit jedem meter, den ich bergan kletterte, wurden die schneeflächen größer und höher ...
... bis ich schließlich sogar auf vereiste wege traf. das verdeck hatte ich längst wieder verschlossen und den warmluftstrom auf meine füsse gerichtet. erkältung? nein, danke!
ich fuhr durch ein tal. rechts von mir die hänge volller schnee. links von mir alles weggetaut. winterseite - sommerseite. mich zog es eindeutig auf die sommerseite ...
etliche höhenmeter tiefer war alles sommerseite und so setzte ich den blinker und folgte einem kleinen steilen weg bergan. auf gegenverkehr mochte ich gerne verzichten und auch die aussicht in die tiefen schluchten unter mir konnte ich nicht recht würdigen.
steiler und steiler wand sich der weg hinauf. als ich die schnee- und eisgrenze erreichte wendete ich. soeben war mir ein auto begegnet und wir kamen aneinander vorbei, weil ich mich richtung abgrund getastet hatte. solch ein manöver auf glattem untergrund? heute bitte nicht.
also zog ich zu fuß los ...
die sonne verabschiedete sich hinter den wolken. heute hatte sie bestimmt einige quadratmeter schnee wegtauen müssen.
auch ich verabschiedete mich von den schneebedeckten höhen ...
... um in der rheinebene etwas sonne zu tanken. welche in unterschied! dass so viele gegensätze in einen tag passen, ist schon schier unglaublich. zwar war auch hier der wind eisig, aber das hielt die ersten bienen nicht davon ab, auf futtersuche zu geben. geschützt unter büschen und trockenem gras leuchteten und dufteten veilchen.
wunderbar. ich freute mich noch viel mehr auf den frühling und machte mich auf den heimweg.
Dienstag, 10. März 2015
it's tea-time
abwarten und tee trinken.
das hat schon geholfen, als ich darauf gewartet habe, dass sich das graue februar-wetter verzieht. es hilft auch jetzt. nieselregen hin oder her.
das hat schon geholfen, als ich darauf gewartet habe, dass sich das graue februar-wetter verzieht. es hilft auch jetzt. nieselregen hin oder her.
open air! die saison ist eröffnet
schnee und kälte schienen ganz weit weg, die sonne wärmte und lockte mich und das jeepchen aus der tiefgarage.
ich machte mich wieder einmal auf den weg in die pfalz, ich wollte erneut schöne drifts sehen und den abgasduft von rallyeautos schnuppern. nur wenige grad trennten mich morgens noch von den offen-fahr-temperaturen, also packte ich sicherheitshalber warme sachen ein.
solange ich durch die sonne fuhr, war das offene dach möglich. aber trotzdem zog ich schön den kragen so hoch es ging.
in den schattigen ecken lag noch eine menge schnee und die rennfahrer hatten auf dem rutschigen untergrund alle hände voll zu tun, nach dem 90 grad-abzweig wieder fahrt aufzunehmen.
wegen dem aufgehäuften schnee war die rennstrecke minimal geändert worden, aber der eine oder andere hatte wohl noch einen alten aufschrieb und rauschte voll in den schneewall. zusammen mit den anderen zuschauern half ich, einen der wagen wieder auf seine vier räder zu bugsieren. mit vollgas schlidderte er zurück auf die strecke und ließ einen schlammregen auf uns nieder gehen.
in der warmen sonne trocknete der schlamm zum glück recht schnell und ich konnte mich grob abklopfen, bevor ich mich wieder ins auto zurück traute. ich hatte noch ein wenig zeit, um etwas durch die gegend zu schnüffeln.
das sieht doch mal vielversprechend aus!
in das dörfchen auf der anderen seite der kuppe führen nur zwei (erlaubte) wege: dieser hier und eine weitere einspurige straße, die mit offiziellen wegweisern ausgestattet ist. ein wenig a.d.w.
die pfälzer autobahnen kannte ich ja nun mehr als genug. ich entschied mich daher für die mitte und folgte der nahe bis bad kreuznach. imposante felsen begrenzten das tal und immer wieder führte die straße durch einen tunnel.
eine schöne art, durchs land zu reisen. und dauerte in meinem fall gerade mal ne viertelstunde länger als der highway.
ich machte mich wieder einmal auf den weg in die pfalz, ich wollte erneut schöne drifts sehen und den abgasduft von rallyeautos schnuppern. nur wenige grad trennten mich morgens noch von den offen-fahr-temperaturen, also packte ich sicherheitshalber warme sachen ein.
solange ich durch die sonne fuhr, war das offene dach möglich. aber trotzdem zog ich schön den kragen so hoch es ging.
in den schattigen ecken lag noch eine menge schnee und die rennfahrer hatten auf dem rutschigen untergrund alle hände voll zu tun, nach dem 90 grad-abzweig wieder fahrt aufzunehmen.
wegen dem aufgehäuften schnee war die rennstrecke minimal geändert worden, aber der eine oder andere hatte wohl noch einen alten aufschrieb und rauschte voll in den schneewall. zusammen mit den anderen zuschauern half ich, einen der wagen wieder auf seine vier räder zu bugsieren. mit vollgas schlidderte er zurück auf die strecke und ließ einen schlammregen auf uns nieder gehen.
in der warmen sonne trocknete der schlamm zum glück recht schnell und ich konnte mich grob abklopfen, bevor ich mich wieder ins auto zurück traute. ich hatte noch ein wenig zeit, um etwas durch die gegend zu schnüffeln.
das sieht doch mal vielversprechend aus!
in das dörfchen auf der anderen seite der kuppe führen nur zwei (erlaubte) wege: dieser hier und eine weitere einspurige straße, die mit offiziellen wegweisern ausgestattet ist. ein wenig a.d.w.
die pfälzer autobahnen kannte ich ja nun mehr als genug. ich entschied mich daher für die mitte und folgte der nahe bis bad kreuznach. imposante felsen begrenzten das tal und immer wieder führte die straße durch einen tunnel.
eine schöne art, durchs land zu reisen. und dauerte in meinem fall gerade mal ne viertelstunde länger als der highway.
Sonntag, 1. März 2015
ganz schön hartnäckig, der winter
es gab in dieser woche ja schon tage, da haben wir richtig hoffnung geschöpft: der winter ist auf dem rückzug, der frühling kommt. schließlich blühten ja im garten bereits die schneeglöckchen und die narzissen waren auch schon zu sehen. frohgemut machten wir uns auf den weg in die rhön.
leider versprach der wetterbericht dann doch nicht das erhoffte warme frühlingswetter und in der nacht zog regen heran. also änderten wir unsere pläne: statt wandern setzen wir autoschnüffeln auf den plan.
von den schneebedeckten höhen der rhön fegte ein kalter wind übers land. macht nichts, von der warmen sitzheizung aus gab es auch einiges zu sehen.
die rhön, das land der offenen fernen.
leider wurde die sicht, je höher wir kamen, immer weniger, die schneeränder dafür breiter und die fahrbahn schmaler. die skifahrer ließen sich davon nicht abhalten, die wintersportparkplätze waren gut belegt. wir verzichteten auf einen erkundungsgang an der wasserkuppe.
am schwarzen moor wagten wir uns aus dem warmen auto und machten einen kleinen abstecher zur thüringschen landesgrenze. aus dem dichten nebel tauchten plötzlich die alten grenzanlagen vor uns auf. irgendwie unwirklich. ab nach hause.
leider versprach der wetterbericht dann doch nicht das erhoffte warme frühlingswetter und in der nacht zog regen heran. also änderten wir unsere pläne: statt wandern setzen wir autoschnüffeln auf den plan.
von den schneebedeckten höhen der rhön fegte ein kalter wind übers land. macht nichts, von der warmen sitzheizung aus gab es auch einiges zu sehen.
die rhön, das land der offenen fernen.
leider wurde die sicht, je höher wir kamen, immer weniger, die schneeränder dafür breiter und die fahrbahn schmaler. die skifahrer ließen sich davon nicht abhalten, die wintersportparkplätze waren gut belegt. wir verzichteten auf einen erkundungsgang an der wasserkuppe.
am schwarzen moor wagten wir uns aus dem warmen auto und machten einen kleinen abstecher zur thüringschen landesgrenze. aus dem dichten nebel tauchten plötzlich die alten grenzanlagen vor uns auf. irgendwie unwirklich. ab nach hause.
Abonnieren
Posts (Atom)










































