so ein schöner vollmond ist das gewesen! ein vollkommen wolkenloser nachthimmel! lange habe ich nicht mehr so eine helle nacht erlebt! der mond ganz groß! wunderbar! und dann waren am nächsten morgen alle vollmondbilder weg. sogar die fotos der letzten drei monate nicht mehr lesbar auf der speicherkarte. seufz. aber kein grund, sich zu grämen, denn die schönsten bilder speichert immer noch das herz, nicht ein computerchip.
frühmorgens am samstag hatten wir uns auf den weg in den schwarzwald gemacht, die autobahn war noch immer gespickt mit baustellen und die klimaanlage musste in der spätsommerhitze ihr bestes geben. zum glück war das jeepchen gerade erst frisch gewartet. wir waren eingeladen zu einem geburtstag und verbrachten einen sehr schönen nachmittag und abend.
bevor wir uns auf dem heimweg am sonntag wieder den baustellen widmeten, bogen wir nochmal kurz in den weg zum alten steinbruch ab. ein ganz ganz stiller ort ist das und wir staunten über die steilen böschungen.
so, jetzt aber. auf zur autobahn. das gebläse mit kaltluft arbeitete bereits auf vollen touren.
bei sinsheim gönnten wir uns eine kurze pause mit einem kühlen eis und einem kurzen gang ins gelände. aber im schatten war es kaum einen deut kühler. wir wünschten uns sehnlichst in den herbst.
Montag, 31. August 2015
Sonntag, 16. August 2015
hurra, ein tiefdruckgebiet!
ich dachte, ich hätte fürs erste genug autos gesehen. sonne sowieso. morgens weckte mich erfrischender regen. endlich. ich zog mir die warme decke über die schultern und drehte mich noch einmal genüsslich um. auf meinem gps-gerät hatte ich noch einige koordinaten gespeichert und heute wäre ein guter tag, um ungestört von spaziergängern, mountainbikern und hundeführern durch unterholz zu streifen. nach dem frühstück machte ich mich auf den weg.
ich staunte nicht schlecht, als mir ein gepflegter oldtimer nach dem anderen entgegenkam. in königstein waren klassiktage und ich war zufällig auf der strecke gelandet. freu. in der nächsten waldwegeinfahrt machte ich es mir im auto gemütlich und schaute zu, während der regen aufs dach trommelte.
bevor meine scheiben endgültig beschlugen, fuhr ich weiter. zu schauen gabs immer noch genug, die schönen autos kamen mir ja entgegen, sogar eine wunderbare weiße 2CV. ich winkte begeistert. ach, das waren noch zeiten gewesen ... beim segelflugplatz tauchte ich in den dichten nebel.
vor jahren hatte ich hier meine erste rallye besucht. es war in einem sehr nassen februar gewesen und die rallyeautos sausten rund um den segelflugplatz, die strecke führte im zickzack durch den wald, da gab es spektakuläre drifts und einige autos eierten mit einem plattfuss über die prüfung. kurz vor dem ziel ging es übers freie feld und wer da abflog, der versank unrettbar im weichen acker. es war ein heidenspaß.
direkt neben dem segelflugplatz und somit direkt neben der ehemaligen rallyestrecke liegt ein kleines naturschutzgebiet. die riedelbacher heide. jetzt, im nebel, war es wunderschön, dort hindurch zu spazieren.
ein hauch von november lag in der luft.
ich staunte nicht schlecht, als mir ein gepflegter oldtimer nach dem anderen entgegenkam. in königstein waren klassiktage und ich war zufällig auf der strecke gelandet. freu. in der nächsten waldwegeinfahrt machte ich es mir im auto gemütlich und schaute zu, während der regen aufs dach trommelte.
bevor meine scheiben endgültig beschlugen, fuhr ich weiter. zu schauen gabs immer noch genug, die schönen autos kamen mir ja entgegen, sogar eine wunderbare weiße 2CV. ich winkte begeistert. ach, das waren noch zeiten gewesen ... beim segelflugplatz tauchte ich in den dichten nebel.
vor jahren hatte ich hier meine erste rallye besucht. es war in einem sehr nassen februar gewesen und die rallyeautos sausten rund um den segelflugplatz, die strecke führte im zickzack durch den wald, da gab es spektakuläre drifts und einige autos eierten mit einem plattfuss über die prüfung. kurz vor dem ziel ging es übers freie feld und wer da abflog, der versank unrettbar im weichen acker. es war ein heidenspaß.
direkt neben dem segelflugplatz und somit direkt neben der ehemaligen rallyestrecke liegt ein kleines naturschutzgebiet. die riedelbacher heide. jetzt, im nebel, war es wunderschön, dort hindurch zu spazieren.
ein hauch von november lag in der luft.
Samstag, 15. August 2015
da wird eine menge staub aufgewirbelt
letztes jahr hatte ich den rallyesprint im stehrodrom verpasst und damit mir das dieses jahr nicht nochmal passiert, habe ich den termin schon lange ganz dick im kalender angestrichen. rallyesprint ist rallye und spaß auf kleinstem raum, das muss man einfach erlebt haben.
in aller ruhe machten wir uns auf den weg und schnüffelten an alten bahnlinien und in alten klöstern. schließlich hatten wir zeit. die autos würden mindestens dreimal durchs stehrodrom sausen und der erste durchlauf war eh schon rum.
wenige kilometer vor storndorf war die straße wegen einer wertungsprüfung gesperrt. aber wir hatten vorgesorgt, wir hatten die bikes in den kofferraum geladen und so konnten wir über die felder zum stehrodrom hopseln. der zweite durchlauf war mitten im gange, staub wirbelte und die verrückten bmw's drehten einen donut nach dem anderen auf der weiten driftfläche. fährste quer, siehste mehr.
zwar waren die jungs vom team sonnental mit ihren orangenen autos nicht da, dafür ein kleines team aus dem rhein-lahn-kreis. schon von weitem kündigten sie sich mit lautem reifenquietschen und einer ordentlichen staubwolke an. drei mal fuhren die autos in einer prüfung durchs stehrodrom und in jeder runde wurden die drifts waghalsiger. da landete dann auch schon mal einer der strohballen auf der fahrbahn. was für ein spaß!
schließlich hatten wir genug gesehen und wir machten uns auf den rückweg zum auto. die wertungsprüfungen liefen noch und wir mussten einen ordentlichen umweg über abgeerntete felder unter die räder nehmen. die sonne brannte heiß, wir waren reif für die regenzeit.
in aller ruhe machten wir uns auf den weg und schnüffelten an alten bahnlinien und in alten klöstern. schließlich hatten wir zeit. die autos würden mindestens dreimal durchs stehrodrom sausen und der erste durchlauf war eh schon rum.
wenige kilometer vor storndorf war die straße wegen einer wertungsprüfung gesperrt. aber wir hatten vorgesorgt, wir hatten die bikes in den kofferraum geladen und so konnten wir über die felder zum stehrodrom hopseln. der zweite durchlauf war mitten im gange, staub wirbelte und die verrückten bmw's drehten einen donut nach dem anderen auf der weiten driftfläche. fährste quer, siehste mehr.
zwar waren die jungs vom team sonnental mit ihren orangenen autos nicht da, dafür ein kleines team aus dem rhein-lahn-kreis. schon von weitem kündigten sie sich mit lautem reifenquietschen und einer ordentlichen staubwolke an. drei mal fuhren die autos in einer prüfung durchs stehrodrom und in jeder runde wurden die drifts waghalsiger. da landete dann auch schon mal einer der strohballen auf der fahrbahn. was für ein spaß!
schließlich hatten wir genug gesehen und wir machten uns auf den rückweg zum auto. die wertungsprüfungen liefen noch und wir mussten einen ordentlichen umweg über abgeerntete felder unter die räder nehmen. die sonne brannte heiß, wir waren reif für die regenzeit.
Sonntag, 9. August 2015
sommer, sonne, jeeps und dosen
morgens dachte ich noch: fleecejacke, wozu? als mir unterwegs dann aber zunehmend kühle luft ins geöffnete dach flutete, das aussenthermometer schließlich nur noch 18 grad anzeigte und regentropfen auf die scheibe platschten, da bereute ich meinen jugendlichen leichtsinn. gut, ich hatte noch die alte, graue bundeswehrdecke im kofferraum und das dicke schaffell, aber ich war doch nicht auf dem weg zum mittelalterfest, ich wollte zum jeeptreffen im nassauer land.
tatsächlich verkrochen wir uns allesamt erst einmal ins trockene cafe und schlürften fröhlich plaudernd unseren kaffee, bis die wolken sich verzogen und die sommerliche wärme unsere autos wieder aufheizte. wer konnte, knöpfte oder schob sein dachverdeck erneut auf und dann rollten wir im konvoi über trockene waldwege ins landgasthaus im schön gelegenen wiesental.
im frühen nachmittag verabschiedete ich mich von der fröhlichen gruppe und steuerte den nächsten waldweg an. mittlerweile war es wieder drückend heiß geworden und aufatmend ließ ich mir den kühlen waldwind um die nase wehen.
bevor ich mich auf den rückweg nach hause machte, ließ ich mich von meinem gps-gerät noch durch den kühlen wald bis zu den überresten eines kleinen limeskastells lotsen, das in der nähe lag. und wer hätte das gedacht? da fand ich sogar noch eine dose ;-)
tatsächlich verkrochen wir uns allesamt erst einmal ins trockene cafe und schlürften fröhlich plaudernd unseren kaffee, bis die wolken sich verzogen und die sommerliche wärme unsere autos wieder aufheizte. wer konnte, knöpfte oder schob sein dachverdeck erneut auf und dann rollten wir im konvoi über trockene waldwege ins landgasthaus im schön gelegenen wiesental.
im frühen nachmittag verabschiedete ich mich von der fröhlichen gruppe und steuerte den nächsten waldweg an. mittlerweile war es wieder drückend heiß geworden und aufatmend ließ ich mir den kühlen waldwind um die nase wehen.
bevor ich mich auf den rückweg nach hause machte, ließ ich mich von meinem gps-gerät noch durch den kühlen wald bis zu den überresten eines kleinen limeskastells lotsen, das in der nähe lag. und wer hätte das gedacht? da fand ich sogar noch eine dose ;-)
Samstag, 8. August 2015
rallyetime im taunus
die wertungsprüfung, die ich anvisierte, fand an einem geschichtsträchtigen ort statt. früher war hier ein militärflugplatz gewesen, jetzt waren riesige satellitenanlagen zu bestaunen. die bahnlinie in der nähe war sicher nicht nur zum personentransport eingerichtet worden, ein überwuchterter gleisabzweig führt zu einem heute noch genutzten materialdepot. ein weiterer ort mit einer unsagbar schweren ausstrahlung barg noch das eine oder andere unausprechliche geheimnis.
ich vertrieb mir die zeit bis zum durchlauf der nächsten wertungsprüfung im schatten der eichen und genoss den kühlenden wind. eine familie mit hund gesellte sich dazu, sie breiteten ihre decke aus, der neugierige hund ging auf entdeckungstour und selbst die kurze leine konnte ihn nicht davon abhalten, herzhaft in einen riesigen schafsködelhaufen zu beißen. aus, pfui, kommst du her! ich sags ja immer: verboten ist, was spaß macht.
dann ging es los, die ersten autos kamen zum startpunkt und starteten mit vollgas auf ihren rundkurs über die felder. ich schnupperte zufrieden in die abgasluft.
leider hielt ich es in der prallen sonne nicht allzu lange aus. beim nächsten mal würde ich neben dem bike noch einen sonnenschirm einpacken müssen. aber egal, spaß hat es trotzdem gemacht.
ich machte mich geruhsam durch den schattigen wald auf den rückweg.
Sonntag, 2. August 2015
veggieday im teich
sind goldfische vegatierer? diese frage treibt mich seit zwei tagen um. wenn es um mückenlarven geht, hoffe ich, dass die fische wissen, wie lecker die sind. aber wenn es um jungfische geht, dann ...
nein, ich habe nicht vor, eine wissenschaftliche abhandlung zu verfassen. dr. fish, das wär's noch. mein interesse ist ganz eigennützig: es gibt nachwuchs im teich.
bereits am freitag dachte ich, dunkle schatten im wasser gesehen zu haben, schrieb es aber kurzerhand der wirkung des feierabendbieres zu. samstag im hellen sonnenschein dann die gewissheit: das schwimmt was. und noch was.
alle wochenendaktivitäten legte ich sofort auf eis. "ich kann nicht, wegen den kindern ...", endlich konnte ich so etwas auch einmal sagen und fortan widmete ich mich hemmungslos der regungslosen fischbeobachtung. und heute morgen wusse ich dann auch: es sind drei kleine.
nur die frage mit den vegetarischen vorlieben der alten, die ist noch unbeantwortet.
nein, ich habe nicht vor, eine wissenschaftliche abhandlung zu verfassen. dr. fish, das wär's noch. mein interesse ist ganz eigennützig: es gibt nachwuchs im teich.
bereits am freitag dachte ich, dunkle schatten im wasser gesehen zu haben, schrieb es aber kurzerhand der wirkung des feierabendbieres zu. samstag im hellen sonnenschein dann die gewissheit: das schwimmt was. und noch was.
alle wochenendaktivitäten legte ich sofort auf eis. "ich kann nicht, wegen den kindern ...", endlich konnte ich so etwas auch einmal sagen und fortan widmete ich mich hemmungslos der regungslosen fischbeobachtung. und heute morgen wusse ich dann auch: es sind drei kleine.
nur die frage mit den vegetarischen vorlieben der alten, die ist noch unbeantwortet.
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