Sonntag, 25. August 2019

schwere beine verhindern

die tour gestern war doch recht anstrengend gewesen und damit meine beine nicht allzu schwer würden, schwang ich mich gleich nochmal in den sattel.

juhu, der erste anstieg war geschafft!

nach einer kurzen pause am schattigen waldrand rollte ich weiter.

als kind war ich hier oft unterwegs gewesen. zu fuss. mit einem heidelbeersammelbecherchen. ist das lange her!

was da wohl drin ist? ich lese eindeutig zuviele krimis.

der bach plätscherte über die wiese. ich setzte mich in den schatten und genoss die ruhe.


da schauten sie, die jungs und mädels: wer sein bike liebt, der schiebt. so ist das!

Samstag, 24. August 2019

das ist die höhe

zum ersten mal probierte ich, ob das mountainbike auch in den kofferraum des kleenen autos passt. mit ein wenig aufwand klappte es. dann ab damit in den schwarzwald.

trainingsphysiologisch äusserst ungeschickt: gleich am anfang gings bergan. dafür ist die aussicht genial. egal, in welche richtung.

die kleine kapelle war mit wunderbaren schnitzereien ausgestattet.

wo es bergauf geht, gehts auch wieder runter. blöd nur, wenn die talquerung auf der hälfte der tour liegt ...

Sonntag, 11. August 2019

immerhin ist die sonne warm

ich hatte gleich montags einen dienstlichen termin in düsseldorf. statt mich frühmorgens aus dem bett zu hieven und zum bahnhof zu eilen, um einen frühen durchgehenden zug zu erwischen, reiste ich bereits heute in die stadt, dann könnte ich mir auch das ein oder andere noch anschauen.
und da gab es, eine bahnstunde entfernt, noch venlo gleich hinter der niederländischen grenze. 



ich hatte das mit venlo ernsthaft versucht. der zug endete dann aber in mönchengladbach, nicht gerade mein traumziel. die fahrgäste wurden von gleis 7 aufs bereits gut gefüllte gleis 5 gebeten. puh. ein verwirrter agressiv krakelender mann, radtouristen, die mit kopfstand posierten, eine dicht gedrängte menschenmenge ... ich marschierte zu gleis 7 zurück und fuhr mit dem nächsten zug retour nach düsseldorf. venlo läuft nicht weg. 



die marktstände auf dem carlsplatz waren verwaist.







im ständehaus hätte ich da oben über ein drahtnetz schreiten können. heute aber doch lieber nicht. 









ins brauhaus schiffchen warf ich wenigstens einen blick.



und dann nahm ich den bus zurück in die jugendherberge. für heute hatte ich genug.

Freitag, 9. August 2019

eisprobe

wochenende! und damit es schön aufgetaktet ist, nahm ich in der früh das bike mit ins büro, um den heimweg mal wieder abwechslungsreich zu gestalten.



erstmal genoss ich nach wenigen hundert metern den blick ins grüne. 





wunderbar rollte es dahin. 





und zum abschluss gab es in einem äußerst lange nicht mehr besuchten cafe ein leckeres eis. mjam.






Sonntag, 4. August 2019

der nächste streich folgt zugleich

beim frühstück gab ich richtig gas, denn ich hatte so einen plan geschmiedet: fahrradkeller - sbahn-station - hauptbahnhof - regionalbahn - lampertheimer forst - dosen suchen - schnüffeln.

bis jetzt hatte alles geklappt: kurz nach 11 stand ich vor dem lampertheimer bahnhof. beim recherchieren unterwegs hatte ich gesehen, dass es eine altrheinschleife in lampertheim gibt. die steuerte ich als allererstes an.

wow! wie schön! 


ich rollte eine kleine runde durchs naturschutzgebiet, genoss den blick ins grüne, die wärme, die luft, die ruhe.



erinnerungen wurden wach an meine radtouren auf rügen. seufz.

zurück in lampertheim und nach einer kleinen einkehr im eiscafe ging es über die europabrücke in eine ganz andere welt.

hm. was war da wohl mal drinnen gewesen?

in der alten training area befand ich mich nun auf dosen- und auf spurensuche. es war unglaublich heiss geworden. der boden, das holz, alles war knochentrocken. jetzt bitte keine funken sprühen!


ein paar betonsperren lockten mich auf einen reitweg. im schatten gönnte ich mir eine kurze pause und verzehrte die mitgebrachte butterbrezel.



das rollt so schön!

immer wieder querte ich den heidestreifen, der brütend heiss in der sonne lag.

bei der suche zur letzten dose musste ich mir einigermassen fahrbare wege suchen. hier ein weitere reitpfad. ich kam nur noch im schritt-tempo vorwärts und mich umschwirrten lästige fliegen. wie gern hätte ich jetzt meine mähne geschüttelt ;-)

fazit dieses tages: mein olles bike ist richtig klasse. geländegängig und zuverlässig wie eh und je. radtouren machen mir definitiv wieder freude. und ich freu mich schon auf die nächste entdeckungstour. jetzt aber ab auf befestigte wege, zurück zum bahnhof, heim in den kühlen schatten.