Montag, 29. Mai 2017

feierabendradeln

irgendwie ließ sich die warme luft noch am besten auf dem bike aushalten. und wenn ich schnell genug unterwegs wäre, würde aus der warmen brise eine angenehm kühle. aber so ganz ging die rechnung nicht auf, denn mein weg führte mich erstmal bergauf.




Donnerstag, 25. Mai 2017

faul im garten

bereits ende mai war es schon sommerlich warm. da ließ es sich im schatten des gartens am besten aushalten. damit der tag nicht ganz so faul wird, radelte ich in den garten. was für ein grün!


Donnerstag, 18. Mai 2017

es grünt so grün

nachdem wir vor einiger zeit in diesem unglaublichen buchengrün durch den regen gestapft waren, hatte ich mir vorgenommen, nochmal eine längere tour über die gundelhardt zu unternehmen. heute war es soweit.

von der gundelhardt aus folgte ich dem taunussteig, er führte mich direkt neben dem breiten fahrweg auf einem wunderbar verschlungenen pfad durch den buchen- und eichenwald.

ich hatte ein paar dosen gesucht, als leichter regen einsetzte. unter dem dichten blätterdach war ich jedoch recht geschützt, aber dennoch verpasste ich den abzweig zum staufen und musste mit dem gps-gerät über den hahnenkopf zum richtigen weg navigieren. gar nicht so schlecht, dieser umweg.

die aussicht vom großen mannstein aus war einfach grandios. auf dem gipfel des staufen war eine dose versteckt, aber die koordinaten wiesen auf eine stelle etliche hundert meter von hier entfernt. das hier war also noch gar nicht der staufen.

dann mal los.

wow! das also war der staufen! wieder etwas über die heimat gelernt. ganz in der nähe - und so war es auch noch in meinem gps-gerät eingezeichnet - lag einmal das haus staufen, ein jagdhaus, das aber vor etlichen jahren abgebaut worden war. aber das hier? war das mal ein turmfundament gewesen?

ich folgte der wegemarkierung weiter richtung kaisertempel und traf wieder auf die markierung des taunussteigs. oberhalb des lorsbachstal führte er mich wieder zurück richtung gundelhardt.

am walterstein oberhalb von lorsbach machte ich eine kurze pause und lauschte in den wind.

was für eine schöne tour! in der gundelhardt gab es erst abends warme küche und so kehrte ich ohne eine weitere pause zum auto zurück.

Mittwoch, 17. Mai 2017

gute aussichten

wir waren gestern abend noch lange ohne unsere jacken draußen gesessen und bereits morgens war die luft sehr warm. auf unserem rückweg nach hause wollten wir noch einmal ein kleines stück durch die rhön wandern.

wir parkten das jeepchen in der nähe des roten moors und begannen den aufstieg zum heidelstein. die kuppe des berges war kahl und wurde beherrscht von dieser riesigen rundfunkantenne. die aussicht rundherum war genial: die wasserkuppe, der kreuzberg, die ganze rhön lag vor uns.

am wegrand entdeckte ich die wilden stiefmütterchen. sie erinnerten mich an meine kindheit. im schwarzwald wuchsen sie damals an jedem straßenrand. heute waren sie dort leider verschwunden. ich freute mich sehr über das wiedersehen.

da schau her! welches geheimnis verbarg sich hinter diesem tor? leider war der zaun noch allzu gut intakt und für einen wochentag waren relativ viele wanderergrüppchen unterwegs. wir verschoben eine eingehendere inspektion auf einen unbestimmten zeitraum.

wanderungen im streng geschützen naturschutzgebiet haben so ihre tücken: freihandnavigation zu fuß wird schnell illegal. wir waren daher recht froh, als wir nach einem abenteuerlichen abstieg auf diesen breiten weg trafen, der uns zurück zum parkplatz brachte. angesichts der fortgeschrittenen temperaturen verzichteten wir auf eine tourerweiterung zum roten moor und kehrten kurzerhand im nabu-haus ein.

Dienstag, 16. Mai 2017

grenzgänge

nach dem abendessen hatten wir die wanderkarte und die geocache-sammlung auf dem gps-gerät studiert. wir wollten ein stück an der alten deutsch-deutschen grenze entlang wandern. der ausgangspunkt unserer tour lag knapp 6 km nördlich vom hotel: der alte grenzübergang henneberg - eußenhausen.

die gps-koordinaten führten uns zu einer bergnase, von der aus wir einen wunderbaren ausblick ins thüringische hatten. der asphaltierte zufahrtsweg verrät es: hier war einmal eine schnüffeleinheit stationiert gewesen, die wie wir heute, den blick nach osten gerichtet hatten. allerdings hatten sie damals wohl weniger die aussicht bewundert.

keine einzige wolke am himmel.

vom bayerischen waldrand aus warfen wir einen blick rüber zum alten grenzbeobachtungsturm.

nach einer kurzen rast im schatten bogen wir auf den ehemaligen kolonnenweg ab. diese gegensätze: hier die betonplatten, dort die blühende wiese.

die lochplatten waren einer durchgängigen betonspur gewichen und als wir atemlos auf dem hügel standen, wussten wir auch, warum: der kolonnenweg folgte ohne rücksicht der topografie stur dem grenzverlauf. bei feuchter witterung dürften die fahrzeuge, die hier zur kontrollle der grenze eingesetzt worden waren, ihre mühe mit der heftigen steigung gehabt haben. wieviel prozent waren das denn gewesen? 20?

kerzengerade ging es durch den wald dahin.

in der mittagshitze hatten wir rast gemacht und über der wanderkarte beratschlagt: wie wollten wir zurück zum jeepchen kommen? mit einem umweg? den selben weg? über bayern? wir entschieden uns für die bayerische variante, waren aber schnell ernüchtert, als wir feststellten, dass die wege in der nähe der alten grenze einer überwucherten wildnis glichen. irgendwann trafen wir auf einen weg, der mit einer verblassten wegemarkierung gekennzeichnet war. wir folgten ihm.

mit hilfe des gps-geräts navigierten wir uns schließlich wieder zurück zum ehemaligen grenzübergang. irgendwie war dieser ort noch immer schauerlich.
zum glück schert die natur sich nicht um die vergangenheit.

Montag, 15. Mai 2017

alte bekannte

kurzfristig hatte ich eine woche urlaub genommen und wir fuhren in die rhön. ein paar tage in schöner natur, bei leckerem essen und so einigem anderem, das tat uns immer gut.

wir besuchten gleich einmal eine alte bekannte: die alte hainburg kaserne, jetzt das hainburg areal. mittlerweile war die einfahrt einladend offen und dieser einladung folgten wir neugierig.

üppiges grün und überwucherte randstreifen - einfach unverkennbare hinweise auf die alte nutzung.

sogar ein kleines museum gibt es inzwischen. es ist zwar nur am wochenende geöffnet, aber die aussenanlagen sind auch sehr interessant.

im hainberg areal hatten sich einige firmen angesiedlet: gartenbauer, autoaustatter, ein trainingslager für kettensäger (mit einem überaus freundlichen wachhund), auch eine behörde. aber einen hinterausgang aus dem gelände gab es nicht.

ein großer teil der kasernegebäude stand leer. bei einem gebäude war sogar das dach eingefallen. ich bin immer wieder überrascht, wie schnell die natur sich solche verlassenen plätze zurück holt. einige der gebäude hatten balkone und jetzt reichten die äste der bäume bis direkt ans balkongeländer.

die dunklen wolken waren weiter gezogen und wir erweiterten unsere tour um eine runde um das areal herum. da gab es auch noch einige ecken, die wir noch nicht kannten.

uns lockte die sauna, ein nickerchen, ein kühles bierchen und natürlich das abendessen zurück ins hotel. wir waren schon gespannt, welche tour wir morgen unternehmen würden.

Montag, 8. Mai 2017

im gelb-rausch

die farben haben es mir einfach angetan und so konnte ich nicht stillsitzen, sondern schwang mich für eine kurze shoppingtour aufs bike.

kalt war es, aber einfach nur traumhaft schön!

Sonntag, 7. Mai 2017

grün-süchtig

regen, regen, regen. gestern haben wir uns noch die bäuche in der sonne gewärmt (intensive goldfisch-studien fordern ihren tribut), heute früh fiel das aufstehen schwer, denn der himmel war grau und nass. nach dem mittagsnickerchen rafften wir uns aber doch auf und tauchten in den wald ein.

ein feiner regen hatte sich übers land gelegt. zu wenig regen für die regenkapuze, zu viel fürs trocken-bleiben. egal. auf diesem weg war es ohnehin angesagt, die ohren offen zu halten, denn nach einem verräterischen grunzen rechts von uns kreuzte kurz darauf eine wildschweinrotte den durchweichten weg. wildschweins paradise war das hier.

an diesem grün konnten wir uns nicht sattsehen. regen? eh wurscht.

traumhafte pfade kreuz und quer. im moment waren sie recht aufgeweicht, bei trockenem wetter probieren wir die ganze gegend nochmal mit den bikes aus.

wir hatten auch ein paar dosen auf dem schirm, die koordinaten hüpften hin und her und es war gar nicht so einfach, die verstecke zu finden. aber dennoch waren wir recht erfolgreich und kehrten zufrieden und durchnässt in trockene auto zurück.

und wir dachten, hier entsteht eine halle für landwirtschaftliche produkte. von wegen ... das hier sieht eher nach einer ufo-wartungsanlage aus.

Freitag, 5. Mai 2017

wochenende !!!

so eine kurze woche ist schon recht anstrengend und wir waren froh, dass endlich freitag war. aber statt sofort auf dem sofa zu versumpfen, rafften wir uns auf und machten einen kleinen spaziergang in den abend hinein.

da hatte es sich doch einmal gelohnt, dass wir uns aufgerafft haben: das ist einfach nur schön.

wir gingen ein wenig kreuz und quer und folgten pfaden, die wir noch nicht kannten. dabei kamen wir durch mächtige kastanienwälder und üppige obstwiesen.

manche gärten zogen sich bis in die obstplantagen hinein und wurden von aufmerksamen tigern bewacht.

das sind ja beinahe vier bäume in einem. jetzt wurde uns auch klar, warum die gegen rund um mammolshain so berühmt für ihre edelkastanien war.

durch das süsse gründchen machten wir uns auf den rückweg.

diesen weg kannten wir mehr als genug. wie oft waren wir ihn hoch oder runter geradelt. und dabei hatten wir bisher immer übersehen, welche schätze da noch auf der anderen seite des baches lagen. aber so langsam kannten wir uns aus ;-)

Mittwoch, 3. Mai 2017

ein kurzer ausflug um die ecke

die weilbacher kiesgruben sind gerade um die ecke bei mir und sie sind ein richtiges kleinod. genau das richtige für einen kurzen abendspaziergang.

so ist das in einer kiesgrube: da sind die wege weich und verschlammt, die maschinen rütteln und rumpeln, hier wird noch schön geschafft.

irgendwo hierdrin verstecken sich wildesel. aber keine sorge: das ist kein suchbild, die esel waren wirklich nicht zu sehen.

ich war in den letzten jahren immer wieder hier vorbeigeradelt, aber dass es um das gelände einen rundweg gibt, das hatte ich nicht gewusst. er ist wunderschön.

nur wenige hundert meter von hier entfernt rauscht die autobahn vorbei, aber jetzt war nur der gesang der vögel zu hören und der wind in den bäumen. wunderschön!

ein paar schritte weiter werden die spuren der "zivilisation" schon sehr sichtbar. die hochspannungsleitungen gehen richtung frankfurt, der schornstein gehört zum wasserwerk in hattersheim. auch ein sehenswertes gebäude, aber wozu ein wasserwerk einen schornstein braucht, das hatte ich noch nicht verstanden.

die abenddämmerung legte sich über das land und die gräser schienen wie einen hauch nebel über die wiese gelegt zu haben. zeit, zurück zum auto zu kommen, der nächste regenschauer war bereits im anmarsch.