altweibersommer. und was für einer. aber statt durch die wälder zu laufen und an unserer kondition oder dosensuchstatistik zu arbeiten, verkriechen wir uns in den kühlen keller und büffeln erste hilfe. das ist auch wichtig, denn jetzt wissen wir, was zu tun ist, wenn wir uns beim bunkerschnüffeln verletzen oder wenn jemand in ohnmacht fällt, wenn wir unvermutet aus dem dichten gebüsch auftauchen.
und zum glück haben wir uns für den kurs entschieden, der nicht gerade um die ecke liegt, so können wir schön mit offenem dach heimfahren.
Sonntag, 28. September 2014
Sonntag, 21. September 2014
kaltwäsche
endlich! es regnet! trockenliegende bachbetten können wieder voll-laufen, unsere fische lechzen ohnehin nach frischem wasser (oder ist das der ruf nach fischsticks?) und das jeepchen bräuchte dringend eine unterbodenwäsche. wir machen einen ausflug zum laacher see.
so viel wasser! auf den alten vulkankegeln hängen dichte wolken und schicken einen schauer nach dem anderen übers land. wir schalten die sitzheizung an und wünschen uns ein beheiztes lenkrad.
nur wenige spaziergänger sind auf dem uferweg unterwegs und wir genießen die ruhe.
so viel wasser! auf den alten vulkankegeln hängen dichte wolken und schicken einen schauer nach dem anderen übers land. wir schalten die sitzheizung an und wünschen uns ein beheiztes lenkrad.
nur wenige spaziergänger sind auf dem uferweg unterwegs und wir genießen die ruhe.
Samstag, 20. September 2014
auf wiedersehen, sommer!
einer der letzten sommertage im taunus: wir packen eine menge wasser in den rucksack, lassen das regenzeug zuhause, der himmel ist strahlend blau. wir stapfen über bunte obstwiesen durch den warmen sonnenschein.
der himmel zieht sich immer weiter zu und kaum gelangen wir auf dem berg an, beginnt es zu regnen. tolle sache, so ganz ohne regenzeug. zum glück gibt es neuerdings eine kleine schutzhütte da oben, wir stellen uns unter und schauen dem gewitter zu.
da geht er hin, der sommer.
der himmel zieht sich immer weiter zu und kaum gelangen wir auf dem berg an, beginnt es zu regnen. tolle sache, so ganz ohne regenzeug. zum glück gibt es neuerdings eine kleine schutzhütte da oben, wir stellen uns unter und schauen dem gewitter zu.
da geht er hin, der sommer.
Mittwoch, 17. September 2014
Montag, 15. September 2014
also doch!
da können wir in fahrkursen noch so lernen, durch matschelöcher zu zirkeln, die dinger sind und bleiben lebensgefährlich: unseren bremsen haben sie den letzten rest gegeben. das jeepchen hat jetzt hinten eine komplett neue bremsanlage und wir sind um etliche euros leichter. in zukunft haben wir also eine hervorragende ausrede, wenn wir um die fiesen löcher einen bogen machen, denn eine hebebühne zum öffnen und reinigen der bremsen von innen wollen wir in unserer garage nicht wirklich installieren (und der alte scherenwagenheber aus der ente dürfte nicht genug reichweite haben).
wir sind gespannt darauf, wie der wagen sich fährt, wenn keine geräusche mehr zu hören sind, wenn wir nicht mehr ganz nervös unsere lauscher auf das rad hinten links richten müssen.
aber zunächst einmal machen wir einen spaziergang durch die alten kastanienwälder.
anfang mai sind wir hier schon einmal rumgeschlichen (das jeepchen hatte damals frische bremsbeläge gekriegt und wir neue wanderschuhe - über die halbwertzeit der beläge denken wir JETZT HIER NICHT NACH!!!) und haben uns über die alten bäume gefreut. richtig knorrige exemplare sind dabei. ausserdem finden wir im wald immer wieder spuren alter zäune und verfallene gartenhütten.
das also passiert, wenn man seinen rasen nicht mehr mäht: der wald holt sich den garten zurück.
![]() |
| keine matschelöcher weit und breit. so soll das sein. |
aber zunächst einmal machen wir einen spaziergang durch die alten kastanienwälder.
anfang mai sind wir hier schon einmal rumgeschlichen (das jeepchen hatte damals frische bremsbeläge gekriegt und wir neue wanderschuhe - über die halbwertzeit der beläge denken wir JETZT HIER NICHT NACH!!!) und haben uns über die alten bäume gefreut. richtig knorrige exemplare sind dabei. ausserdem finden wir im wald immer wieder spuren alter zäune und verfallene gartenhütten.
das also passiert, wenn man seinen rasen nicht mehr mäht: der wald holt sich den garten zurück.
Sonntag, 7. September 2014
wir kleben am fels
den weg auf unseren hausberg finden wir immer. beim abstieg jedoch wundern wir uns zuweilen, wo wir jetzt gelandet sind. ein verwirrender berg ist das. beim altschloßfelsen in der pfalz verhält es sich umgekehrt: runter kommen wir dort immer, die frage ist, ob wir jemals bei den felsen ankommen. damit wir heute nicht noch einmal daran vorbei stolpern, laden wir uns jede menge daten auf das gps-gerät (und wundern uns dann, dass wir vor lauter waypoints keine felsen mehr im display erkennen), aber im grunde genommen hätten wir auch die navis unserer kleinen fahrbaren untersätze programmieren können (lupe zum ablesen nicht vergessen!). jedenfalls kommen wir ohne ablenkung schnurstracks zu den felsen.
ganz schön schweißtreibend, dieser aufstieg. nein, nein, das liegt nicht an mangelnder kondition, das sind die ungewohnten sommerlichen temperaturen im september.
die felsen liegen vor uns und leuchten warm im sonnenlicht.
wir sind hier im grenzgebiet von deutschland und frankreich, nicht weit von uns entfernt liegt ein französischer truppenübungsplatz und nur ganz wenige (und äußerst kleine) straßen queren die grenzlinie. es ist absolut still im wald und im warmen sand können wir ausgiebig pausieren.
es gefällt uns so gut hier, dass wir beschließen, am nächsten tag noch einmal zurückzukehren, denn auch von französischer seite kommt man auf die felsen. die anreise dorthin ist ein echtes erlebnis, denn sie führt einige kilometer weit über schmalste sträßchen bis in den letzten französischen winkel. von da aus führt ein trockener sandweg (legal!) bis zu einem schönen plätzchen im wald, wo wir bequem im schatten parken können.
es ist einfach herrlich hier. dass wir uns im september noch so schön an der sonne wärmen können, hätten wir nicht gedacht. an den felsen ist heute eine menge los, wir begegnen einem spaziergänger-trüppchen nach dem anderen, da verziehen wir uns lieber etwas abseits.
ganz schön schweißtreibend, dieser aufstieg. nein, nein, das liegt nicht an mangelnder kondition, das sind die ungewohnten sommerlichen temperaturen im september.
die felsen liegen vor uns und leuchten warm im sonnenlicht.
wir sind hier im grenzgebiet von deutschland und frankreich, nicht weit von uns entfernt liegt ein französischer truppenübungsplatz und nur ganz wenige (und äußerst kleine) straßen queren die grenzlinie. es ist absolut still im wald und im warmen sand können wir ausgiebig pausieren.
es gefällt uns so gut hier, dass wir beschließen, am nächsten tag noch einmal zurückzukehren, denn auch von französischer seite kommt man auf die felsen. die anreise dorthin ist ein echtes erlebnis, denn sie führt einige kilometer weit über schmalste sträßchen bis in den letzten französischen winkel. von da aus führt ein trockener sandweg (legal!) bis zu einem schönen plätzchen im wald, wo wir bequem im schatten parken können.
es ist einfach herrlich hier. dass wir uns im september noch so schön an der sonne wärmen können, hätten wir nicht gedacht. an den felsen ist heute eine menge los, wir begegnen einem spaziergänger-trüppchen nach dem anderen, da verziehen wir uns lieber etwas abseits.
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