Montag, 15. September 2014

also doch!

da können wir in fahrkursen noch so lernen, durch matschelöcher zu zirkeln, die dinger sind und bleiben lebensgefährlich: unseren bremsen haben sie den letzten rest gegeben. das jeepchen hat jetzt hinten eine komplett neue bremsanlage und wir sind um etliche euros leichter. in zukunft haben wir also eine hervorragende ausrede, wenn wir um die fiesen löcher einen bogen machen, denn eine hebebühne zum öffnen und reinigen der bremsen von innen wollen wir in unserer garage nicht wirklich installieren (und der alte scherenwagenheber aus der ente dürfte nicht genug reichweite haben).

keine matschelöcher weit und breit. so soll das sein.
wir sind gespannt darauf, wie der wagen sich fährt, wenn keine geräusche mehr zu hören sind, wenn wir nicht mehr ganz nervös unsere lauscher auf das rad hinten links richten müssen.

aber zunächst einmal machen wir einen spaziergang durch die alten kastanienwälder.


anfang mai sind wir hier schon einmal rumgeschlichen (das jeepchen hatte damals frische bremsbeläge gekriegt und wir neue wanderschuhe - über die halbwertzeit der beläge denken wir JETZT HIER NICHT NACH!!!) und haben uns über die alten bäume gefreut. richtig knorrige exemplare sind dabei. ausserdem finden wir im wald immer wieder spuren alter zäune und verfallene gartenhütten.


das also passiert, wenn man seinen rasen nicht mehr mäht: der wald holt sich den garten zurück.