Mittwoch, 31. Juli 2019

wieder auf den geschmack gekommen

mein kollege machte das schon eine ganze weile: anfang der woche sattelte er seinen zweirädrigen fahrbaren untersatz, radelte ins büro, mottete ihn dort für zwei oder drei tage ein und radelte nach feierabend wieder zurück. hm. je öfter er mir davon erzählte, desto mehr reifte in mir die idee: da könnte ich doch mal mitradeln. gesagt. getan.

bei unserer ersten trinkpause näherte sich ein auto. na, wer würde da wohl durch die wälder schleichen? das auto hielt, eine ältere dame stieg aus, grüßte und wandte sich dem abfalleimer zu, um ihn zu leeren. seit tagen, erzählte sie, sitze sie auf wildschweine an. und kaum lasse sie eine nacht aus, kämen die biester und pflügten ihr kleefeld um. wir konnten ihren verdruss verstehen und wünschten ihr einen schönen abend.

kurz vor der dianaburg machten wir die zweite trinkpause. wir hatten ein flottes tempo vorgelegt und ich trank meine flasche leer, als ob ich weitere 10 km vor mir hätte. mittlerweile brannte auch der hintern von der ungewohnten tätigkeit. tja, und dann waren wir schon am ziel! einkehr im lauschigen biergarten des kalkofens. wunderbar!

nachdem ich meinen kollegen gut aufgehoben im kreis seiner frau und freunden wusste, machte ich mich auf den weg zur sbahn-station. ich hatte ja noch den ganzen heimweg vor mir.

fazit dieser feierabendtour: radeln macht richtig dolle spaß. höchste eisenbahn, wieder mehr zu unternehmen!



Sonntag, 21. Juli 2019

in 2 tagen ganz viel sehen

nach paris hatte ich mich noch nicht getraut. weil ich leider kein französisch spreche. als daher letztes jahr die ankündigung der reise nach paris kam, hatte ich mich sofort angemeldet. und jetzt war es soweit.

mit einem freundlichen schweizerischen ec ging es zunächst nach karlsruhe, von da mit dem tgv direkt nach paris. und hier kam die erste hürde: in der markthalle ein leckeres törtchen ordern. und siehe da: ist der törtchenhunger größer als die sprachhemmung klappt das ganze. juhu.

der blick vom hotelzimmer aus. was für eine aussicht.

das hotel lag perfekt: wenige minuten vom gare de l'est entfernt und um die ecke der gare du nord. von hier aus gings mit der metro los.

mehr braucht es nicht.

da oben am wochenende in der frühe das frühstück richten und entrückt das treiben auf der strasse beobachten. das wäre was.

die rosen im garten des musee rodin dufteten himmlisch.

ich habe die spitze des eiffelturms gesehen.


dunkle wolken jagten über den himmel und wirbelten einigen staub auf.



unsere führerin zeigte uns in marais diesen kleinen erholsamen garten.

in diesem bücherladen hätte ich gerne ausgiebig geschmökert.

nehmt eure apfelbutzen mit!


ein blick ins grüne am place des vosges.





wir ignorierten seinen fingerzeig am place des vosges. wir hatten hunger, es zog uns ins restaurant. und dann ab ins bett.

frühmorgens spazierte ich zum gare du nord.


über die brücke gelangte ich zum gare de l'est.


zeit für ein petit dejeuner: in der variante "complete" gab es ein himmlisches croissant und zum aufgeschnitteten pain köstliche erdbeerkonfitüre.

die zugänge zur metro sind eine moderne form der guillotine. wer da nicht schnell genug durch ist, wird zerhackt.

auf dem cimetière père lachaise lässt sich einen ganzen tag lang schlendern und entdecken.





ich seilte mich von der gruppe ab und wanderte zum kanal st. martin. dort holte ich mir am imbiss einen äußert leckeren croque monsieur und genoss den schatten und die luft am wasser. herrlich!
es hat alles so toll geklappt, dem anfänglichen törtchenhunger sei dank, paris, danke für diese wunderbare zeit, ich komme wieder!

Sonntag, 14. Juli 2019

kleine runde am sonntag

endlich hatte es geregnet, der fischteich war wieder gut gefüllt und die temperaturen waren soweit gesunken, dass wir wieder darüber nachdenken mussten, welche warmen sachen wir in den rucksack packen müssten, um für eine kleine runde im taunus gerüstet zu sein.

unsere tour starteten wir in schmitten. dort erkundeten wir auch gleich einmal das cafe, in dem wir auf dem rückweg einkehren würden.



wir winkten zum großen feldberg.


die wichtigsten orte sind ausgezeichnet.







eine begegnung unterwegs.

hier duftete es, wie es früher auf den wiesen geduftet hatte. wunderbar!



endspurt! auf zu herrn rose und der leckeren brotzeit.