mein kollege machte das schon eine ganze weile: anfang der woche sattelte er seinen zweirädrigen fahrbaren untersatz, radelte ins büro, mottete ihn dort für zwei oder drei tage ein und radelte nach feierabend wieder zurück. hm. je öfter er mir davon erzählte, desto mehr reifte in mir die idee: da könnte ich doch mal mitradeln. gesagt. getan.
 |
| bei unserer ersten trinkpause näherte sich ein auto. na, wer würde da wohl durch die wälder schleichen? das auto hielt, eine ältere dame stieg aus, grüßte und wandte sich dem abfalleimer zu, um ihn zu leeren. seit tagen, erzählte sie, sitze sie auf wildschweine an. und kaum lasse sie eine nacht aus, kämen die biester und pflügten ihr kleefeld um. wir konnten ihren verdruss verstehen und wünschten ihr einen schönen abend. |
 |
| kurz vor der dianaburg machten wir die zweite trinkpause. wir hatten ein flottes tempo vorgelegt und ich trank meine flasche leer, als ob ich weitere 10 km vor mir hätte. mittlerweile brannte auch der hintern von der ungewohnten tätigkeit. tja, und dann waren wir schon am ziel! einkehr im lauschigen biergarten des kalkofens. wunderbar! |
 |
| nachdem ich meinen kollegen gut aufgehoben im kreis seiner frau und freunden wusste, machte ich mich auf den weg zur sbahn-station. ich hatte ja noch den ganzen heimweg vor mir. |
 |
| fazit dieser feierabendtour: radeln macht richtig dolle spaß. höchste eisenbahn, wieder mehr zu unternehmen! |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen