Dienstag, 30. April 2013

zum glück fahren wir keinen lkw

oder etwa doch?

dieser tage ist uns das schon einmal begegnet: ein äußerst einladender abzweig in ein mini-sträßchen. beinahe ein micro-sträßchen, um genau zu sein. aber: erlaubt nur bis 2,5 tonnen.

nun kamen wir gerade vom torte-essen und dürften diese 2,5 tonnen nicht nur ganz knapp, sondern sogar sehr deutlich überschritten haben. also nichts mit abbiegen. weiterfahren.
beim nächsten abzweig konnten wir der versuchung jedoch nicht mehr wiederstehen und wir landeten auf einem traum von einem sträßchen: einspurig, krumm und buckelig. einfach herrlich!

insgeheim lieben wir straßenschäden ...

bei diesem schild hingegen droht uns keine gefahr: 16 tonnen kriegen wir noch nicht mal mit torte und pommes auf die waage. wir können uns also frohgemut in die 12 prozent stürzen ...

wieviel torte haben wir heute schon gehabt?


andere länder, andere sitten

schade, dass unsere französischen sprachkenntnisse so mau sind. es genügt, um einen kaffee (zwei gehen auch) zu bestellen, aber bereits das bestellen von meringues klappt nicht mehr so gut. da hilft dann nur der zeigefinger. dabei sind meringues einfach so genial, noch dazu in frankreich ...

zurück zu den sprachkenntnissen: also, es ist schade, denn frankreich ist nicht nur wegen den meringues eine reise wert, nein, auch wegen dem wein. wegen dem baguette. wegen dem gemütlich-auf-dem-marktplatz-sitzen-und-in-die-gegend-gucken. wegen den kleinen städtchen. der wunderschönen landschaft.

und: weil im wald noch ordnung herrscht!

beim geradeausfahren auf die abbiegende vorfahrt achten!

also überlegen wir, ob wir nicht doch noch mal einen franzözischen sprachkurs belegen. dann müssen wir das nächste mal, wenn wir dort essen gehen wollen, nicht erst mühsam die speisekarte mit dem sprachführer übersetzen: was heißt das? schnecken? ich glaub, wir haben noch baguette von heute morgen übrig ...

augen auf im straßenverkehr! äh, im wald auch ...


eine seereise, die ist lustig

und da sage mal einer, eine seereise ist lustig. und am meer könne man sich wunderbar erholen.

haialarm!



auf diesen schreck erstmal nen schnaps …

Montag, 29. April 2013

es ist wie immer

doppelt gemoppelt hält besser? in diesem fall wohl nicht. denn wenn schon ein fußgänger-verbotsschild das zu-fuß-gehen verbietet, dann hilft auch das sackgassen-schild nicht mehr weiter. dann ist es dahinten garantiert oberspannend.




wie immer: verboten ist, was spaß macht!

wir sind ja nicht so

zum abschluss dieses wunderbaren wochenendes steuern wir das restaurant mitten in den weinbergen an. letztes mal, als wir hier waren, war noch geschlossen, heute haben wir glück, es gibt leckeren spargel.
und dem fluchtwagen gönnen wir die schönste aussicht, die heute zu finden ist.

parken mit aussicht


ende gelände

solch ein schöner weg lädt uns geradezu ein, unter dem frischen grünen blätterdach hindurch zu streifen ...

da oben müssen wir die vorfahrt beachten


... wenn da nicht dieses fiese massiv verschlossene tor wäre.

jetzt hilft auch allrad nicht


Sonntag, 28. April 2013

der mann im mond

der mann im mond hatte wohl genug von seiner grauen tapete. jetzt hat er sein stübchen blau gestrichen.



oder ist das hier doch nicht der vollmond?

abseits

manches ändert sich nie: früher sind wir losgezogen, wenn ein fußballspiel übertragen wurde. da waren die straßen nämlich garantiert leer und wir konnten ungestört über die verschiedensten schleichwege hoppeln.

ein hoppel-schleichweg. und ein traumhaft schöner dazu.

irgendwann fingen wir dann selbst an, fußball zu gucken und so verlegten wir unsere aktivitäten auf die frühen morgenstunden. da ist es aber zuweilen noch saukalt und außerdem trifft man inzwischen immer mehr auf kälteresistente frühe gassi-geher. ist also auch keine option.

bleibt nur eins: regnerische tage wie heute!

hier begegnet uns garantiert kein gassi-geher

allerdings kann das erkunden von schleichwegen auch süchtig machen: ständig gibt es links und rechts nochmal abzweigungen ... wo führen die hin? das sieht ja komisch aus, was war hier mal?

wir haben also durchaus wieder stoff für ein paar regentage.
schokolade wäre auch noch da.

absolut gefährlich: kann süchtig machen!

es gibt kein schlechtes wetter

über den regen haben wir uns heute nicht gewundert, über die temperaturen schon: am donnerstag sahen wir auf dem thermometer im auto noch 30 grad, heute sollen es laut wetterbericht nur 7 werden? da ist doch ein fehler in der wetter-app!

heute wissen wir: da war tatsächlich ein fehler in der wetter-app, denn statt 7 gibt es nur 5 grad. bibber.

auf dem sofa verkriechen? genug zu lesen wäre da. schokolade auch.
oder durch die gegend stromern? wir hätten da noch ein paar ideen ...

zum beispiel dieses nette mittelalterliche städtchen in mittelhessen: wann, wenn nicht jetzt, können wir in aller ruhe rund ums schloss und durch den park streifen, im cafe einkehren ... ohne auf scharen anderer besucher zu treffen?

da lässt es sich schön geschützt blühen
endlich grün
dieser ausflug hat sich gelohnt.

Samstag, 27. April 2013

das hält mich nicht auf

... denn ich bin zu fuß unterwegs. sollen sie ihre knöllchen woanders hinklemmen.



oder wäre es mit grüner plakette erlaubt?


Donnerstag, 25. April 2013

da führt kein weg dran vorbei

ich geb es ja zu: kassel ist nicht gerade das ziel meiner träume. aber dass es so gar keine chance gibt, drum herum zu kommen ...


Mittwoch, 24. April 2013

unter uns hausfrauen . 2

hausfrauen-regel nummer eins: die wichtigsten werkzeuge immer in griffweite legen!


allerlei schnüffelei.4

beim schnüffeln erwischt zu werden, ist nicht gerade schön. es reicht schon, dabei beobachtet oder ertappt zu werden. aber auf rollschuhen verfolgt zu werden ist die krönung.
 
dabei wusste ich genau, dass es auf diesem hügel mit dieser alten militärisch so wichtigen anlage noch mehr geben muss als bedeutende geschichte und grüne gärten. heute der beweis: eine kaserne.
inzwischen liegt sie brach, aber das macht sie nicht weniger reizvoll.
und inzwischen trägt das wachpersonal rollschuhe. das macht das schnüffeln schwieriger.

ein hoher zaun: schlecht fürs schnüffeln, gut, um rollschuhe abzuhalten

Sonntag, 21. April 2013

wir lassen den frühling rein!

der angekündigte temperatursturz schreckt uns nicht, wir ziehen trotzdem los. ausserdem zeigt das thermometer weit über minus 20 grad und so dürfen wir endlich mal das faltdach öffnen. herrlich! die luft streicht sanft herein und auch die sonne wagt von zeit zu zeit einen blick ins auto.

kaum haben wir den kamm des heimatlichen gebirges überwunden, wird die landschaft weiter, die straßen enger, der verkehr langsamer. und: die verbotsschilder auf wald- und feldwegen weniger.

offenbar nicht verboten

diese kleinen dünnen strichelchen auf dem navi, die aussehen wie verstaubte spinnweben, das sind die kleinen und kleinsten wege. nichts ist schöner, als abzubiegen und einem dieser sträßchen zu folgen. oben auf dem berg schließlich genießen wir die sonne in unseren klappstühlen.


beste aussichten

und dann biegen wir nochmal auf einen dieser un-verbotenen wege ab und landen, naja, in einer hauseinfahrt. spaß hats trotzdem gemacht.

ein fall für den allradler


wieder unterwegs

ein wenig training ist angesagt, wenn ich im juni zwei tage lang unterwegs sein will. nicht nur hintern und muskeln müssen durchhalten, sondern auch ich. zu gern lasse ich mich zu kleineren und größeren pausen verlocken, vor allem, wenn es so schön ist wie heute.

ganz seichte furt. nächstes mal fahr ich da durch.

der frühling ist da!

Samstag, 20. April 2013

allerlei schnüffelei.3

 vor einiger zeit bin ich hier schon mal vorbei gefahren und hab nicht schlecht gestaunt. heute habe ich mich endlich noch näher dran getraut. aber nur GANZ vorsichtig!

verboten ist, was spaß macht

na, da hab ich aber glück gehabt, dass heute die wache nicht besetzt war.

nein, das ist keine kamera. das ist ein reifendruckprüfgerät!


Freitag, 19. April 2013

nachts sind alle katzen grau

endlich können wir wieder ohne lange unterhosen losziehen. und so machen wir uns schleunigst auf die socken, um noch vor dem vorausgesagten temperatursturz die abenddämmerung zu bewundern und in die nacht zu wandern.

morgen wirds wieder kalt

Donnerstag, 18. April 2013

allerlei schnüffelei.2

ich bin in meinem element: brombeerranken schrammen über die nackten radlerbeinchen, das mountainbike hoppelt über stock und stein, trockenes laub raschelt unter reifen und schuhen. ich habe witterung aufgenommen und folge meiner nase zum nächsten objekt der begierde.

ich muss nicht alle rätsel lösen. staunen reicht.



Mittwoch, 17. April 2013

allerlei schnüffelei.1

gerade noch mal gutgegangen. zum glück greifen die bremsen und ich reagiere schnell. denn meine gedanken hängen hinterher: was macht diese rampe auf der grünen wiese?

ein URO: unbekanntes rampen-objekt

Dienstag, 16. April 2013

ausflug an die ostsee?

keine halbe stunde von zuhause entfernt befindet sich dieser lieblingsplatz. natürlich wirkt er zu jeder jahreszeit anders und heute komme ich mir vor wie an der geliebten ostsee.


Montag, 15. April 2013

typisch

die sonne scheint wie verrückt vom himmel, auf den feld- und waldwegen geht es zu wie im einkaufszentrum am verkaufsoffenen sonntag ... und was mache ich? finde unfehlbar den einzigen weg weit und breit voller tiefer pfützen und schlamm. als ob es nicht genug trockene auswahl geben würde.

treffer und versenkt



Sonntag, 14. April 2013

uff der alb

endlich sind wir angekommen und die sonne scheint wie verrückt und wärmt durch und durch. aber hier oben bläst der wind noch immer ganz schön eiskalt. da bleiben wir mal lieber in der wärme auf den beheizten sitzchen.

uff der alb, da isses kalt

unter uns hausfrauen.1

meine waschmaschine frisst keine socken. sie spuckt hemden aus, hemden und hemden und nochmal hemden ... kann ich das biest umtauschen?


keine gute aussicht

die ersten sonnenstrahlen locken alle raus ins freie. leider auch auf die autobahn.

der frühling ist da!

Mittwoch, 10. April 2013

wie auf schienen

ha, endlich kann er zeigen, was er kann: mitte märz gibt es nochmal ordentlich schnee. und da wir frühaufsteher sind, schaffen wir es, noch vor dem schneepflug durch das frische weiß zu schnüren.
sagenhaft! wir ziehen unsere bahn wie auf schienen.
das hätte die ente nicht besser gekonnt.

pinkeln mit aussicht

pinkeln auf abwegen

dringendes bedürfnis? kein problem: blinker raus, rechts ran.
aber da wir beim pinkeln eine schöne aussicht bevorzugen, geht es schon mal ein stück weiter raus.
so wie hier:


oder noch besser:

da hinten sind wir garantiert ungestört

das erste offroadabenteuer

parken in der pfütze.
kommen wir hier ohne allrad wieder raus?

sauber rückwärts eingeparkt

jetzt wird es ernst

endlich sind alle papiere zusammen, die nummernschilder gedruckt und gestempelt. es kann losgehen.
als wir allein in unserem eigenen neuen auto sitzen und heimfahren, ist uns ganz schön mulmig. der ist doch viel zu groß, oder? passt er zu uns? und noch viel wichtiger: passt er in die garage?
wenn nicht, dann parken wir im wohnzimmer. da geht er auf alle fälle rein.

wer braucht schon eine garage, wenn er dunkle eiche hat?

der erste kontakt

regen, wind, vereinzelt noch schnee und eis ... wie sollen wir da ein neues auto kennenlernen? unterboden-gucken streichen wir sofort von der anguck-liste, dafür kommt die sitzheizung dazu.
also los.
herrje, unser grinsen wird immer breiter, der hintern immer wärmer, ein heidenspaß!
zunächst erscheint die fuhre etwas lahm, aber als wir endlich das gaspedal entdecken, fliegen wir förmlich über die kreuzung. und dann gehts ab auf den rumpeldiepumpelschneeparkplatz, der hat fiese tief ausgewaschene furchen, über die wir uns bisher immer ganz vorsichtig getastet hatten. wo waren die denn jetzt hingekommen? einfach unter unserem hochbeinigen urviech verschwunden?
keine frage: das ist unser fluchtwagen.

das ist er. ein letzter blick vom trockenen plätzchen aus.


wohin soll es denn gehen?

egal wohin, hauptsache raus aus dem alltag! und für eine anständige flucht braucht man einen anständigen fluchtwagen.
klar, wir könnten auch zu fuß aus dem alltag flüchten, mit dem bike, sogar in gedanken. aber wir haben uns in einschlägigen krimis informiert: mit einem fluchtwagen flüchtet es sich am besten.
na dann.