ich dachte, ich hätte fürs erste genug autos gesehen. sonne sowieso. morgens weckte mich erfrischender regen. endlich. ich zog mir die warme decke über die schultern und drehte mich noch einmal genüsslich um. auf meinem gps-gerät hatte ich noch einige koordinaten gespeichert und heute wäre ein guter tag, um ungestört von spaziergängern, mountainbikern und hundeführern durch unterholz zu streifen. nach dem frühstück machte ich mich auf den weg.
ich staunte nicht schlecht, als mir ein gepflegter oldtimer nach dem anderen entgegenkam. in königstein waren klassiktage und ich war zufällig auf der strecke gelandet. freu. in der nächsten waldwegeinfahrt machte ich es mir im auto gemütlich und schaute zu, während der regen aufs dach trommelte.
bevor meine scheiben endgültig beschlugen, fuhr ich weiter. zu schauen gabs immer noch genug, die schönen autos kamen mir ja entgegen, sogar eine wunderbare weiße 2CV. ich winkte begeistert. ach, das waren noch zeiten gewesen ... beim segelflugplatz tauchte ich in den dichten nebel.
vor jahren hatte ich hier meine erste rallye besucht. es war in einem sehr nassen februar gewesen und die rallyeautos sausten rund um den segelflugplatz, die strecke führte im zickzack durch den wald, da gab es spektakuläre drifts und einige autos eierten mit einem plattfuss über die prüfung. kurz vor dem ziel ging es übers freie feld und wer da abflog, der versank unrettbar im weichen acker. es war ein heidenspaß.
direkt neben dem segelflugplatz und somit direkt neben der ehemaligen rallyestrecke liegt ein kleines naturschutzgebiet. die riedelbacher heide. jetzt, im nebel, war es wunderschön, dort hindurch zu spazieren.
ein hauch von november lag in der luft.




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