es gab in dieser woche ja schon tage, da haben wir richtig hoffnung geschöpft: der winter ist auf dem rückzug, der frühling kommt. schließlich blühten ja im garten bereits die schneeglöckchen und die narzissen waren auch schon zu sehen. frohgemut machten wir uns auf den weg in die rhön.
leider versprach der wetterbericht dann doch nicht das erhoffte warme frühlingswetter und in der nacht zog regen heran. also änderten wir unsere pläne: statt wandern setzen wir autoschnüffeln auf den plan.
von den schneebedeckten höhen der rhön fegte ein kalter wind übers land. macht nichts, von der warmen sitzheizung aus gab es auch einiges zu sehen.
die rhön, das land der offenen fernen.
leider wurde die sicht, je höher wir kamen, immer weniger, die schneeränder dafür breiter und die fahrbahn schmaler. die skifahrer ließen sich davon nicht abhalten, die wintersportparkplätze waren gut belegt. wir verzichteten auf einen erkundungsgang an der wasserkuppe.
am schwarzen moor wagten wir uns aus dem warmen auto und machten einen kleinen abstecher zur thüringschen landesgrenze. aus dem dichten nebel tauchten plötzlich die alten grenzanlagen vor uns auf. irgendwie unwirklich. ab nach hause.





