wir geben es ja zu: der rheingau lässt uns nicht so richtig los. damit uns die kälte auch richtig schön zusetzen kann, sind wir wieder zu fuß unterwegs.
ha, wir haben das badetuch vergessen ;-)
vor vier jahren sind wir ewig und drei tage mit dem bikel hier durch die gegend gekurvt, wir hatten strecken für eine dreitagestour mir den radsportkollegen ausgetüftelt. nicht zu steil durfte die strecke sein, nicht zu lasch, die kurven nicht zu eng, die wege nicht zu weich und rumpelig.
heute lassen wir das entspannter angehen und deswegen fallen uns auch die kleinigkeiten abseits der strecke auf.
gefahr durch astbruch, der radweg ist umgeleitet. aber für uns heute nicht. wir folgen dem schmalen pfad mitten durch die rheinweisen und an uralten baumriesen vorbei. die parallel verlaufende bundesstraße scheint mit einem mal weit weit weg.
bevor wir wieder auf den asphaltierten fahrradweg treffen, genießen wir noch einmal die stille am großen fluß.
die wind bläst eisig kalt auf dem uferpfad, wir gehen flott, um wenigstens von innen ein wenig warm zu werden.
der bahnhof hat auch schon bessere zeiten gesehen, aber die halle ist offen und sogar gewärmt. wir vertreiben uns die wartezeit und schnüffeln ein wenig durch das alte gebäude.





