im frühen nachmittag hielt mich nichts mehr zuhause. ich hatte noch ein paar dosen-koordinaten auf dem gerät, die adresse eines cafes im gedächtnis und einen ort im visier, den ich schon lange einmal aufsuchen wollte.
leider ging die pizzeria, in der ich meinen mittagshunger stillen wollte, gerade in die mittagspause. vom nahen grillplatz wankten mir feiernde väter entgegen. puh. ich kaufte mir ein schälchen erdbeeren und machte mich schnellstens auf den weg ins gelände. den dosen entgegen.
ich war fündig geworden. eine sehr kreativ und liebevoll gestaltete bastelei hatte mich erwartet.
nachdem ich mich im cafe für den rest des tages gestärkt hatte, fuhr ich weiter in den taunus hinein. der himmel hatte sich zugezogen, der wind war aufgefrischt. zum glück fand ich im auto meine warme lodenjacke. weiter gings auf dosensuche.
es ist genau das, was ich am cachen liebe: einfach loslaufen, ein ziel im visier und mir den weg bis dahin selbst suchen. durch das studium von land- und wanderkarten würde ich niemals auf diesen wegen landen. zufrieden und erfüllt kehrte ich nach hause zurück.
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