Sonntag, 5. April 2020

ab vom schuss. fast.

es geht die rede, dass die parkplätze der hotspots gesperrt werden sollen. vielleicht sogar die zufahrt dorthin. also fuhr ich heute nicht in den hohen taunus, sondern blieb nebenan.

über ein 19%ig steiles, enges strässchen war ich an den ortsausgang des städtchens gefahren, parkte den kleenen in waghalsiger neigung und wanderte los.

es ist eine weile her, dass ich hier unterwegs gewesen war und die erinnerungen daran waren nicht durchwegs angenehm, also bog ich ab und entdeckte neues.

lagern verboten! aber eine ausgedehnte pause im schatten gönnte ich mir dennoch.


jetzt wusste ich nicht mehr, wo ich war. wieso waren hier so viele birken? welche geschichte hatte dieser ort?





wie schnee das grün geworden war! und wie unterschiedlich: an den sonnenbeschienenen stellen waren wesentlich mehr grüne blätter zu sehen als an den kühleren, schattigeren.

lerchensporn!

nur durch eine kletterpartie war dieses sonnensitz zu erreichen.


blick zum atzelberg.


am rossert war es definitiv nicht ruhig. ein ort, den ich wohl nur noch zum sonnenaufgang besuchen könnte. um über die felsgrate zu gelangen, musste ich schlange stehen.


von hier wollte ich den kleinen, steilen abstieg zur rosserthütte machen. aber an der hütte: jubel, trubel, heiterkeit. ich zog mich flinks auf wenig begangene pfade zurück.

ah! himmlische ruhe! der richtige platz, um eine ausgedehnte pause zu machen.

die schatten wurden länger und ich machte mich auf den rückweg.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen