ich hatte mich mit meinem cacher-freund verabredet und dafür eine kleine wanderung ausgesucht, die gespickt war mit alten, gesprengten bunkern. wir hatten perfektes wetter und waren ganz froh, dass die strecke überwiegend durch den kühlen wald verlief.
 |
| keine hundert meter von der wohnsiedlung entfernt liegen die ersten bunker der main-kinzig-tauber-stellung. sie sind durchweg gesprengt und die deckplatten liegen teilweise ein ganz schönes stück von den anderen bunkerresten entfernt.wie wichtig stahl für stahlbeton ist, war hier sehr gut zu sehen. |
 |
| wir hatten knapp 260 höhenmeter zu bewältigen und schnauften bei jedem anstieg. umso mehr genossen wir diesen gemütlichen weg durch den wald. |
 |
| auch dafür gehen wir so gerne cachen: ein buntsandsteinbruch mitten im wald. ohne cachen würden wir so etwas nicht finden. rechts oben an der steilwand war ein kasten angebracht. ein nistkasten für greifvögel? |
 |
| unter uns am berghang lag das städtchen, über die felder hatten wir eine herrliche aussicht bis rüber zum taunus. |
 |
| schön eingerahmt konnten wir die frankfurter skyline bewundert. tolle idee! |
 |
| auf einem gemütlichen bänkchen machten wir eine kurze rast. es war ordentlich warm geworden und wir genossen die kühle brise. |
 |
| die aufgaben der einzelnen cachestationen bestanden darin, löcher in den betonwänden und herumliegende brocken zu zählen oder aus zahlenreihen quersummen zu bilden. iterierende quersummen. es dauerte eine weile, bis wir "iterierend" ohne uns zu verhaspeln aussprechen konnten. |
 |
| die letzten beiden bunker waren noch am besten erhalten und mein taschenlämpchen kam wieder zum einsatz. die bunker waren von hungrigen mücken bevölkert und beim ausrechnen der finalkoordinaten kamen wir ein paarmal durcheinander, weil uns die viecher piesackten. aber zuletzt passte alles, wir fanden das final, genossen zum abschluss ein recht warmes bier und machten uns zufrieden und müde auf den heimweg. |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen