die erste dose ist schnell geborgen und das laufen macht spaß. es ist noch zu früh zum umkehren und wir wandern weiter. der pfad schlängelt sich so schön am ufer entlang und der wind bläst uns in den rücken.
weiter und weiter laufen wir, die dosen lassen sich gut angeln, wir sind frohgemut. auch, als der hang, an dem wir gehen, steiler wird, behalten wir noch die nerven, klettern über die eine oder andere geröllpassage. auf dem gps-gerät können wir das ende des sees ausmachen, wir wäre es, wenn wir den see einfach umrunden? unser bier hätten wir uns dann doppelt und dreifach verdient und es schmeckt sicher noch viel besser.
dann wird uns mit einem schlag klar, warum die letzte dose "in the screes" hieß. so fundiert sind unsere englisch-kenntnisse nicht, dass sich uns die bedeutung sofort erschlossen hätte. wikipedia sagt dazu: "scree is a collection of broken rock fragments at the base of crags, mountain cliffs, volcanoes or valley shoulders that has accumulated through periodic rockfall from adjacent cliff faces." genau da stecken wir gerade mitten drin, in einer ansammlung von gesteinsbrocken. zum zurückgehen ist es längst zu spät und so krabbeln wir gefühlte zwei stunden lang durch die screes, die uns vom heiss ersehnten südende des wast water trennen. das nächste mal, das schwören wir uns, lassen wir uns die dosen-beschreibungen vom online-translater übersetzen.
| the screes - als wir wieder nerven haben, die kamera zu halten |
jetzt aber auf, kaffee, kuchen und bier rufen.
der gegenwind macht uns den rückweg schwer, wir müssen uns schier dagegen stemmen, aber irgendwann ist auch das geschafft. diesen tagesausklang haben wir uns mehr als verdient.
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