Sonntag, 11. Mai 2014

canyonrafting für fortgeschrittene

na, bald ist es geschafft: wir sind ganz geschafft, die arbeit ist fast geschafft, der erste urlaub steht vor der tür. eine kleine woche noch ... wir nutzen die verbleibende zeit und erkunden die fernere heimat. wer weiß schon, welche schätze da liegen. der wind hat in der nacht nicht nachgelassen und er treibt dunkle wolken vor sich her. mal sehen, wann wir nass werden.


wir folgen heute einem kammweg.

kammwege haben einen nachteil: sie liegen oben, wie kämme das nun mal so an sich haben. also heißt es erstmal: höhenmeter machen. die gps-koordinaten brauchen eine weile, bis sie uns finden, daher irren wir zunächst eine weile herum und nehmen sicher rein aus zufall den steilsten anstieg zum kamm unter die füsse. aber was soll es, einmal oben genießen wir die aussicht.


beim ersten schauer ducken wir uns unter eine gruppe junger buchen und machen es uns auf einem morschen baumstamm bequem. so ein regenschauer kann durchaus etwas schönes sein.

der wind treibt den regen schnell weiter, wir kriechen aus unserem versteck und schlagen einen weg ein, der uns in einen herrlichen talgrund führt. der munter plätschernde bach wird durch einen kleinen steindamm zu einem waldteich gestaut und am ablauf des teichs, kurz bevor das wasser über kleine kaskaden auf die ursprüngliche bachtiefe zurück hüpft, haben sich kaulquappen mutig vorgewagt. beim nächsten pegelanstieg dürfte das bachwasser sie holterdipolter über die steinstufen spülen. canyonrafting für kaulquappen. die viecher nötigen uns respekt ab.


bevor uns der regen endgültig erwischt und uns die dusche erspart, genießen wir noch einmal den blick in die landschaft. wirklich schön hier.


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