wir wollen jetzt ganz genau wissen, wie das mit dem fahren im gelände geht. es kann ja nicht angehen, dass wir beim anblick harmloser matschlöcher, die nur mit uns spielen wollen, nervöse schweißausbrüche kriegen. wie es der zufall will, haben wir nicht nur ein übungsgelände ganz um die ecke, am sonntag ist dort auch noch ein offroad-fahrkurs. nichts wie hin.
zunächst machen wir uns jedoch auf zwei rädern warm. wie beim jeep sind da auch keine geländereifen drauf und die regenschauer der letzten tage dürften für einmalige trainingsbedingungen gesorgt haben.
es ist perfekt. die kleinen matschestellen sind schön rutschig und es fühlt sich mit dem mountainbike genau so besch... an, wenn die fuhre einfach der schwerkraft und nicht der vorwärtsbewegung folgt. aber die sonne wärmt und der wind rauscht in den blättern, bunte äpfel leuchten an den bäumen. wir genießen eine lange pause.
auch beim bergauffahren gilt: zu viel geschwindigkeit ist nix, zu wenig auch nicht. heute sind wir eher zu langsam unterwegs ... weil es halt so schön ist ...
so, ab ins übungsgelände für vier räder: steilauffahrt (und auch rückwärts wieder runter), steile abfahrt (immer schön auf die blickrichtung achten), schrägpassage (bei 32 grad neigung könnten wir aus dem auto raus blümchen pflücken), gefühlter freiflug im 80%-gefälle (wo ist der schnaps?), verschränkungspassage (urgs - nicht unsere paradedisziplin), holzstoß überklettern (die felsen lassen wir mit rücksicht auf jeepchens bauch aus), baumstammbrücke (ja, da gehts tief runter - links, rechts und in der mitte auch!), verschränkung bergab (da sehen wir besser aus), wasserdurchfahrt. und dazwischen immer wieder matsch, matsch, matsch. aber jetzt wissen wir, der beißt nicht, da fahren wir einfach durch.
wir sind so mit fahren beschäftigt, dass wir gerade ein einziges foto zustande bringen:
viktor, der instruktor, leitet uns gut und geduldig an, hat viele tipps auf lager und mit der gesamten truppe gibt es beim kurs viel zu lachen. es macht riesig spaß!



