leider hat es auch nichts genutzt, zwei stunden früher feierabend zu machen: auf der fahrt nach niedersachen standen wir gleich von anfang im stau und erst auf den letzten fünfzig kilometern ging es dann reibungslos weiter. fünf stunden statt dreieinhalb. ich fahr ja gern auto, aber ganz so intensiv dann doch nicht. den rückweg haben wir dann gleich anders gestaltet ...
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| was für ein wetterchen! da leuchtet das laub nochmal so schön. uns hielt nichts drinnen und wir unternahmen einen spaziergang durch den herbstlichen wald. |
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| manche bäume sind wie leuchtende inseln im herbstlichen wald. irgendwie ist der frühling an mir vorbeigezogen und ich hab das gefühl, ihn verpasst zu haben. umso schöner, dass der herbst jetzt so wunderbar ist! |
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| ich kann einfach nicht genug kriegen von diesen farben! |
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| weit und breit kein stau, nicht wahr? wir sind die strecke schon so oft gefahren und noch immer kann ich mir nicht merken, wo es links abgeht und wo rechts. mir fehlen auf dem flachen land einfach die landmarken. also hatten wir uns die landkreiskarte vorgenommen und uns nochmal den direkten weg angeschaut. eigentlich ganz einfach, immer schön nach süden, aber nur, wenn wir dieses eine kleine sträßchen finden würden. tja, und so haben wir es eben gesucht, das sträßchen. das hier war es jedenfalls nicht. |
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| das hier auch nicht. aber es war wenigstens ein ordentliches stück legal zu befahren. und aus dem regen gegenverkehr schlossen wir, dass wir den letzten abschnitt ebenfalls bedenkenlos unter die räder nehmen konnten. |
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| aber dann gabs nur noch offizielle straßen und wir ließen uns vom autokompass direkt richtung süden lotsen. interessant, was es da für kleine örtchen gibt und wie nett die durch schmale sträßchen miteinander verbunden sind. begrenzt für 3 komma 5 tonnen, juhu, genau das richtige! |
auf der autobahn kamen wir dann ganz ordentlich vorwärts. aber wir wollten unser glück nicht gleich überstrapazieren und so fuhren wir bei homberg/efze nochmal ab. ein kleines stückchen bundesstraße und dann noch was zum schnüffeln ...
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| ein ganz unscheinbares sträßchen bog in den wald ab, brav ließen wir das auto vor der schranke stehen und liefen knapp einen kilometer, bis der wald sich lichtete und wir vor einer hermetisch abgeriegelten, verlassenen bunkeranlage standen. dreifacher zaun, bewegungsmelder, beobachtungstürme ... was n das? |
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| sogar die bunker sind nochmal zusätzlich gesichert. |
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| offensichtlich sind hier "sonderwaffen" gelagert worden. was man halt so alles da drunter versteht ... |
in diese gegend müssen wir auf alle fälle nochmal kommen, hier liegt noch eine dose (es waren heute zuviel hunde samt hundeführer da) und noch eine ganze menge weiterer geheimnisse in den umliegenden wäldern. schnüffelstoff für einen ganzen schnüffeltag sozusagen.
irgendwann im frühen abend waren wir übrigens auch wieder zuhause und wir hatten für den rückweg bestimmt auch wieder fünf stunden gebraucht. aber was für fünf stunden ... :-)
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