welches gefährt wählen wir also heute für unsere reise ins ländle?
pünktlich gehts aus der bahnhofshalle, bei diesem zuggerät haben wir auch gar nichts anderes erwartet.
da fliegen sie dahin, die kleinen masten mit den drähten, leitungen und was-sonst-noch-alles.
keine ampel weit und breit.
bei der einfahrt in den stuttgarter bahnhof bleibt unser blick an den unzähligen gelben baukränen hängen. ein richtiger kranpark ist das. eine attraktion für männliche weihnachtsmarktbesucher, die keine lust mehr auf wärmenden glühwein haben? ein gigantischer männerspielplatz also? weit gefehlt. es ist der auftakt zu dem, was uns in der - können wir das wirklich so nennen? - bahnhofshalle erwartet. ein wenig erinnert uns der anblick an das berlin der frühen nachkriegsjahre.
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| nein, das ist kein lost place. oder vielleicht doch? es ist der hauptbahnhof der landeshauptstadt von ba-wü. |
äußerst lecker übrigens, die kerlchen.
dann mal auf ins getümmel. wir sind früh dran, das gedränge hält sich noch in grenzen und wir können die schön dekorierten weihnachtsbüdchen bestaunen.
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| unter diesem dach werden ganz hervorragend leckere alkoholische wärmungsgetränke ausgeschenkt |
aber langsam wird es zeit, zurück zu fahren. nur: wie, verflixt nochmal, finden wir unser gleis?
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| das gleislabyrinth im stuttgarter bahnhof |
in den zeiten von iphone und co. überzeugt uns nun auch das reservierungskonzept der deutschen bahn. hier kann nichts mehr schief gehen. wen interessiert jetzt noch ein stromausfall?
genug gestaunt. der zug fährt ein, wir nehmen das erste freie abteil, freuen uns über den schönen alt vertrauten zuggeruch und die ausklappbaren sitze, die uns an unsere jahrezehntelang zurück liegenden reisen erinnern, bei denen wir zu sechst, dicht gedrängt wie die sardinen, sanft schlummernd über ostdeutsche transitstrecken rumpelten. das waren zeiten!
nächstes jahr, das versprechen wir uns bereits heute schon, fahren wir wieder zum weihnachtsmarkt nach stuttgart. und vielleicht sogar noch weiter.










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