nach eineinhalb stunden fahrt setzen wir den blinker und verlassen die autobahn. wir sind in der pfalz angekommen.
wir haben hervorragend gewählt. das abendessen und die weine beglücken uns vollkommen, die angeleuchteten bäume spiegeln sich im nächtlichen see. und dann ist da noch die tortenauswahl ... natürlich haben wir ein hervorragendes dessert gehabt und natürlich sind wir mehr als satt. aber morgen ist auch noch tag ...
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| dieselgespräche unter cherokees |
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| romantisch ist's so im wald allein |
und wie so oft, bewahrheitet es sich auch heute: wenn du dich verläufst, findest du ecken, die hättest du nie gefunden.
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| verlaufen ist schön |
wir wissen, wir sind nahe der dose, denn die autobahn ist unüberhörbar. da müssen wir drunter durch, dann links, dann sinds noch ein paar hundert meter.
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| idyllisch im auge, autobahnlärm im ohr. hinter dem holzstapel da vorne braust der verkehr. |
angekommen, dose geborgen, etwas proviant genascht, weiter geht es. ein paar meter noch begleitet uns die autobahn, dann schwenken wir nach süden und es wird wieder still im wald.
kiefernwald, soweit der blick reicht. wunderbar! kein mensch begegnet uns
(silberne flundern gibts hier: ein porsche auf abwegen)
und wir haben diese herrliche umgebung ganz für uns.
die zweite dose muss nicht gesucht werden, wir stolpern regelrecht drüber. und das, obwohl sie wirklich perfekt getarnt ist. aber wir haben mal wieder den weg verlassen und sind der gelben linie auf unserem gps-display gefolgt.
nun also, das tagewerk ist vollbracht, ein paar kalorien verbrannt, zeit, uns auf den rückweg zu machen, die torten warten!
ein würdiger abschluss! die törtchen halten, was sie gestern abend bereits versprochen haben und wir lassen nochmal den blick über den eiswoog schweifen.
der weisse fleck rechts von der mitte ist der schwan bei seinem mittagsnickerchen, heute morgen gesellte sich noch ein reiher dazu, der sich, zusammen mit einem weiteren reiherkumpan, jeden morgen ein fischlein aus den teichen holt. auch reiher wissen, was gut ist.
nach hause. aber nicht auf dem direkten weg.
ganz in der nähe ist ein wunderbares kleines örtchen mit einem alten kloster in der mitte, um das sich die straße herrlich windet, da wollen wir hin.
und dann führt die straße weiter nach südwest, durch täler und auf anhöhen, wird enger und ein wenig weniger belastbar, aber die 2,8-tonnen-marke knacken wir heute nicht, schließlich haben wir auf ein mittagessen verzichtet.
mehr und mehr schraubt sich die straße in die höhe, der nebel wird immer dichter, bis wir über einen schmalen grat fahren, gesäumt von rauhreif. auf unserem höhenmesser haben wir 0 grad längst erreicht.
ob heute auch gefahr von diesen blutsaugern droht?
irgendwie haben wir ja die stille hoffnung, dass irgendwann einmal die durchfahrt für anlieger, landwirte, einsatzfahrzeuge und so weiter auch einmal für "neugierige" oder "schnüffler" erlaubt wird, aber die rot-weiße barriere weist uns auch dieses mal wieder in die schranken. da hilft uns auch der grüne lack am fluchtwagen nicht weiter.
dann weiter in die nebelsuppe hinein. die straße ist zuweilen so eng, dass wir froh sind, dass uns keine weiteren autos begegnen. die sitzen bestimmt irgendwo gemütlich und wärmen sich an tee oder sonst was. uns hingegen kriecht langsam die kälte die beine hoch. eine große schwachstelle des fluchtwagen.
aber wofür gibt es lange unterhosen?
die zivilisation hat uns wieder. tempomat rein, ab nach hause. dieser ausflug war klasse!
















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