in den letzten tagen haben wir uns alle mühe gegeben: den teller leer gegessen, nicht geflucht und nicht gestritten ... kurzum: wir sind brav gewesen. und es hat sich gelohnt!
es begann zu schneien.
wir packen uns warm ein und erkunden die lage. wie tief ist der schnee? der untergrund, ist er gefroren? hält die weiße pracht bis morgen?
am nächsten morgen die gewissheit: das wägelchen sieht aus, als ob es sich im schnee gewälzt hat, das verspricht eine menge spaß.
mit einem nassen hintern lässt sich schlecht fahren, also schwingen wir besen und schaufel und befreien den fluchtwagen von seiner weißen hülle. allrad rein und nix wie ab.
vorgestern war hier alles noch grün und wir haben uns am feuchten, roten sand des weges ein wenig eingesaut, heute ist alles nur noch still und weiß und wunderbar.
der schnee ist oben auf der höhe nun gute 15 cm tief und das räumgerät schon eine ganz weile nicht mehr hier gewesen. es ist einfach herrlich, zu fahren.
inzwischen hat es die lüftung endlich geschafft, die scheibe beschlagfrei zu kriegen, wir haben warme sitzchen und ein dickes grinsen im gesicht. wir nehmen das letzte stück dieser schönen strecke in angriff.
im ersten gang kriechen wir die engen, steilen kurven hinab und landen doch viel zu schnell wieder auf der breiten bundesstraße. seufz, was war das schön!







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