Sonntag, 9. November 2014
hinter gittern
25 jahre ist es her, dass die mauer in berlin gefallen ist. wir hatten damals gerade einmal seit 2 jahren den führerschein und bereits die einen oder anderen blechschäden ins auto gefahren. das waren zeiten ... sind wir wirklich schon so alt?
weil 25 so eine schöne zahl ist und mauernbauen so viel spaß macht, hat der rohbauer des jahres in den knast eingeladen. der wird nämlich auch abgerissen, um platz zu machen für ein paar hübsche wohnungen. riesige party mit bühne, dj, würstle vom grill und anderen leckereien.
wir lassen die reden aus und verziehen uns zwischenzeitlich nochmal kurz in den wald. es ist ja doch ein wenig kühl und die bewegung hält uns warm, ausserdem ist die luft dort nicht ganz so arg gesiebt.
als wir zurückkommen, können wir ungestört durch den knast stöbern. ganz schön bedrückend da drin. niedrige geländer, dass uns schwindelig wird.
die zellen sind so klein und dunkel, dass wir sie gerne schnell wieder verlassen. an den wänden sind strichlisten, sicherlich wurde hier nicht gezählt, wieviele mücken es in einer sommernacht erwischt hat. für die katzenwäsche steht nur kaltes wasser zur verfügung. brrr.
was an helligkeit in den zellen fehlt, ist im flur mehr als genug vorhanden. aber freiheit ist etwas anderes.
an jeder ecke gibt es ein kabäuschen, von dem aus das geschehen beobachtet werden kann. selbst im freizeitraum gibt es ein überwachungsfenster. so richtig gemütlich waren die adventsfeiern dort bestimmt nicht.
puh. eine erfahrung, die wir nicht brauchen. in zukunft werden wir schön acht geben beim falsch parken, zu schnell fahren und vor allem beim schnüffeln.
weil 25 so eine schöne zahl ist und mauernbauen so viel spaß macht, hat der rohbauer des jahres in den knast eingeladen. der wird nämlich auch abgerissen, um platz zu machen für ein paar hübsche wohnungen. riesige party mit bühne, dj, würstle vom grill und anderen leckereien.
wir lassen die reden aus und verziehen uns zwischenzeitlich nochmal kurz in den wald. es ist ja doch ein wenig kühl und die bewegung hält uns warm, ausserdem ist die luft dort nicht ganz so arg gesiebt.
als wir zurückkommen, können wir ungestört durch den knast stöbern. ganz schön bedrückend da drin. niedrige geländer, dass uns schwindelig wird.
die zellen sind so klein und dunkel, dass wir sie gerne schnell wieder verlassen. an den wänden sind strichlisten, sicherlich wurde hier nicht gezählt, wieviele mücken es in einer sommernacht erwischt hat. für die katzenwäsche steht nur kaltes wasser zur verfügung. brrr.
was an helligkeit in den zellen fehlt, ist im flur mehr als genug vorhanden. aber freiheit ist etwas anderes.
an jeder ecke gibt es ein kabäuschen, von dem aus das geschehen beobachtet werden kann. selbst im freizeitraum gibt es ein überwachungsfenster. so richtig gemütlich waren die adventsfeiern dort bestimmt nicht.
puh. eine erfahrung, die wir nicht brauchen. in zukunft werden wir schön acht geben beim falsch parken, zu schnell fahren und vor allem beim schnüffeln.
Samstag, 8. November 2014
fährst du quer, siehst du mehr
diese winterzeit macht uns ganz schön zu schaffen. abends kommen wir nicht mehr zur ruhe und morgens sind wir weit vor dem ruf des weckers bereits hellwach. den weg zur arbeit schlagen wir entsprechend motiviert ein. aber heute ist samstag, heute kratzt uns das nicht. heute stehen wir freudig um fünf in der früh auf. in der eifel ist nämlich rallye-time. nach einem kurzen frühstück machen wir uns in der dämmerung auf den weg.
ein kalter wind bläst da oben in der eifel, die landschaft ist rauh, die höfe ducken sich in die hänge. ein wenig erinnert uns das hier an die belgischen ardennen, vielleicht ist die eifel ja irgendwie verwandt, wir registrieren die vielen wege, die ins land führen, ganz ohne das bekannte verbotsschild.
insgeheim machen wir uns eine notiz: nächstes greenlaning - eifel - bald - unbedingt.
wir suchen uns ein nettes plätzchen zum parken und machen uns auf ins spektakel.
die rallye köln-ahrweiler ist bekannt dafür, dass dort youngtimer und historische tourenwagen starten.
da gibt es richtig was zu sehen.
unser lieblingsteam kommt von der mosel, fährt orangefarbene bmw's und driftet um die ecken, dass es die wahre freude ist.
nach dem ersten durchgang machen wir einen spaziergang über die felder in das benachbarte dorf. die sonne tut gut und wir genießen den weiten blick übers land.
wir sind rechtzeitig zum zweiten durchgang wieder zurück und schauen den ersten autos zu, bis uns endgültig kalt wird.
so, jetzt aber. wir frieren genug und wir müssen fit sein für unsere gastwanderer nächste woche, ab auf die warme sitzheizung und nach hause. wir hatten einen großartigen tag.
ein kalter wind bläst da oben in der eifel, die landschaft ist rauh, die höfe ducken sich in die hänge. ein wenig erinnert uns das hier an die belgischen ardennen, vielleicht ist die eifel ja irgendwie verwandt, wir registrieren die vielen wege, die ins land führen, ganz ohne das bekannte verbotsschild.
insgeheim machen wir uns eine notiz: nächstes greenlaning - eifel - bald - unbedingt.
wir suchen uns ein nettes plätzchen zum parken und machen uns auf ins spektakel.
die rallye köln-ahrweiler ist bekannt dafür, dass dort youngtimer und historische tourenwagen starten.
da gibt es richtig was zu sehen.
unser lieblingsteam kommt von der mosel, fährt orangefarbene bmw's und driftet um die ecken, dass es die wahre freude ist.
nach dem ersten durchgang machen wir einen spaziergang über die felder in das benachbarte dorf. die sonne tut gut und wir genießen den weiten blick übers land.
wir sind rechtzeitig zum zweiten durchgang wieder zurück und schauen den ersten autos zu, bis uns endgültig kalt wird.
so, jetzt aber. wir frieren genug und wir müssen fit sein für unsere gastwanderer nächste woche, ab auf die warme sitzheizung und nach hause. wir hatten einen großartigen tag.
Freitag, 7. November 2014
Sonntag, 2. November 2014
hindernislauf
für unsere gastwanderer haben wir eine neue herausforderung gefunden. der sturm der letzten tage hat schon viele bäume umgelegt, aber die holzfäller haben wirklich ganze arbeit geleistet:
genau da geht es durch!
der rest bleibt gleich. im zickzack durch den wald, hoch und runter.
genau da geht es durch!
der rest bleibt gleich. im zickzack durch den wald, hoch und runter.
Samstag, 1. November 2014
nebel des grauens
von sonne satt können wir inzwischen nur träumen. der november scheint den nebel mitgebracht zu haben. oder liegts an den fehlenden höhenmetern? vielleicht ist es besser, wenn wir uns auf den hunsrück verziehen. und tatsächlich, kaum kommen wir auf die höhe, gibts für die sonne kein halten mehr.
unser ziel ist die geisterstadt des ehemaligen militärflughafens hahn. scheid. wir finden das auf dem navi, aber den weg dahin, den finden wir nicht. ein wenig irren wir durch die sonne.
aber dann entdecken wir doch noch den eingang und stehen mitten in der verlassenen stadt.
dafür, dass hier niemand mehr wohnt, ist ganz schön was los: radfahrer, spaziergänger, autos (ist ja schließlich durchgangsverkehr hier) und dann noch die landespolizeischule. zum ungestörten schnüffeln kommen wir nochmal im dunkeln her.
auf dem rückweg kriecht der nebel wieder durchs tal und wir versinken darin wie in einem weißen wattebausch. sonne, ade!
unser ziel ist die geisterstadt des ehemaligen militärflughafens hahn. scheid. wir finden das auf dem navi, aber den weg dahin, den finden wir nicht. ein wenig irren wir durch die sonne.
aber dann entdecken wir doch noch den eingang und stehen mitten in der verlassenen stadt.
dafür, dass hier niemand mehr wohnt, ist ganz schön was los: radfahrer, spaziergänger, autos (ist ja schließlich durchgangsverkehr hier) und dann noch die landespolizeischule. zum ungestörten schnüffeln kommen wir nochmal im dunkeln her.
auf dem rückweg kriecht der nebel wieder durchs tal und wir versinken darin wie in einem weißen wattebausch. sonne, ade!
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