mein erster blick beim aufwachen galt den dächern draußen: schnee? nix da, sonnenschein und heller himmel. und auf dem weg zur garage die nächste überraschung: schon beinahe offen-fahr-temperaturen. aber das kannte ich schon: spätestens auf der taunushöhenstraße würde das thermometer ins bodenlose fallen und ich bibbernd hinterm steuer sitzen. also blieb das dach zu. ab gings zum jeeptreffen!
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| ich hatte recht: 3 grad waren es oben auf der höhe. von schnee allerdings keine spur. gestern war rallye gewesen in miehlen. leider hatte ich es nicht dorthin geschafft, aber jetzt kam mir ein gespann nach dem anderen entgegen. konnte ich also doch noch rallyeautos gucken und das vom warmen jeepsitz aus ;-) |
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| zur feier des valentinstages machten wir so etwas wie einen formationstanz beim jeeptreffen. es dauerte zwar eine weile, bis alle richtig an ihrem platz standen, aber dann war das "herz" fertig. |
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| mittags verabschiedete ich mich, kurvte in ein paar kleine sträßchen und ließ das gps-gerät meine position bestimmen: wo liegen die nächsten dosen? |
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| ich machte mich auf den weg zur depotanlage, die ich letzten november auf dem rückweg vom jeeptreffen gesehen hatte. natürlich orientierte ich mich wieder mit der 1:50.000 wanderkarte und erwischte kleine und noch kleinere sträßchen. an der pliese mühle lag eine dose und ich legte einen zwischenstop ein. |
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| gummistiefel sind die mt-bereifung für den fußgänger. damit hält mich nichts auf. leider galt das auch für das logbuch. zack, lag es im wasser und wurde von den munteren fluten weggetragen. grrrrr .... nix wie hinterher. in einem nassen knäuel hatte es sich um einen stein gewickelt und zum glück konnte ich es noch bergen. wieder taperte ich zum jeep (erst hatte ich den stift zum loggen vergessen, jetzt musste ich das logbuch trocknen) und tauchte erneut unter die brücke. alles wieder verstauen, geschafft. |
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| die depotanlage. sie ist nicht mehr in betrieb und diese hölzernen, überdachten schilderhalter hatte ich schon oft gesehen: im wald und an parkplätzen, wenn sie auf wanderwege hinweisen, aber auch in alten bunkeranlagen, dort leider ohne inhalt. zu gerne würde ich wissen, was dort einmal angezeigt gewesen war. in einer der hallen waren wohnmobile und -wagen abgestellt, am haupttor war ein schild eines gewerbebetriebes angebracht. |
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| schön ordentlich, der zaun. und die kleinen gatterchen schön ordentlich abgeschlossen, schnüffeln ist nur von aussen möglich. für mich jedenfalls. die wildschweine hatten sich einfach ein paar löcher unter den zaun gegraben. |
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| und was wird hier entlüftet? |
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| der wind pfiff fies kalt über die offenen flächen und ich war froh, zurück zum jeep zu kommen, den letzten warmen tee in die tasse zu giessen und mich auf den heimweg zu machen. |
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| ein letzter umweg, ein klitzekleiner. links neben mir brauste der verkehr über die bundesstraße, während ich hier in aller ruhe um schlaglöcher zirkelte. der jeep war wieder reif für die waschanlage. |
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