Samstag, 5. September 2015

und zum abschluss gibt es ein klitzekleines stück torte

"was ziehe ich denn heute an?", tja, das war die frage des tages. der sommer schien sich verabschiedet zu haben, ein starker wind trieb regenschauer übers land, dazwischen blitzte die sonne wieder raus. ich war mal wieder auf dem weg zu einer rallye und hatte mein bewährtes zweirädriges rallyeguckmobil im kofferraum. schließlich entschied ich mich gegen die große regenausrüstung und für lange hosen. eine gute wahl.


ich war früh am rallyezentrum, holte mir das programmheft und schaute, wo die wertungsprüfungen verlaufen würden. bis zur ersten prüfung hatte ich noch eineinhalb stunden zeit und die nutzte ich, um noch ein paar dosen zu suchen.


aber ich fand nicht nur kleine schätze, ich fand noch ein paar ecken, die ich mir irgendwann noch einmal ganz genau ansehen würde: eine alte kaserne (und komische wege in der landschaft), ein auffallendes, mit dunklem schiefer verkleidetes haus mit einer äußerst merkwürdigen betonbefestigten hinterhofeinfahrt und ein kleines naturschutzgebiet, in dem früher einmal vulkangestein abgebaut worden war. ein schönes und ruhiges fleckchen erde direkt neben der autobahn.


dann wurde es höchste zeit, mich auf den weg zur rallye zu machen. großes lob an die veranstalter: nicht nur die anfahrt zum rallyezentrum war hervorragend ausgeschildert gewesen, sogar die zu den zuschauerpunkten war nicht zu verfehlen. so etwas hatte ich noch nie gesehen. statt mich also an irgendeine ecke an der strecke zu stellen und zu hoffen, es würde dort spektakulär, vertraute ich den roten pfeilen, parkte neben dem ausgewiesenen feldweg und gesellte mich zum publikum. ein perfekter platz: die autos waren bereits weit, bevor sie hier auftauchten, zu sehen und zu hören.


sonne und regen wechselten sich in schneller folge ab. pech für die fahrer, die die regenphasen erwischten, vorsichtig tasteten sie sich um die ecken, um keinen ausflug zu riskieren. der wind trocknete die straße rasch, das tempo wurde wieder höher.


nach dem dritten regenschauer ließ ich mich auch von der sonne und dem wind trocknen und dann rollte ich zurück zum auto. über kleine sträßchen fuhr ich nach laubach, wo ich mir im berühmten cafe ein leckeres stück marzipantorte für den nachmittagskaffee daheim einpacken ließ. ein genuß hoch zehn!


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