vorletzten freitag waren wir ja mal wieder nachts draußen im wald unterwegs. das war vielleicht kalt! und von wegen dunkel: die wege heftig vereist, der schnee teilweise bis zu 15 cm hoch. so hatten wir trotz neumond noch genug zu sehen. die taschenlampen haben wir nur herausgekramt, um die füllmenge des gipfelschnapses zu kontrollieren.
auf einem der wege, der fies zu laufen war, weil vereist und seitlich abschüssig, sahen wir plötzlich vor uns licht. nachts stellen sich uns bei sowas auf einen schlag alle antennen auf vollen empfang - und tatsächlich, das licht bewegte sich auf uns zu. ach was, ein licht! zwei scheinwerfer waren das! eindeutig ein auto. was hatte, bitteschön, um diese nachtzeit zu dieser jahreszeit noch dazu zu neumond ein auto im wald verloren?
statt uns mit unserer schnapsleuchtlampe bemerkbar zu machen, machten wir uns unsichtbar und hechteten hinter die nächste dicke fichte. vorsichtig tastete sich das auto über den vereisten weg, ein dicker brummer, ein - was denn sonst? - fetter geländewagen. immer diese geländewagen!
wir schauten ihm nach und erkannten am festlich beleuchteten kennzeichen: das ist kein einheimischer.
autsch, das erinnerte uns an etwas ... seit wochen (bestimmt keinen tag länger!) fahren wir ohne nummernschildbeleuchtung durch die gegend. schlechtes gewissen hoch zehn. ein wenig haben wir uns auch gedrückt davor, denn beim suppenlaster ist das so was von vertrackt, da lassen wir lieber den fachmann ran.
jetzt wird es also mal höchste zeit, sich das beim fluchtwagen anzuschauen.
resultat:
sie leuchten wieder! das ist ja so was von kinderleicht!
und der wagen gehört dringend gewaschen ... :-)

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