Donnerstag, 28. November 2013

merry old england

heute haben wir unseren zweiachser gegen ein ganz anderes kaliber getauscht: mit bis zu 300 kilometern pro stunde sausen wir durch die landschaft, keine ampel hält uns auf, nichts. nur ab und zu ein bahnhof.
in brüssel steigen wir in den eurostar, dann geht es - schwupp - unter dem ärmelkanal durch und wir sind in merry old england. london ist das ziel.


vor ein paar jahren waren wir schon mal in london gewesen und erschraken über die hektik. jetzt sind wir auf der suche nach den ruhigen ecken.

links fahren, rechts gehen. was für ein durcheinander.
direkt nach dem frühstück ziehen wir los, folgen der nächstbesten straße, biegen links ab, queren einen platz, folgen rechts einer gasse, gehen immer der nase nach. und da ist es, das ruhige london: in den hinterhöfen und abseits der shoppingmalls.


während zuhause alles im nebel versinkt, scheint in london die sonne. unseren schirm haben wir ganz umsonst eingepackt.


so macht das richtig spaß: an buckingham palace gibt es keine touristenmassen und wir beobachten die anlieferung der königlichen weihnachtsbäume. sie kommen auf einem grünen pritschenwagen.


kreuz und quer gehen wir durch london. von hektik keine spur.


im hyde park dann natur pur, die bäume schlucken jeden verkehrslärm. reiter queren unseren weg, hunde toben über das grün, an den wasserflächen kreischen möwen, gänse, schwäne.


wir staunen über die zwei seiten der stadt: vorne dekorativ herausgeputzt, hinten herum eng und mit allem praktischen ausgestattet: wasserrohre, garagen, feuerleitern.


und natürlich gibt es auch die hektische seite: strassen voller harrods, selfridges und co. wir biegen schnell wieder ab und suchen uns im nächsten ruhigen viertel einen pub.

weihnachten kommt so oder so.


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