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Mittwoch, 27. November 2019

endlich wieder london!

london! endlich wieder in london!

die anreise war etwas hoppelig. in köln ging der ICE kaputt. er schlich noch nach düren, dort konnten wir umsteigen und weiterfahren. in brüssel schafften wir es gerade noch durch den eurostar-check-in.
die rückreise war noch hoppeliger. der eurostar stand etliche minuten in lille. in brüssel hasteten wir an gleis 6, um zu sehen, dass der ICE an gleis 7 stand. an gleis 7 angekommen sahen wir gerade den ICE anfahren. mit 2 stunden verspätung waren wir daheim.

ansonsten: alles perfekt. samt regenwetter. london. wann wieder?

wenige minuten nördlich von st. pancras kings cross hatten wir eine ruhige ferienwohnung gemietet. busstop direkt vor der haustüre. rundherum ruhige wohnstrassen. himmlische ruhe nachts. einfach perfekt.

auf dem weg zum regent's canal spazierten wir durch niegelnagelneu errichtet wohn- und gewerbeviertel.

in diesem niegelnagelneuen cafe gab es leckere schokokügelchen und einen leckeren kaffee.


die weihnachtsbäume waren mit kuschelpuder bestäubt.




mjam.


st. pauls cathedral.


was wird hier gebuddelt? bekommt die queen eine eigene undergroundstation?


in harrods irrten wir durch die parfümschwaden. wo war nur die lebensmittelabteilung?

das wellingtons! das pub an der baker street station, das ich bei meinem ersten londonbesuch das allerste mal besucht hatte!

Freitag, 2. September 2016

der frühe vogel kann nicht shoppen

wo waren wir jetzt eigentlich noch nicht gewesen in den letzten tagen? mitten drin. also los!

mit dem bus ließen wir uns richtung picadilly circus schippern, um dann in das quirlige quartier von soho zu gelangen. mode, kneipen, was frauen halt so brauchen.

die berühmte carnaby street mit ihren modeläden ... und wir dusseln waren zu früh dran zum shoppen. na gut, dann eben nicht.

ich fress nen besen, wenn das kein range rover ist da drunter.

im somerset house haben sie eine ganz eigene taubenabwehr: die plastikeule auf dem zweiten treppenabsatz von unten.

letztes jahr war ich mit dem bus durch holborn gefahren und ich dachte: da musste nochmal hin. also sind wir hin. und standen mitten in einem bürogebäude-quartier. weit und breit kein pub. na gut, hatte ich mich wohl geirrt. immerhin fanden wir dann zu holborn high street und da wurde es sofort gemütlicher. das ist mal ein schönes fachwerk.
 und dann waren wir an unserem letzten abend angelangt. wie lassen wir ihn wohl ausklingen? wir waren uns sofort einig: im comptoir libanais, in dem wir vor zwei tagen schon so lecker gegessen haben. eine gute wahl. und zum dessert gönnten wir uns ein letztes eis und ein letztes bier. ihr dürft dreimal raten, wofür ich mich entschieden hatte ....

und schon nahmen wir wieder abschied von london. der eurostar brachte uns zurück aufs festland. und nächstes jahr würde ich ganz sicher wieder kommen. ich liebe diese stadt!


Mittwoch, 31. August 2016

da sind drogen im parfum gewesen, ich bin jetzt nämlich harrods-süchtig

heute machten wir eine rundtour richtung norden, holland park, notting hill, camden ... tja, und dann ...

auf dem weg zur kensington high street bogen wir wieder links und rechts ab und landeten in einer straße, die den zusatz "mews" hat. in diesen mews waren früher die stallungen für die kutschpferde und jetzt sind es kleine, schnuckelige viertelchen. in dieser mew sind im erdgeschoss garagen untergebracht und sie sind bis zum bersten gefüllt mit nobelkarossen von einer edel-autovermietung. da wurde gesaugt und poliert, was das zeug hält. ob ich da den suppenlaster mal vorbei bringe?

hauptsache, da ist ein wintergarten.

in 99, kensigton highstreet ist der roof garden oben auf einem ehemaligen kaufhaus. es ist ein nachtclub und tagsüber ist der garten offen zur besichtigung.

hier könnte ich auch gut zeit verbringen. vielleicht mit einem drink in der hand? und natürlich mit einem buch.

hinter diesem durchgang liegt ein kleines gewässer, enten machen dort ein erholsames und schläfchen und sogar flamingos gibt es dort.

auch obstbäume sind auf dem dach. apfel, zwetsche, feigen ....

ach, einfach schön.

im japanischen garten in holland park schwimmen riesige kois und kleine goldfische. ich wartete nur darauf, dass eines der riesenviecher nach den kinderfingern schnappt, die aufdringlich in den teich zeigten ...

aber die fischeleins wissen wahrscheinlich schon, dass es hier nix leckeres gibt.

nach einem äußerst leckeren fish & chips im "the castle" auf der portobello road, einem pub mit einer gut sortieren cidre-karte wanderten wir weiter nach westbourne. mich rief das union tavern, der pub am kanal, der mir letztes jahr so gut gefallen hat. kein bier vor vier gilt immer, aber nicht in london. cheers!

in camden markets war sehr viel los und allerhand leckereien wurden angeboten. aber wir waren noch satt. ich erinnerte mich an das post office, in dem ich letztes jahr bereits so freundlich bedient wurde und auch dieses jahr war es die reine freude, dort meine briefmarken zu kaufen.

eine kloschüssel in meinem blog? jaaaa, das ist die harrods-schüssel. wir wollten eigentlich nur kurz durchs kaufhaus spazieren, vorne rein, hinten wieder raus, aber dann mussten wir uns die pralinen-abteilung angucken, die cosmetic hall, die parfumerie, die herrenschuhe (wer zieht so was an?), die abendkleider, die damenschueh (shoe heaven!!!!) und und und .... ich bekam nicht mehr genug. tja, und dann halt auch mal kurz austreten .... vor meiner kabinentür saßen und standen knapp 10 stark geschminkte frauen, die sich noch mehr schminkten, in parfüm hüllten, vor dem spiegel posierten - unfassbar. irgendwann waren wir selbst so vom parfüm benebelt, dass wir beinahe fluchtartig die treppen hinunterschossen, um diesem rausch zu entkommen.

nur mal kurz rein - fast eine stunde waren wir drin gewesen ... im treppenhaus sassen übrigens die frauen mit ihren kindern, handys (und kreditkarten) in der hand und warteten darauf, dass der chauffeur, mit dem sie wahrscheinlich verheiratet waren, mit dem wagen vorfuhr.

gegen diesen luxusflash half nur eins: ein gepflegter imbiss am straßenrand. leider ohne bier. gute nacht!



Dienstag, 30. August 2016

no bicycles allowed in the toilets

strahlend blauer himmel weckte uns frühmorgens und nach dem frühstück machten wir uns auf den weg richtung buckingham palace, regierungsviertel und dann entdeckten wir den river bus. klasse sache!

durch diesen knapp 400 meter langen tunnel konnte ich ganz bequem unter der großen verkehrskreuzung durch in die u-bahn-station south kensington gelangen und dort am fahrkartenautomat die bus-tageskarte lösen.

die flagge war gehisst am buckingham palace. war die queen zuhause? wackelte irgendwo ein vorhang?

durch den st. james-park konnten wir schön schattig und grün richtung regierungsviertel spazieren. eine gänseschar mitten in london - sind die auch zum shoppen hier?

oder zum sightseeing?

in der sonne war es sehr warm und ich war froh um jeden weg, den wir im schatten gehen konnte. die krähe vor den churchill war rooms sah auch recht entspannt aus.

frühmorgens hatte ich mir noch ein paar dosenkoordinaten runtergelanden in der hoffnung, irgendein dose nach meinem geschmack zu finden. das hier wäre so ein ort gewesen, aber ich fand nirgends eine erklärung dafür. sicherlich ging es hier nicht nur um eine artgerechte efeu-haltung.

mit dem river-bus konnten wir auf der themse zwischen greenwich und tower bridge nach lust und laune schippern. als allererstes fuhren wir daher nach osten, nach greenwich. wir wollten den null-meridian sehen.

also nee ... und was mach ich mit nem fahrrad, das ein dringendes bedürfnis hat? doch nicht etwa wild, ins gebüsch?

so schön sieht mein rasen NIE aus. da kann ich machen, was ich will.

enges gedränge herrschte auf der towerbridge. und die schattigen streifen waren sehr, sehr schmal.

das gebäude gegenüber von big ben, portcullis house, hat diese bemerkenswerten kamine.

westminster abbey war bereits geschlossen und uns zog es dringend zu einer erfrischung und pause ...

... und zwar genau hier drin! aaaaahhhh, herrlich! cheers!

erfrischt, aber mit müden füssen setzten wir uns in den nächsten bus und ließen uns richtung kensigton chauffieren.

die austernbar im michelin haus, dem bibendium.

jetzt gabs doch noch eine dose für mich. aber wo versteckte sich das biest bloß? etwa hinten im hof der chemie-abteilung vom college?

das ist eine premiere: das ist das allererste selfie in diesem blog! mädels auf dosensuche ...

für den tagesabschluss hatten wir uns ein mini-fläschelchen wein gekauft und setzten uns in den kleinen garten vor unserer unterkunft. was würden wir morgen alles erleben?