Samstag, 22. April 2017

von allem etwas

"die auswahl der besten" lockte uns zum dressurreiten in den schafhof (die gelben stallfliesen dort haben es uns sowieso angetan ...), der blick vom schafhof auf den taunus schließlich lockte mich noch einmal in den wald. von allem etwas.

das ist eine garage! wie würde der dicke da drin aussehen? oder der neue kleine? würde sich gut machen, ganz bestimmt!

die gelben fliesen im stall! das sind sie! und das ist ein überaus neugieriges pferd.

der rasenmähroboter macht es wie ich: wenn ich mähe, dann geh ich alle paar quadratmeter zurück zur terrasse und lade meine batterien wieder auf: kurzes päuschen, vielleicht ein schlückchen erfrischungsgetränk - und schon bin ich bereit für die nächste runde mähen. von den dingern wuselten bestimmt fünf stück durch das ganze gelände, natürlich mucksmäuschenstill, damit die reiter nicht gestört werden.

vom schafhof aus hatte ich einen wunderbaren blick auf den taunus und spürte meine sehnsucht, wieder einmal im wald einzutauchen. trotz dem kalten wind packte ich flink meine wandersachen und fuhr in den taunus.

was für eine ruhe! nur der wind war in den bäumen zu hören und ich verließ bald den breiten waldweg und folgte alten überwachsenen holzabfuhrwegen und meiner nase.

vor mir lag der kleine feldberg, ein stück weiter der fuchstanz, aber ich wollte in die stille, ich wollte zum fuchsstein, einer felsformation, die nur über pfade zu erreichen und in keiner karte markiert ist. ich bog rechts ab und war gespannt, ob ich die felsen finden würde.

das sah gut aus! jetzt kannte ich mich wieder aus, das hier war der pfad zum fuchsstein. in den moosüberwachsenen steinen rechts im bild habe ich vor jahren einmal einen geocache gesucht (und gefunden!).


das frische grün leuchtete wunderbar im wald.

ich hatte den fuchsstein tatsächlich gefunden. ein wunderschöner ort. für ein kurzes päuschen machte ich es mir zwischen den felsen gemütlich und genoss die stille - und ein paar leckere schokokekse.

die inschrift "eichendorffstein 100 m" hatte ich schon oft gelesen, aber dem pfad dorthin war ich nur ein einziges mal gefolgt: bei einer nachtwanderung im neumond, da war nichts zu sehen vom stein. aber jetzt hatte ich zeit und tageslicht und endlich machte ich bekanntschaft mit dem stein.

ich kehrte zum jeepchen zurück, jetzt begleitete mich das geräusch der autos auf der nahen straßen. und der gesang der vögel, die sich für die nacht einrichteten. das war eine wunderbare kurze wanderung gewesen.

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