es wurde endlich wieder zeit, in die bewegung zu kommen nach der langen zeit im büro. also leutete ich das wochenende damit ein, dass ich vom büro durch die dämmerung einfach nach hause lief. ein traum!
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| ich fuhr ein kleines stück mit der sbahn richtung taunus und begab mich gegen 17 uhr auf den heimweg. die dämmerung war bereits zu ahnen. |
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| nachdem ich zunächst durch ein wohngebiet gezirkelt war, fand ich einen kleinen pfad, der mich an einem schmalen bachlauf entlang durch eine kleingartenanlage führte. noch zweimal um die ecke und schon befand ich mich auf freiem feld. |
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| ich schien die ganze landschaft für mich allein zu haben, nur ganz vereinzelt waren noch spaziergänger unterwegs. schließlich begegnete mir gar niemand mehr. es war ganz still in der blauen stunde. |
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| ich fühlte mich in der weite des abendhimmels tief geborgen. |
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| zu meiner linken lag frankfurt, dort war es schon ganz dunkel, nur die skyline leuchtete. rechts von mir lag das feldbergmassiv und die untergegangene sonne erhellte noch den himmel. |
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| ich machte eine rast, baute mir auf einer bank wieder mein bewährtes winterwanderbuffet auf: tee, wasser, brezel, schokolade. es war herrlich, in der dunklen stille zu sitzen und zu genießen. |
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| jetzt war ich tief im dunkel angelangt und beinahe zuhause. dieser heimweg war richtig klasse! |
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