Montag, 30. Juni 2014

wörtlich genommen

kleine fluchten können auch ganz klein sein, oder? und wenn es eine kleine kleine flucht ist, reicht da auch ein kleiner fluchtwagen? wir haben zuviel gedanken im kopf, zuviel ja aber, zuviele fragen, zuviel von allem. spontan nehmen wir uns eine auszeit. raus aus den büroklamotten, rein in die wandersachen, wasser und bemme in den rucksack und ohne ziel in den wald. wir können uns kaum mehr daran erinnern, wann wir das zuletzt gemacht haben. die ruhe im wald ist ein traum.


die sonne wärmt herrlich und wir staunen, was uns alles auf und neben dem weg auffällt, wenn wir keiner bestimmten richtung folgen, keinem trainingsplan, keinem gespräch. wir bekommen eine ahnung davon, was entschleunigung bedeutet.


alles, was uns vorhin durch den kopf ging, ist wie weggeblasen und wir blinzeln zufrieden in die abendsonne. niemand stört die stille. arbeiten alle noch oder sitzen sie bereits vor dem fernseher und fiebern dem achtelfinalspiel entgegen? wir machen uns auch auf den weg, wir haben lust auf ein kühles bier bekommen.