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Samstag, 8. April 2017

schee isch es im ländle

ich war mal wieder im ländle verabredet, in tübingen. freitag nach der arbeit setzte ich mich ins auto und fuhr bis heilbronn. naja, das letzte stück schlich ich eher: stau, stau, stau. samstag früh ging es dann die restlichen kilometer bis tübingen. ach, war das alles schön! blühende bäume soweit das auge reicht. leider hatte ich einen straffen plan und keine zeit zum knipsen, erst auf dem rückweg gelangen mir folgende drei aufnahmen - sie sind eine erinnerung, nochmal ins ländle zu fahren. in aller ruhe. mit dem finger auf dem auflöser.

das ist die straße von tübingen (ich war im norden von tübingen in der waldorfschule) nach bebenhausen. ein schönes sträßchen, sonntags allerdings gesperrt.

bebenhausen mit kloster, museum, einkehrmöglichkeiten und riesigen parkplätzen rundherum. also auf keinen fall am sonntag kommen (da ist eh das mini-sträßlein gesperrt).

und das ist kurz vor böblingen bei einer großen, gut gesicherten anlage (nein, ich schreib es jetzt nicht in klartext!). aufgefallen sind mir bei einer austretpause die großen betonbauten gegenüber (oder war es pappmaché?). anschließend fuhr ich schön naiv das gepflasterte sträßlein rein und stand vor einem gesicherten tor. hier wird wohl noch fleißig geübt.

Samstag, 19. November 2016

im landschafts-schnüffel-modus

ich liebe mein navigationssystem! es hat nicht nur eine escape-taste, es hat auch einen ganz tollen routenmodus. der nennt sich "ökonomische route", aber ich vermute schon seit langem, dass das eigentlich der landschaft-schnüffel-modus ist, denn er führt mich über routen und durch landschaften, die sind einfach nur schön! freu.

diesen ort kenne ich ja nun längst, aber heute war ich in der morgendämmerung unterwegs. das hat auch was, oder?

das ist eine dieser tollen routen, die mein navi auf lager hat. kreuz und quer die berge hoch und runter, durch bunte wälder, klasse!

und das passiert, wenn ich nicht aufs navi höre: ich muss wenden und zurück auf die strecke gelangen. die ist da vor mir. und das ist eine richtig tolle abkürzung dahin. juhu ;-)

Samstag, 5. November 2016

herbststimmung

ich machte mich mit dem berlingo noch einmal auf den weg richtung stuttgart. bis heilbronn schüttete es ununterbrochen, dann wurde aus dem regen niesel, schließlich nur noch nebel. ein herrlicher herbsttag unterwegs!

pinkelpausen sind und bleiben einfach klasse: ich komme an die schönsten orte

Samstag, 5. Dezember 2015

auf ein klitzekleines glühweinchen nach stuttgart ...

kinder, wie die zeit vergeht ... nächste woche ist schon das jahresabschlusstreffen mit den jeep-leuten, in der kühlkammer liegen die weihnachtsplätzchen zum "reifen" (o-ton: die müssen noch etwas liegen) und überhaupt ist alles ein wenig hektischer geworden in den letzten zwei wochen. höchste zeit also, wieder ein zugticket zu lösen und nach stuttgart auf den weihnachtsmarkt mit meiner freundin zu fahren.

was für ein wetterchen. wofür hatte ich eigentlich mütze und handschuhe eingepackt?

naja, so richtig verändert hat sich hier auch nichts, oder?

wir ließen es gemütlich angehen. zuerst einmal als beilage eine handvoll belgische pralinen kaufen, dann ins cafe und gemütlich einen milchkaffee (mit pralinen!) genießen und zum abschluss beim udo snack mit einem leckeren cheeseburger die grundlage für den glühwein legen. wir waren gerüstet! es konnte los gehen!

nicht wirklich glühwein-wetter, aber egal. ein nikolausi (glühwein mit amaretto und sahne) und ein blonder engel (eierpunsch mit sahne) mussten sein. einer? auf einem bein steht sich's schlecht ...

wir hatten genug vom gedränge und machten uns auf den rückweg zum bahnhof. noch kurz am schaumkuss-stand vorbei und eine frau bestaunen, die einen kinderwagen schob: sie hatte das handy am ohr und das kleinkind im wagen das handy in der hand, den blick gebannt darauf gerichtet. noch nicht laufen können, aber das handy halten ... sachen gibts.

mit dem ec aus klagenfurt ging es wieder heim. kaum hatte ich das abteil ganz für mich allein, schaltete ich das licht aus und schaute in die nacht.

Samstag, 5. April 2014

ziege nr. 5 auf abwegen

diesmal scheint die sonne es ernst zu meinen mit dem frühling. seit tagen wärmt sie durch und durch und wir hocken im grauen büro und kriegen das gar nicht richtig mit. aber wofür gibt es wochenenden? und wofür fluchtwagen?

bewaffnet mit den neuesten cd-erwerbungen der letzten tage machen wir uns auf den weg ins schöne schwabenländle. dort erwartet uns die beste freundin, die aussicht auf ein leckeres mittagessen im burgrestaurant mit fernblick und ...


... eine waschechte furt!

ja, so etwas haben wir seit unserer reise in südengland vor zig jahren nicht mehr gesehen. in england allerdings führte die straße auf der anderen seite weiter, hier nicht. um weiterzukommen, müssen wir wenden und durch das wässerchen zurück. was für ein schweres los!

das mittagessen ist wie erwartet köstlich hoch zehn und die bäuche spannen etwas. wie wäre es mit einem kleinen verdauungsspaziergang? wir flanieren um den kleinen waldsee und erfreuen uns am frischen grün. vorhin ist uns ein schild aufgefallen: "schwäbisch fränkischer naturpark". es stand am abzweig zu einem kleinen sträßchen. ein äußerst einladendes kleines sträßchen. wir probieren es aus und kurven in ein zauberhaft schönes tal. dann fällt uns ein wegweiser zur burg waldenstein auf. burg ist immer gut. burg ist weit oben und bis da hoch ist es steil und eng und wunderbar. jetzt bitte keinen gegenverkehr.

und da begegnet uns ziege nummer 5. ziege nummer 5 ist ausgebüxt und wird neidisch von ihren ziegenschwestern bemeckert. das stört ziege nummer 5 aber genauso wenig wie wir sie stören. frisches gras. wen interessiert da schon ein dicker fluchtwagen?


zum glück reicht ziege nummer 5 nicht bis zum aussenspiegel. sie kann unbehelligt unter ihm durchschlüpfen und wir erleichtert weiterfahren.

das ist ein schönes fleckchen erde hier oben. um weiter zu kommen, müssen wir in einem 15-grad-winkel abbiegen. dazu müssen wir schön romantisch auf dem engen burghof wenden. wie haben die das früher mit ihren vierspännigen kutschen gemacht?


unser blick wandert in jeden abzweig hinein: erlaubt? nicht? vielleicht nur ein stückchen? die mountainbiker, die wir vorhin im schritttempo überholt haben, kommen uns entgegen und grinsen. denen sind verbotsschilder egal. aber unseren spaß haben wir heute auch. der eine oder andere feldweg ist nicht verboten. zumindest nicht von der seite aus, von der wir kommen. und da vorne in der senke ist eine rumpelige kurve. da wird sogar vor "straßenschäden" gewarnt. lach.