durch die weinberge wollte ich in den pfälzer wald wandern, zum ungeheuersee, der in einer senke hinter dem ersten bergkamm liegt.
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| heute startete ich mit einem besuch im barockgarten. er liegt ausserhalb der stadtmauer und enthält auch einen arzneikräutergarten. |
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| der wind pfiff kalt über die berge, drüben am schwarzwald hingen dunkle regenwolken. ich freute mich auf den geschützten wald. |
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| ich lief etwas querbeet, orientierte mich an den zielkoordinaten im gps-gerät, als ich nicht mehr weiter wusste, tauchten plötzlich auch noch die koordinaten eines geocaches im display auf. ich watete durch kniehohes gras und hoffte auf einen durchschlupf in der dichten brombeerhecke. am hochstand eines jägers konnte ich schließlich in den wald tauchen. |
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| der wald war beinahe unheimlich.. die baumwipfel berührten einander und gaben dabei laute jammergeräusche von sich. ich sah zu, dass ich den nächsten weg erreichte und folgte ihm. |
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| mittlerweile hatte ich markierte wanderwege erreicht. jetzt konnte ich mich nicht mehr verlaufen. |
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| ich hatte mein ziel erreicht: den ungeheuersee. am see war eine große hütte des pfälzer wald vereins, heute war sie jedoch nicht bewirtschaftet. ich genoß die ruhe, machte es mir auf den leeren bänken bequem und verzehrte meinen proviant. |
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| bevor ich allzu sehr auskühlte, machte ich mich auf den rückweg. mein nächstes ziel, weisenheim am berg, war jetzt sogar ausgeschildert. |
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| ich versüsste mir den rückweg mit einigen originell gemachten caches. das war die pfalzlandschaft, wie ich sie liebe. |
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| durch die weinberge hatte ich noch ein ordentliches stück wegstrecke vor mir. mittlerweile spürte ich auch einen ordentlichen appetit auf ein stück kuchen. vielleicht sogar auf zwei. |
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| sag ich doch! |
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