der nebel hatte sich gelegt und beinahe kam die sonne durch den diesigen himmel. wir packten die rucksäcke, schalteten das gps-gerät ein und machten uns auf den weg zu einer etwas größeren wanderung.
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| als erstes steuerten wir meine lieblingsbank am waldrand an. sonnenbaden war heute nicht möglich, aber kurz in die landschaft gucken geht immer. |
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| ich glaube, diesen weg bin ich zuletzt als kind gegangen. mit einem heidelbeersammeleimerchen in der hand und in begleitung meiner oma. das ist eine große weile her, aber der ort ist noch immer schön. danke fürs zeigen, oma! und für alles andere auch. |
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| jetzt kam das gps-gerät zum einsatz: die alten bergbauspuren hatten wir nicht gefunden, aber jetzt wollten wir das tal queren und auf den nächsten höhenrücken, den kolmen, gelangen. das gps-gerät hatte dazu einen abenteuerlichen weg auf lager. |
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| auch so ein wegevorschlag vom gps-gerät: wir kamen uns vor wie hohen norden und tatsächlich hörte der weg an der stelle auf, an der die linie im gps-display endete. wir duckten uns unter die tännchen und gingen offroad weiter. |
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| nein, wer hätte das gedacht!? ruppelige wegeverhältnisse im wald? wo gibts denn sowas? |
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