Montag, 19. November 2018

zum glück sind die winterreifen montiert

ich zog mich schön warm an, kaufte mir ein tagesticket für bus und bahn und machte mich auf, erfurt zu erkunden. 

zunächst streifte ich durch die altstadt. erstaunlich, wie viele kirchengebäude zu finden sind.

an der berühmten krämerbrücke gab es einen schön gemachten cache. 

mit der straßenbahn fuhr ich raus und wanderte über die felder. eine verlassene bahnstrecke lockte.

auf der zitadelle trieb mich der eisige wind ins cafe. 

nach einem leckeren abendessen besuchte ich noch einmal den dom.

Sonntag, 18. November 2018

ein holpriger start

das war vielleicht ein holpriger start: kaum war ich eine halbe stunde unterwegs, fielen mir siedendheiss die warmen jacken ein, die zuhause an der garderobe schlummerten. da half nichts: ich musste nochmal umdrehen. 

die entscheidung, nochmal umzukehren, war goldrichtig gewesen. ab der A4 leuchtete die warnlampe für glatteisgefahr. und in erfurt war es bibberkalt.

Donnerstag, 15. November 2018

über den wolken ...

wie würde der nebel wohl von oben aussehen? nachdem ich das auto vom nächtlichen rauhreif befreit hatte machten wir einen ausflug zum kandel. wir wurden nicht enttäuscht.

wie wäre es wohl, von hier nach ganz weit dort zu wandern? und sich dann umzudrehen und auf den zurückliegenden weg zu schauen?

ein meer von wolken im rheintal!


um in das zentrum des labyrinths zu kommen, bedarf es einiger windungen und wendungen.

die kirche ist sehr klar und ruhig ausgestattet und das licht fällt in wunderbaren bunten farben durch die fenster.

das berghotel kandel hatte seine besten tage auch schon hinter sich.


in aller ruhe pickte das huhn auf der straße. hier gab es wohl selten durchgangsverkehr. oder einfach nur abgebrühte hühner.

Mittwoch, 14. November 2018

alpenblick

bei der anreise durch das rheintal hatte ich die sitzheizung angeschaltet: dichter nebel hatte mich frösteln lassen. aber kaum führte mich die straße in die höhen des schwarzwaldes, löste sich der nebel auf und heller sonnenschein begrüßte mich.

ich unternahm einen schönen spaziergang, setzte mich eine weile in die warme sonne und genoss die aussicht.



die tief stehende sonne warf lange schatten.

die alpen. kaum zu glauben, dass ich vor wenigen wochen auf der anderen alpenseite unterwegs gewesen war.

Montag, 5. November 2018

nachtschatten

montag. puh. aber ich hatte eine idee, wie ich die woche gut beginnen könnte: 

mit einer feierabendwanderung nach hause!

ich liess mich mit der bahn ein stück richtung taunus bringen und dann tauchte ich in den dunklen wald ein. 

zum glück konnte ich vielbefahrene strasse an einer fussgängerampel queren. um diese zeit hätte ich ansonsten keine change gehabt, heil über die fahrbahn zu kommen. 

jetzt war ich wieder in der stille.

vom nahen fussballplatz klangen laute rufe. 

nach zwei stunden wanderung war ich zuhause. 

Samstag, 3. November 2018

indian summer im taunus

frühmorgens lockte bereits blauer himmel. ich konnte es kaum erwarten, wieder in den wald zu kommen.


das laub leuchtete noch eine spur heller und bunter als vergangene woche.







Sonntag, 28. Oktober 2018

ziemlich kalt

im taunus war es mittlerweile um etliche grad kälter als im sonnigen südtirol. also durften mütze und handschuhe mal wieder an die frische luft. 

mein ziel war der bleibeskopf, etwa eine stunde einfache wegstrecke.

ich hatte eine wunderbare aussicht auf frankfurt. 

endlich stattete ich auch einmal dem landgrafenberg einen besuch ab. so oft war ich dort schon vorbei gelaufen.