Samstag, 21. März 2020

zu kalt, um das verdeck zu öffnen

eisiger wind fegte über das land, die sonne versteckte sich hinter wolken. mütze, handschuhe und halstuch gehörten unbedingt ins wandergepäck.

zudem blieb das verdeck heute zu. bibb.









das letzte mal war ich hier nachts unterwegs gewesen. das ist jahre her ...






die weisse mauer. als ich letztes mal hier war, flog jemand seine allradbetriebene drohne. lautschwatzende grüppchen lagerten zusammen und ich fühlte mich sehr unwohl. heute war es einsam hier. so wie ich es liebe.
ich konnte den kleiner flitzer gut ins rampenlicht setzen. drüben am feldberg lag schnee. bibb.



so viele bäume waren gefällt worden. und viele bäume, die noch standen, hatten keine rinde mehr. deshalb war jetzt hier der blick rüber nach schwalbach möglich.


jetzt aber nix wie heim und aufwärmen. die dämmerung kroch bereits herein.

Samstag, 14. März 2020

der frühling lockt vor die tür

der wind ist noch eisig, auf den bergen liegt noch schnee. dennoch: die sonne wärmt in den windstillen momenten und so machte das draußen-herum-kruschteln und -spazieren doppelt so viel freude.

ich war gut beraten, mir das mützchen tief über die ohren zu ziehen. der wind zog eisig über die höhen.


weit ging der blick hinaus in die baar. nur die alpen, die waren heute nicht zu sehen.





hier hatte der biber seinen hunger gestillt.
und hier hat er seine burg gebaut.


über diesen kanal speist der windgfällweiher den schluchsee.

der schöne pfad durch moor war eigentlich noch gesperrt, da die forstleute noch daran arbeiteten. wir huschten unter der absperrung hindurch und genossen den weichen untergrund, die stille und die bänkchen am pfad.





Sonntag, 8. März 2020

to-do-liste abarbeiten

heute nahmen wir unsere erste streckenwanderung in angriff: wir wanderten ein stück durch den östlichen taunus. zu ecken, die bisher nur auf der da-möchte-ich-nochmal-hin-liste standen.


äußerst interessant: dort fichten. hier buchen. oder kiefern.




das hatte ich auch noch nie gesehen: an einem der oberen äste an einem abgebrochenen baum wächst ... ja, was? nochmal ein eigenes bäumchen? das gewächs war sehr dicht.

eine der riesigen quarzitgruben.

der legende nach wurde hier eine junge frau versteckt, aber dann doch aufgestöbert: säunickels kleiderschrank.




was für eine sicht. morgen gehts da wieder hin.



Sonntag, 1. März 2020

tanz auf dem vulkankrater

morgens zweifelte ich noch: sollte ich wirklich an den laacher see fahren? mich beim frühstück beeilen und dann nicht zu wissen, welches wetter mich in der eifel erwarten würde? zum glück hörte ich nicht auf mich ...

wow, sonne! und eisiger wind im schatten!



was mich auf der wanderkarte so verwirrt hatte: das herumgeschlängel der wege. jetzt wusste ich, warum. ein verschiedenen höhen zogen sich die wege am bergrand entlang. einem steilen, verschlungenen bergrand.


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die anstiege waren ganz schön steil. puh. aber das hier war immerhin ein vulkankrater.







maria laach.

höchste zeit, um in maria laach einzukehren und mich mit einer frisch gebackenen waffel mit sahne, eis und roter grütze aufzuwärmen.